Dienstag, 12. Dezember 2017


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Belebung auf dem Münchner Arbeitsmarkt: Größter Rückgang bei Männern und Älteren

München, (lifePR) - Mit dem kalendarischen Frühlingsbeginn geht im Agenturbezirk München die Arbeitslosigkeit deutlich zurück. Insgesamt sind 1.269 Menschen weniger als im Februar 2012 und somit 50.946 Personen arbeitslos. Im Vergleich zum März 2011 sind 4.342 Frauen und Männer weniger ohne Arbeit. Die Arbeitslosenquote sinkt um 0,1 Prozentpunkte auf 4,2 Prozent. Die Quote der Landeshauptstadt bleibt unverändert bei 5,1 Prozent.

Arbeitslos gemeldete Menschen im März 50.946
Arbeitslosenquote im März 4,2 Prozent

"Das ist der niedrigste Arbeitslosenbestand in einem März seit 2001 und ich könnte mir vorstellen, dass wir die 50.000-Marke im nächsten Monat wieder unterschreiten werden", betont Bernd Becking, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit München. "Die Belebung ist überwiegend 'männlich': Aufgrund der guten Auftragslage und der Temperaturen rufen das Verarbeitende Gewerbe sowie die Land- und Forstwirtschaft die Arbeitnehmer wieder zurück." Becking weiter: "Gerade der deutliche Rückgang der arbeitslosen Älteren ist bemerkenswert, diese Personengruppe profitiert im besonderen Maße. Die über 50-Jährigen weisen
- neben den Männern - mit einem erneuten Rückgang die positivste Entwicklung auf und das ist sehr erfreulich." Bei den Jugendlichen ist es etwas anders: "Der sehr geringe Anstieg ist den im ersten Quartal endenden Berufsausbildungen geschuldet und fällt deutlich niedriger aus als im März 2011, somit kein Anlass zur Sorge", beruhigt der Agenturchef.

Die Arbeitslosigkeit ist in beiden Rechtskreisen rückläufig, wenngleich Sie aktuell im Rechtskreis SGB III (minus 4,5 Prozent) deutlicher zurück geht als im Rechtskreis SGB II (minus 0,6 Prozent). In der Arbeitslosenversicherung betreut von der Arbeitsagentur) sind im März 23.168 Menschen arbeitslos gemeldet, im System der Grundsicherung (betreut von den Jobcentern) 27.778 Personen. Die Arbeitslosenquote in der Arbeitslosenversicherung sinkt von 2,0 auf 1,9 Prozent. Im Bereich der Grundsicherung wirkt sich der Rückgang nicht auf die Quote aus, diese bleibt bei 2,3 Prozent.

Arbeitslosigkeit im gesamten Agenturbezirk rückläufig;
Vollbeschäftigung in drei Landkreisen

Drei von fünf Landkreise erreichen im März eine zwei vor dem Komma und damit per Definition Vollbeschäftigung. Im nördlichsten Landkreis des Agenturbezirkes sinkt die Arbeitslosenquote um 0,2 Prozentpunkte auf 2,5 Prozent, das sind aktuell 1.912 arbeitslose Menschen (minus 163) in Dachau.

Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist im Landkreis München um 322 Personen auf 4.452 Frauen und Männer zurück gegangen. Die Quote liegt aktuell bei 2,7 Prozent (minus 0,2 Prozentpunkte). In Ebersberg gibt es 117 arbeitslose Frauen und Männer weniger als im Vormonat, insgesamt sind es 1.649. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 2,4 Prozent (minus 0,2 Prozentpunkte). Es folgt der Landkreis Starnberg mit einer Quote von 3,0 Prozent. In Starnberg sind aktuell 1.830 Menschen ohne Arbeit, 67 weniger als im Februar 2012. Die höchste Landkreis-Quote verzeichnet Fürstenfeldbruck mit 3,3 Prozent (minus 0,2 Prozentpunkte). Aktuell sind dort 3.587 Personen arbeitslos, 160 weniger als im Vormonat.

Auch die Landeshauptstadt freut sich über ein Minus in der Arbeitslosenstatistik, selbst wenn dieses keine Auswirkungen auf die Arbeitslosenquote (5,1 Prozent) hat. Binnen Monatsfrist waren 37.516 Personen arbeitslos. Dies ist ein Rückgang von 440 Frauen und Männern im Vergleich zum Februar 2012. Im Vorjahr waren in der Landeshauptstadt 40.770 Personen (plus 8 Prozent) arbeitslos.

Hohe Dynamik auf dem Münchner Arbeitsmarkt

Ein Blick auf die Zu- und Abgänge im März 2012 zeigt die Dynamik auf dem Münchner Arbeitsmarkt. 13.551 Menschen meldeten sich neu arbeitslos, 678 weniger als im März 2011. Gleichzeitig konnten 14.837 Frauen und Männer die Arbeitslosigkeit beenden, 715 Personen weniger als im März 2011.

Zahl der Kurzarbeiter deutlich rückläufig

Die Kurzarbeit verliert weiter an Bedeutung. Als Hochrechnung liegen die aktuellsten Zahlen für November 2011 vor. Im November waren noch 94 Betriebe und 561 Beschäftigte von konjunktureller Kurzarbeit betroffen. Im Oktober 2011 waren es 104 Betriebe und 386 Beschäftigte.

Stagnation der Jugendarbeitslosigkeit -
Arbeitslosigkeit bei Älteren deutlich zurückgegangen

Gegenüber dem Vormonat geht die Arbeitslosigkeit bei allen Personengruppen zurück, mit Ausnahme den unter 25-Jähringen. Insgesamt sind im März 3.657 Jugendliche von 15 bis 25 Jahren arbeitslos, das sind 13 mehr als im Februar 2012 (plus 0,4 Prozent). Im Vergleich zum März 2011 sind es 318 Jugendliche bzw. 8,0 Prozent weniger. Die Quote steigt um 0,1 Prozentpunkte auf aktuell 3,1 Prozent. In der Altersgruppe der 15- bis unter 20- Jährigen ist die Zahl im Vergleich zum Vormonat um 11 auf 704 Jugendliche gestiegen. Dies sind 100 Jugendliche weniger als im März 2011, ein deutlicher Rückgang von 12,4 Prozent binnen Jahresfrist. Die Arbeitslosenquote bleibt unverändert bei 2,1 Prozent.

Die Zahl der älteren Arbeitslosen (50 Jahre und älter) sinkt im Berichtsmonat um 319 auf 16.037 Personen (minus 2,0 Prozent). Im Vergleich zum März 2011 gibt es 1.583 bzw. minus 9,0 Prozent weniger ältere Arbeitslose. Die Arbeitslosenquote der Älteren ging von 5,6 auf 5,5 Prozent zurück.

Erstmals wieder über 10.000 offene Stellen

Erfreuliches hat die Agentur für Arbeit auch bei der Personalnachfrage zu vermelden: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Arbeitgeber-Services der Agentur für Arbeit München konnten im März 4.230 offene Arbeitsstellen entgegennehmen. Dies sind 252 bzw. 5,6 Prozent weniger als im Februar 2012. Der Stellenbestand verzeichnet ein deutliches Plus: Im Stellenpool der Agentur für Arbeit München befinden sich derzeit fast 10.300 Angebote, 606 mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum März 2011 ist dies ein Minus von 297 Stellen. Besonders viele offene Stellen konnten im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung, im Handel, im Gesundheits- und Sozialwesen eingeworben werden. "Der positive Trend der vergangenen Monate setzt sich fort. Zwar meldeten die Arbeitgeber im März 252 Stellen weniger als noch im Februar, doch ist dies angesichts des enormen Stellenzuwachses von Januar auf Februar 2012 ein beachtliches Ergebnis. Ich bedanke mich bei allen Arbeitgebern, die ihre offenen Stellen bei uns melden und uns ihr Vertrauen entgegen bringen", so Becking abschließend.

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