Dienstag, 21. November 2017


  • Pressemitteilung BoxID 680096

Gute Aussichten für Auszubildende

Bilanz des Ausbildungsjahres 2016/2017

Karlsruhe, (lifePR) -
Situation am Ausbildungsmarkt weiterhin stabil
5.548 Bewerber suchten mit Hilfe der Agentur für Arbeit nach Ausbildung
Unternehmen meldeten 6.723 offene Ausbildungsplätze


Rein rechnerisch waren die Chancen auf einen Ausbildungsplatz in diesem Jahr erneut überdurchschnittlich gut, da die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen deutlich höher war als die der Bewerberinnen und Bewerber. Im Verlauf des Beratungsjahres, das immer vom 1. Oktober bis zum 30. September des drauffolgenden Jahres geht, suchten 5.548 junge Leute mit Hilfe der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt einen Ausbildungsplatz. Dem gegenüber standen 6.723 Ausbildungsstellen.

„Unseren Jugendlichen bietet sich ein breites Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten in der Region. Aus Sicht der Bewerber gestaltet sich die Situation auf dem Ausbildungsmarkt auch im Jahr 2017 weiterhin positiv. Betriebe dagegen können nicht mehr alle Ausbildungsstellen besetzen. An den Zahlen ist erkennbar, dass das Thema Fachkräftesicherung durch Ausbildung in den Unternehmen einen hohen Stellenwert besitzt“, sagt Ingo Zenkner, Leiter der Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt, über das Berufsberatungsjahr 2016/2017. „Besonders freut es mich, dass die Betriebe auf hohem Niveau ausbilden, teilweise sogar über Bedarf. Das ist auch eine Chance für schwächere Bewerber“, so Zenkner.

Ausbildungsangebote

Die Zahl der Ausbildungsstellen hat sich gegenüber dem Vorjahr verringert.

Insgesamt 6.555 betriebliche Ausbildungsstellen wurden dem Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt von den regionalen Firmen gemeldet. Ergänzt wurde das Angebot durch 168 außerbetriebliche Stellen.

648 gemeldete Ausbildungsstellen blieben zum Ende des Ausbildungsjahres unbesetzt und damit 175 mehr als im Vorjahr. Hierfür gibt es eine Reihe von Gründen.

Zuerst einmal gab es insgesamt weniger Schulabgänger als im Vorjahr. Auch erfüllten einige Bewerberinnen oder Bewerber nicht die notwendigen Voraussetzungen, die der Arbeitgeber wünschte. Oft liegt es auch daran, dass Jugendliche sich nur auf eine begrenzte Anzahl von Berufen konzentrieren. Und zum anderen wird deutlich, dass beim ein oder anderen Beruf an den Rahmenbedingungen gearbeitet werden muss, um dessen Attraktivität aus Sicht der Bewerber zu erhöhen. Auch Arbeitsbedingungen wie Wochenenddienste und Schichtarbeit oder die Ausbildungsvergütung spielen bei den jungen Menschen eine nicht unwesentliche Rolle.

Dabei sind sowohl Arbeitgeber als auch Azubis gefragt. Es gilt, den Bekanntheitsgrad vieler Berufe beispielsweise durch Praktika-Angebote oder Messeteilnahmen zu erhöhen und dadurch Jugendliche für das Berufsbild zu begeistern.

Eine besonders gute Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen, bietet die größte regionale Messe für berufliche Ausbildung „Einstieg Beruf“, die am Samstag, 20. Januar 2018, von 10:00 bis 15:30 Uhr in der Neuen Messe Karlsruhe stattfindet.

Rund 300 Unternehmen und schulische Ausbildungsstätten aus der gesamten TechnologieRegion Karlsruhe präsentieren sich auf der Messe und informieren über ihre Ausbildungsmöglichkeiten. Die „Einstieg Beruf“, ist eine gemeinsame Veranstaltung der Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt, der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe sowie der Handwerkskammer Karlsruhe.

Die Bewerbersituation

5.548 Bewerberinnen und Bewerber haben bei ihrer Ausbildungsplatzsuche die Berufsberatung und den Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt eingeschaltet.

Allen Bewerberinnen und Bewerbern konnte die Berufsberatung ein Angebot unterbreiten. Die Zahl der Jugendlichen, die für das bereits begonnene Ausbildungsjahr noch aktuell  eine Ausbildungsstelle suchen, hat leicht zugenommen. 98 Bewerberinnen und Bewerber sind noch unversorgt.

Von den insgesamt 5.548 gemeldeten Bewerbern mündeten bis Ende September 2017 rund 3.400 in duale Ausbildung ein. Weitere 1.025 besuchen weiterhin die Schule, entschieden sich für ein Studium oder absolvieren ein Praktikum. 100 der Schulabgänger nehmen an einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme teil, 175 haben sich für den Bundes-/ Jugendfreiwilligendienst entschieden.

Die Berufsberatung ist auch nach Ende des Berichtsjahres nah an den Jugendlichen dran. Für die jungen Menschen, die bisher noch keinen Ausbildungs- oder Praktikumsplatz gefunden haben, gibt es immer noch eine Chance auf dem Ausbildungsmarkt. Voraussetzung ist, ganz schnell unter der kostenfreien Hotline 0800 4 5555 00 anzurufen und einen kurzfristigen Termin zur Berufsberatung auszumachen, so die Auskunft der Arbeitsagentur.

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