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Pressemitteilung BoxID: 295788 (Agentur für Arbeit Chemnitz)
  • Agentur für Arbeit Chemnitz
  • Heinrich Lorenz Str. 20
  • 09120 Chemnitz
  • https://www3.arbeitsagentur.de/web/content/DE/dienststellen/rds/chemnitz/Agentur/index.htm
  • Ansprechpartner
  • Frank Vollgold
  • +49 (371) 9118-914

Verbraucherschutz: So erkennen Sie unseriöse Jobangebote

(lifePR) (Chemnitz, ) .
- Woran erkenne ich unseriöse Stellenangebote? Diese Frage stellen sich viele Arbeitsuchende.
- Die Bundesagentur für Arbeit (BA) möchte anlässlich des Weltverbrauchertages am 15.03.2012 aufzeigen, bei welchen Job-Anzeigen Vorsicht geboten ist.

Ob ein Job-Angebot seriös oder unseriös ist, lässt sich schon anhand der Kontakt- und Anschriftdaten erkennen. Sind diese unvollständig, kann es ein Indiz dafür sein, dass es sich um eine unseriöse Firma handelt.

Weiterhin kritisch zu betrachten ist die Unauffindbarkeit der Firma im Internet oder Telefonbuch.

Vorsicht ist auch geboten bei sogenannten Lohnwucher-Angeboten, die den Arbeitsuchenden mit unrealistisch hohen Verdienstmöglichkeiten locken. Ein Indiz dafür liegt vor, wenn die Vergütung in einem auffälligen Missverhältnis zum Wert der zu leistenden Arbeit steht. Ist dies der Fall handelt es sich mit großer Sicherheit um kein ernstzunehmendes Stellenangebot. Grundsätzlich sollte immer von dem üblich gezahlten Arbeitsentgelt ausgegangen werden.

Soll vor dem eigentlichen Berufsantritt eine finanzielle Zahlung geleistet werden, kann man sich sicher sein, dass es sich um ein unseriöses Stellenangebot handelt. Denn keine seriöse Firma verlangt von einem Bewerber in Vorkasse zu treten.

Ebenso sind zum Beispiel kostenpflichtige 0190er Rufnummern bei seriösen Unternehmen unüblich.

Ein gesundes Misstrauen ist auch dann angebracht, wenn Vorstellungsgespräche nicht in der Firma selbst, sondern in einem Hotel, Restaurant stattfinden sollen.

Erhalten Arbeitsuchende E-Mails mit profitablen Job-Versprechen, handelt es sich hierbei in der Regel um unseriöse Angebote. Meist werden Firmen mit Sitz im Ausland als Ansprechpartner genannt. Zum Teil sind die E-Mail-Absender fraglich und werden häufig unter falschen Identitäten versendet.

Die BA rät daher, E-Mails mit jobversprechenden Betreffzeilen grundsätzlich ungelesen zu löschen, da es sich hierbei meist um Spam handelt, mit dem Ziel, an reale Nutzerdaten zu gelangen.

Wenn man doch an ein "schwarzes Schaf" geraten ist, kann man bei folgenden Einrichtungen Hilfe suchen:

- Verbraucherzentrale
- Kammern
- Innungen
- Verbände
- Bundesagentur für Arbeit

Ein letzter Tipp: Mit der JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit finden Frauen und Männer, aber auch Mädchen und Jungen ganz schnell von zu Hause aus eine Arbeits- oder Ausbildungsstelle. Die JOBBÖRSE ist das größte Online-Stellenportal in Deutschland mit aktuell rund 800.000 Jobangeboten und fast 250.000 Ausbildungsstellen.

Link: http://jobboerse.arbeitsagentur.de