Samstag, 18. November 2017


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Stabiles Beschäftigungswachstum in Sachsen

Erste regionale Arbeitsmarktprognose des IAB für das Jahr 2014

Chemnitz, (lifePR) - Steigende Beschäftigung und eine Arbeitslosigkeit auf dem Niveau von 2013 - dies geht aus der heute vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) veröffentlichten Regionalprognose für Sachsen hervor.

Im Jahresdurchschnitt 2014 könnte die Zahl der Beschäftigten mit 1.487.400 um rund 19.500 Frauen und Männer höher liegen als im Jahr 2013, die Arbeitslosigkeit hingegen auf dem derzeitigem Niveau von rund 200.000 verbleiben.

"Die neuen Arbeitsmarktprognosen des IAB lassen uns optimistisch auf das Jahr 2014 blicken. Jedoch kommen auf alle Arbeitsmarktakteure Herausforderungen zu, die wir gemeinsam bewältigen müssen. Dabei denke ich zum Beispiel an die Entwicklung von Fachkräften für die sächsische Wirtschaft", sagte Jutta Cordt, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit (BA).

Das IAB prognostiziert für Sachsen im Jahresdurchschnitt 2014 eine Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Bei einem prognostizierten Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 1,8 Prozent wird die Beschäftigung im Freistaat voraussichtlich um rund 1,3 Prozent oder 19.500 steigen. Damit würden durchschnittlich etwa 1.487.400 Frauen und Männer einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit nachgehen.

Für die Arbeitslosigkeit gehen die Forscher des IAB in ihrer Regionalprognose von keinem spürbaren Rückgang, sondern eher von einer stabilen Entwicklung in Form einer Seitwärtsbewegung aus. In Sachsen sollen im Jahresdurchschnitt 2014 rund 200.100 Menschen arbeitslos gemeldet sein. Dies entspräche dem Niveau von 2013.

"Die Prognose des IAB zeigt, dass der sächsische Arbeitsmarkt auch im kommenden Jahr aufnahmefähig sein wird. Unsere Aufgabe wird es sein, Frauen und Männer zu unterstützen, die bisher nur wenig von der positiven Entwicklung profitieren konnten. Dabei denke ich an Geringqualifizierte, Menschen mit Handicap, ältere Arbeitnehmer und Langzeitarbeitslose. Durch zielgerichtete Qualifizierung leiten wir so unseren Beitrag zur Fachkräftesicherung für die sächsische Wirtschaft", so Cordt weiter.

Um den künftigen Fachkräftebedarf der Firmen zu sichern, setzen die Arbeitsagenturen und gemeinsamen Jobcenter weiterhin auf Qualifizierung. Arbeitslose Frauen und Männer werden gezielt auf die Möglichkeiten des Erwerbs eines Ausbildungsabschlusses angesprochen und konkrete Realisierungsmöglichkeiten besprochen. Weiterhin leisten Agenturen und gemeinsame Jobcenter auch umfangreiche finanzielle Unterstützung, falls sich die arbeitslosen Menschen für eine Qualifizierung entscheiden.

Weitere Informationen:

Die IAB-Regionalprognose finden Sie im Internet unter folgenden Link:
http://doku.iab.de/arbeitsmarktdaten/Regionale_Arbeitsmarktprognosen.pdf

and for English-speaking people:
http://doku.iab.de/arbeitsmarktdaten/Regionale_Arbeitsmarktprognosen_en.pdf

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