Samstag, 21. Oktober 2017


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Eisige Temperaturen lassen Zahl der Arbeitslosen im Januar steigen

Chemnitz, (lifePR) - .
Arbeitslosigkeit

Mit den sinkenden Temperaturen im Januar ist die Arbeitslosenzahl witterungsbedingt weiter angestiegen. Gegenüber Dezember 2016 sind im Januar dieses Jahres 605 Frauen und Männer ohne Arbeit mehr in Chemnitz registriert. Der Bestand ist damit auf 10.310 Arbeitslose angewachsen, ein Anstieg von 6,2 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2016 sind aktuell jedoch 906 arbeitslose Frauen und Männer weniger bei Arbeitsagentur und Jobcenter registriert, ein Minus von 8,1 Prozent.  

Die Arbeitslosenquote ist im Januar auf 8,4 Prozent gestiegen. Gegenüber dem letzten Monat sind das 0,5 Prozentpunkte mehr. Blickt man jedoch ein Jahr zurück, so lag im Januar 2016 die Arbeitslosenquote noch bei 9,1 Prozent und damit um 0,7 Prozentpunkte höher als jetzt.  

„Wie bereits im vergangenen Monat prognostiziert, ist die Arbeitslosigkeit wegen des Wintereinbruchs im Januar spürbar gestiegen, was für diese Jahreszeit jedoch auch typisch ist. Das ist deutlich daran zu erkennen, dass sich verstärkt Beschäftigte aus Bauberufen und damit einhergehend auch Personal aus Fuhrbetrieben arbeitslos melden mussten, da auf Baustellen bei dieser Witterung nicht mehr gearbeitet werden kann und so auch kein Baustellenverkehr mehr erfolgt“, erläutert Angelika Hugel, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Chemnitz, die aktuelle Entwicklung.  

Stellenmarkt

„Der Bestand an freien Arbeitsstellen in Chemnitz bewegt sich auf dem Vormonatsniveau. Bei unserem gemeinsamen Arbeitgeberservice von Arbeitsagentur und Jobcenter sind derzeit 2.353 offene Stellenangebote registriert, 33 Angebote beziehungsweise 1,4 Prozent mehr als im letzten Monat. Die meisten Stellenofferten kommen auch weiterhin aus den Bereichen Produktion und Fertigung, Verkehr und Logistik sowie dem Gesundheits- und Sozialwesen. Der Arbeitskräftebedarf ist also in Chemnitz weiterhin hoch und Firmen sollten daher auch den Menschen eine Chance geben, die bisher noch nicht so stark von der stabilen Arbeitsmarktlage profitiert haben. Mit Qualifizierungs- und Förderangeboten können beispielsweise Langzeitarbeitslose, Schwerbehinderte, junge Menschen ohne Abschluss oder Zuwanderer die eine oder andere Personallücke im Unternehmen schließen. Unsere Vermittlungsexperten stehen dafür gern beratend zur Seite“, sagt Angelika Hugel.  

Kontaktmöglichkeiten und weitere Informationen  

Der neue Internetauftritt der Bundesagentur für Arbeit und der Weg zur Online-Jobbörse:
www.arbeitsagentur.de  

Das Service Center für eine telefonische Kontaktaufnahme:
Arbeitnehmer wählen:    0800 4 5555 00
Arbeitgeber wählen:     0800 4 5555 20

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