Donnerstag, 19. Oktober 2017


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Uneinheitliche GVO-Richtlinien: Bürokratie gefährdet Verbrauchergesundheit

Neukirchen-Vluyn, (lifePR) - Das Thema "GVO in Lebensmitteln" ist schon seit längerer Zeit ein heißes Eisen in der politischen Diskussion. Seit Ende September regiert Schwarz-Gelb mit einem klaren Statement für die Grüne Gentechnik. In der Praxis kann von einer einheitlichen Regelung jedoch nicht die Rede sein.

Neukirchen-Vluyn - "Es wird mit zweierlei Maß gemessen: Einerseits gelten zur Zeit in Deutschland gelockerte GVORichtlinien für weltweit angebaute Agrar-Rohstoffe wie Mais, Soja und Weizen. Andererseits sind die Auflagen für Produkte wie Leinsaat extrem streng", kritisiert Werner Arts, Geschäftsführer der agaSAAT® GmbH in Neukirchen-Vluyn.

Der Koalitionsvertrag von CDU und FDP besagt: "Wir treten für eine stärkere Wissenschaftsorientierung und effiziente Zulassungsverfahren von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) auf EU-Ebene ein." Außenminister Guido Westerwelle (FDP) plädierte noch vor kurzem in einer Rede für die Grüne Gentechnik, da die Bundesrepublik beim Wohlstand sonst europaweit immer weiter zurückfallen werde. Auf dem deutschen Markt werden neue GVO-Maiszüchtungen zugelassen, auch für Soja und Weizen gelten Toleranzwerte.

Dies spiegele einen krassen Missstand wider, so Arts weiter. Denn es sei absolut unverständlich, warum so wichtige Rohstoffe wie Soja, Mais und Weizen offiziell mit GVO belastet sein dürfen, obwohl nicht einmal klar sei, welche Konsequenzen die gentechnischen Veränderungen auf den Menschen haben. Für Leinsaat hingegen, welche auf dem Weltmarkt eine wesentlich geringere Rolle in der Nahrungsmittelkette spiele, gelten verschärfte GVO-Auflagen. "Hier scheint die neue Regierung ihren Weg noch nicht gefunden zu haben, wie sonst lässt sich die aktuelle Situation erklären?", fragt der Saaten-Großhändler.

Für die agaSAAT® GmbH steht fest: Es besteht dringender Handlungs- und Klärungsbedarf seitens der Regierenden. Die Pro-Gentechnik-Haltung der Koalition muss noch einmal überdacht werden, zu unklar sind die möglichen Gefahren für den Verbraucher. Außerdem müssen für alle Agrar-Rohstoffe bezüglich ihrer GVO-Belastung die gleichen strengen Auflagen und Richtlinien gelten. Diese sollten nicht nur für Leinsaat verbindlich sein, sondern auch für die weltweit am häufigsten angebauten Pflanzen Soja, Weizen und Mais, die die Ernährung so vieler Menschen sicherstellen. Nur so kann der Verbraucher geschützt und die Nahrungsmittel gesichert werden.

agaSAAT GmbH

Die agaSAAT® GmbH aus Neukirchen-Vluyn wurde vor mehr als 15 Jahren als Familienunternehmen von den heutigen Geschäftsführern Werner Arts und Manfred Gnann gegründet. Hohe Qualitätsstandards und jahrzehntelange Erfahrung garantieren einwandfreie Saaten und machen das Unternehmen zu einer konstanten Größe im Bereich der Back-, Keim- und Gewürzsaaten. Das umfangreiche Sortiment, sowohl in Bio-Qualität als auch in konventioneller erhältlich, wird von Kunden in ganz Deutschland und Europa geschätzt. Seit nunmehr 15 Jahren erhält die agaSAAT GmbH jährlich das Bio-Siegel nach EG-Öko-Verordnung. Als einer der wenigen Saatenhändler mit dem Schwerpunkt Backsaaten wird das Unternehmen regelmäßig nach dem International Food Standard (IFS) des deutschen Lebensmittelhandels zertifiziert.

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