Montag, 18. Juni 2018


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Wahlen in Mosambik - internationale Wirtschaft hofft auf friedlichen Verlauf

Berlin/Maputo, (lifePR) - .
- Die in der Republik Mosambik aktive internationale Wirtschaft setzt auf einen friedlichen Verlauf der anstehenden Parlaments- und Präsidentschaftswahlen am 15. Oktober 2014.

"Wir hoffen, dass Mosambik beweisen kann, dass es nicht nur enorme Rohstoffvorkommen hat, sondern auch einen friedlichen politischen Modernisierungsprozess gestalten kann. Dies würde dem Land auch einen weiteren wirtschaftlichen Impuls geben", so Dr. Stefan Liebing, Vorsitzender des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft. Politische Stabilität sei eine Grundvorrausetzung für Investitionen und Entwicklung. "Erneute Gewaltausbrüche könnten das enorme Wachstum des Landes gefährden", sagte Liebing.

Die Wahlen finden zu einem Zeitpunkt statt, an dem sich die Republik am Indischen Ozean zu einem der beliebtesten Investitionsstandorte in Afrika entwickelt hat. Grund dafür ist unter anderem der Fund riesiger Gasfelder vor der Küste des Landes. In der Region Tete im Norden des Landes existieren außerdem große Vorkommen von Kohle. Auch die deutsche Wirtschaft ist an großen Infrastrukturprojekten beteiligt.

In den vergangenen zwei Jahren hatten sich ausländische Firmen aufgrund wiederaufflammender Konflikte teilweise aus Geschäften im Land zurückgezogen und Mitarbeiter außer Landes gebracht. Auch der florierende Tourismussektor litt unter den Unruhen. Ein im August unterzeichnetes Friedensabkommen zwischen der RENAMO und der Regierungspartei FRELIMO hatte die Hoffnung auf eine Rückkehr zur Stabilität zuletzt beflügelt. "Diese Hoffnung sollte durch die Wahl neue Nahrung erhalten", sagte Liebing.

Im Vorfeld der Wahlen war es immer wieder zu kleineren Ausschreitungen vor allem zwischen den Oppositionsparteien RENAMO und MDB gekommen.

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