Montag, 23. Oktober 2017


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Positives Zeichen des Friedensprozesses: Parlamentsvertreter aus Sudan und Südsudan gemeinsam in Berlin

Hamburg, (lifePR) - Am 4. Juni 2013 empfängt der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft eine zehnköpfige Delegation von Parlamentsvertretern aus dem Sudan und dem Südsudan. Der Besuch, der im Rahmen einer von der Konrad-Adenauer-Stiftung organisierten einwöchigen Reise stattfindet, soll durch den Austausch mit Experten aus dem Bereich Wirtschaft zur Vernetzung der Abgeordneten und damit auch zum Versöhnungsprozess der beiden Staaten beitragen. Außerdem wird eine mögliche Unterstützung von Seiten der deutschen Wirtschaft beim Wiederaufbau der beiden Volkswirtschaften besprochen.

Dr. Stefan Liebing, Vorsitzender des Afrika-Vereins, sagt über den Besuch: "Der Afrika-Verein begrüßt die sich verbessernden Beziehungen der beiden Länder. Eine friedliche Einigung des Konflikts ist unbedingt notwendig und wird darüber hinaus zur Stabilisierung der gesamten Region beitragen. Dass wir heute Parlamentarier beider Staaten gemeinsam empfangen dürfen, werten wir als sehr positives Zeichen. Darüber hinaus verbessert eine stabile Situation vor Ort auch Geschäftschancen deutscher Unternehmen." Mitte April hatten sich die Regierungschefs der beiden Länder erstmals seit der friedlichen Abspaltung des Südens zu Gesprächen in Juba zusammengefunden und sich über die Wiederaufnahme der Ölexporte und des bilateralen Handels geeinigt.

Der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft und die deutsche Regierung unterstützen die beiden Regierungen bei ihren Friedensverhandlungen und dem Wiederaufbau durch einen trilateralen Dialog. Ende Januar organisierte der Afrika-Verein bereits gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt und der Ghorfa den German-Sudan-South Sudan Business Day, auf dem die internationalen Verhandlungen weiter vorangebracht wurden. Der Afrika-Verein begrüßt die Haltung der deutschen Regierung, die erfolgreich eine Politik der positiven Neutralität umsetzt.

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