Freitag, 20. Oktober 2017


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Deutsche Digitalisierung für 16 Millionen Sambier

Lusaka, (lifePR) - Wie kann die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung in Sambia vorangetrieben werden und wie kann der deutsche und sambische Privatsektor künftig kooperieren? – Diese Fragen diskutieren 150 deutsche und sambische Vertreter aus Wirtschaft und Politik auf dem 1. Deutsch-Sambischen Wirtschaftsforum am 27. und 28. Juni 2017 in Sambias Hauptstadt Lusaka.

Ausgerichtet wird das bilaterale Wirtschaftsforum von der Deutschen Industrie- und Handelskammer für das südliche Afrika und dem Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft. Diese erste Plattform für deutsch-sambische Zusammenarbeit in der Privatwirtschaft trägt den Untertitel „Partnerschaften für Sambias Digitale Zukunft“. Kooperationspartner der Veranstaltung ist die „Strategische Partnerschaft Digitales Afrika“, deren Unternehmensmitglieder Lösungen für E-Governance Systeme und Digitalisierung vorstellen. Im Rahmen des Forums findet ein Projektlaunch der Firma ibes AG statt. Gemeinsam mit der sambischen Steuerbehörde hat Ibes ein System für eine mobilfunkbasierten Abgabe der Steuererklärung entwickelt. In Sambia wird das Projekt gemeinsam mit dem Good Financial Governance Programm der GIZ umgesetzt.

Ungeachtet der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleibt Sambia attraktiv für internationale Unternehmen. Rund 30 deutsche Unternehmen, darunter deutsche Großunternehmen wie Siemens, Bosch und BASF, reisen zum Wirtschaftsforum nach Lusaka.  Vorgestellt werden unter anderem eine ganze Reihe von neuen Kooperationen. Die  Grips AG, ein Anbieter von Erneuerbaren Energielösungen, stellt seine Pläne für die Realisierung einer ersten Pilotanlage bei einem Nahrungsmittelproduzenten in Lusaka vor. „Sambia ist ein sehr attraktiver Markt für uns und wir verfolgen eine Reihe von Projekten im Land“, sagte Timon Herzog, COO der Grips AG im Vorfeld des Forums.

In den vergangenen Jahren war Sambias Wirtschaft in erster Linie vom Kupfer abhängig. Jetzt hat die Regierung die oberste Priorität auf die Diversifizierung der Wirtschaft gelegt und investiert vor allem in die Landwirtschaft und den Energiesektor. Geografisch liegt Sambia in der Mitte des südlichen Afrika und ist von acht Ländern umgeben. Damit bedeuten Investitionen in Sambia nicht nur den Zugang zum sambischen Markt mit seinen rund 16 Millionen Einwohnern, sondern zu einer Region, in der über 200 Millionen Menschen leben.

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