Samstag, 27. Mai 2017


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Anschlag in Tunesien: die deutsche Wirtschaft steht zu ihrem Engagement in Tunesien und hat dies in der Vergangenheit auch bewiesen

(lifePR) (Berlin/Tunis, ) Mit Entsetzen hat der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft den grausamen Anschlag im tunesischen Sousse zur Kenntnis genommen. Der Hauptgeschäftsführer des Afrika-Vereins, Christoph Kannengießer, warnt jedoch davor, sich von den Ereignissen abschrecken zu lassen und wirbt weiterhin für eine gute wirtschaftliche Zusammenarbeit und Engagements in Tunesien.

"Die junge Demokratie ist im besonderen Maße auf wirtschaftliche Kooperation mit Deutschland angewiesen. Wir haben Vertrauen in die tunesische Regierung, Sicherheit zu gewährleisten", sagte Kannengießer zu den heute verübten Attentaten. Gerade jetzt sollte an den Beziehungen gearbeitet werden, um zu demonstrieren, dass Tunesien auf einem guten Weg ist. "Wir hoffen und erwarten, dass Investoren und Unternehmen sich nicht einschüchtern lassen", ergänzte Kannengießer.

Deutschland ist drittgrößter Handelspartner Tunesiens und drittwichtigster Investor der verarbeitenden Industrie. Das Handelsvolumen zwischen Deutschland und Tunesien lag 2014 bei 2.93 Mrd. Euro. Aktuell sind rund 250 deutsche Unternehmen bzw. Unternehmen mit deutscher Beteiligung in Tunesien aktiv. Diese Firmen stellen landesweit ca. 51.700 Arbeitsplätze, davon circa 57 Prozent in der Elektrotechnik und 28 Prozent in der Textilindustrie.

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