Mittwoch, 22. November 2017


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5. Deutsch-Afrikanisches Infrastrukturforum eröffnet: "Ohne Infrastruktur keine Entwicklung, ohne Entwicklung keine Jobs - Jetzt Versäumnisse nachholen und Investitions-Bremsen lockern"

Düsseldorf, (lifePR) - „Der Ausbau von Infrastruktur ist die wichtigste Voraussetzung für Fortschritt, Produktivität und nachhaltiges Wachstum auf dem afrikanischen Kontinent. Regierungen investieren derzeit Milliarden in den Ausbau ihrer Häfen, Straßen und Städte und das Interesse an einer Zusammenarbeit mit deutschen Firmen ist groß. Dieses Momentum gilt es zu nutzen und zwar mit einer entsprechenden politischen Agenda jenseits von Entwicklungshilfe. Durch den Reformpartnerschafts-Ansatz bildet die Initiative der Bundesregierung „Compact with Africa“ dafür eine gute Grundlage“, sagte Stefan Liebing, Vorsitzender des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft, zur Eröffnung des 5. Deutsch-Afrikanischen Infrastrukturforums in Düsseldorf vor knapp 150 Teilnehmern.

„Zu lange haben wir die wirtschaftlichen Möglichkeiten zur Entwicklung des afrikanischen Kontinents sträflich vernachlässigt. Diese Versäumnisse aus der Vergangenheit müssen jetzt nachgeholt und Investitions-Bremsen schleunigst gelockert werden. Garantien, Anreize, direkte Investitionen in wirtschaftsnahe Infrastruktur sowie Anreize für Unternehmen, die sich auf dem afrikanischen Kontinent betätigen, dürfen kein Tabu mehr sein“, konstatiert Liebing.

 „Die deutsche Wirtschaft ist seit vielen Jahrzehnten erfolgreich im Infrastrukturbereich tätig. Die Erfolge einzelner Unternehmen kompensieren jedoch nicht, dass die deutsche Wirtschaft  in der Breite den afrikanischen Markt noch immer weitgehend ignoriert. Darüber hinaus muss die deutsche Wirtschaft anderen Nationen praktisch komplett die Umsetzung von Großprojekten überlassen, da vor allem Anbieter aus den Schwellenländern Lösungen aus einer Hand – von der Planung über die Durchführung bis hin zur Finanzierung – anbieten, die deutsche Unternehmen bzw. Konsortien - auch aufgrund fehlender politscher Unterstützung - so bislang nicht anbieten können“, so Liebing.

 

Das zweitägige „5th German-African Infrastructure Forum – „Environmental, Engineering & Logistics“ veranstaltet der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft gemeinsam mit dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Unter den Teilnehmern sind der Vize-Minister aus dem Sudan und eine hochrangige Delegation des Compact-Land Ghana. Von deutscher Seite sprechen NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Pinkwart und Dr. Andreas Nicolin, Referatsleiter im Bundeskanzleramt. Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries wird per Video zugeschaltet.

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