Jahreshauptversammlung 2019 der Arbeitsgemeinschaft freier Molkereiprodukten Großhändler, AFMO eG

(lifePR) ( Frankfurt, )
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- Ein eher schwieriges, aber im Ganzen positives Geschäftsjahr 2018
- Solide Geschäftszahlen, kooperative Stärken und kompakte Zukunftsstrategien
- Digitalisierung: Mit dem Afmo-Shopdriver bietet die Zentrale jetzt eine Plattform für individuelle Webshops an
- Kollegialer Austausch: „Nationale Tagung“ und „Junge AFMO“

Die Arbeitsgemeinschaft freier Molkereiprodukten Großhändler eG (AFMO) mit Sitz in Frankfurt blickt auf ein eher schwieriges, im Ganzen aber durchaus positives Geschäfts-jahr 2018 zurück. Im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung, die jetzt zeitgleich mit der AFMO-ZENTRAG-Frühjahrsmesse im Neusser Hotel Crowne Plaza stattfand, konnten Vorstand und Aufsichtsrat des genossenschaftlichen Verbundes – trotz der Turbulenzen und des harten Wettbewerbs auf den nationalen und internationalen Molkereiprodukte-Märkten - ein gutes Fazit zum Geschäftsverlauf 2018 sowie zur Position des Genossenschaftsverbundes und seiner Zukunftsstrategie ziehen.

Der Zentralregulierungsumsatz 2018 fiel mit 133,0 Mio. € um 3,7 Mio. € geringer aus als im Vorjahr. Die rückläufige Umsatzentwicklung verteilte sich recht einheitlich über fast alle Landesgruppen. Die Gesamtvergütung der Zentrale an die Mitgliedsbetriebe beträgt für 2018 rund 2,3 Mio. € obwohl die Umsätze rückläufig waren, konnte die Rückvergütung um 10 T€ auf 260 T€, das entspricht, gemessen am Gesamtumsatz, 0,195 %, gesteigert werden. Die unverändert schlanke Kostenstruktur der Zentrale, gute Erträge innerhalb und außerhalb des Zentralregulierungs-geschäftes und eine ausgeprägte Kostendisziplin im Tagesgeschäft fanden ihren Nieder-schlag in der Gewinn- und Verlustrechnung der Genossenschaft. Vorstand und Aufsichtsrat der AFMO betonten vor allem die solide Gesamtsituation der Verbundgruppe, ihre weiterhin elementaren Vorteile im Markt und ihre Zukunftskonzepte, die wesentlich auch den Bereich der Digitalisierung betreffen.

Zunehmender Wettbewerb, solide Verbundstruktur und digitale Konzepte

Der Milchmarkt habe sich 2018 fester entwickelt als erwartet. Die Milchanlieferung sei nach der Stagnation in den beiden Vorjahren und trotz der Dürre im Jahresdurchschnitt wieder gestiegen und habe einen neuen Rekordwert erreicht. Wenngleich sich die einzelnen Marktsegmente preislich sehr unterschiedlich entwickelt hätten, seien die großen Preis-schwankungen der vergangenen Jahre insgesamt betrachtet ausgeblieben. Der Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln gelte sowieso als ein Wirtschaftszweig, der von kon-junkturellen Schwankungen kaum beeinflusst sei. Für die Zukunft sei daher insgesamt mit re-lativ stabilen Umsätzen in diesem Wirtschaftssektor zu rechnen. Demgegenüber sei die Bran-che aber in inneren und äußeren Bereichen mit einem starken Wettbewerb konfrontiert. Von Seiten der Lieferanten habe man es, bedingt durch Übernahmen oder aus sortimentsstrate-gischen Gründen, mit Sortimentsbereinigungen zu tun. Teilweise mussten Beschaffungswege neu strukturiert werden.

Auch innerhalb der Branche nahm der Wettbewerb 2018 zu. Eine weitere Herausforderung für den Lebensmittelgroßhandel stelle die zunehmende Digitalisierung dar. Gerade auch kleinere und mittlere Unternehmen müssten frühzeitig prüfen, welche Prozesse sich durch die Digi-talisierung optimieren lassen. Der AFMO-Vorstand hat in den letzten Jahren verstärkt in ver-schiedene digitale Projekte investiert. Den Mitgliedern sollen damit Grundlagen angeboten werden, um Ihre individuellen, digitalen Strategien aufzubauen oder sie anzupassen. Dies-bezüglich wurde u.a. auch das LMIV- Portal überarbeitet.

Der „afmo.shopdriver“ wurde weiterentwickelt und steht den Mitgliedern nun als anspruchs-volle Webshop-Plattform zur Verfügung, die ein Grundsystem für den Aufbau eines indi-viduellen Webshops bietet. Entsprechend wurde auch in die interne Kommunikation über die AFMO-Webseite investiert, die als kompakte Informationsplattform fungiert. Etwa als Forum im kollegialen Austausch, als Marktbörse und Newscenter.

Operative Ziele, erfolgreiche Messen und die Vorteile der AFMO-Großhändler

Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 wurden die operativen Ziele vom Vorstand der AFMO konsequent verfolgt, um die Entwicklung der Genossenschaft auch im Tagesgeschäft weiter voranzutreiben. Dazu wurden wesentlich Vermarktungsaktivitäten geplant und um-gesetzt sowie die Zentralkonditionen im Hinblick auf geänderte Anforderungen - gerade in Bezug auf Digitalisierungsaspekte - neu verhandelt. Das Lieferantenportfolio wurde abermals mit der Zielsetzung erweitert, für die Mitglieder ein möglichst breites, optimales Sortiment be-reitzustellen. Im Eigenmarkensortiment konzentriert sich die AFMO zukünftig auf umsatzstarke Artikel und auf Produkte, die im Handling problemlos sind.

Mit gewohnter Professionalität wurden auch 2018 die Fachmessen geplant und durchgeführt. Sowohl die Frühjahrsmesse am Nürburgring wie auch die Herbstmesse in Mainz waren für die Aussteller und die Fachbesucher ein großer Erfolg. Erstmals wurden beide Messetermine in Kooperation mit der ZENTRAG eG ausgerichtet. Die Zusammenarbeit beider Genos-senschaften hat sich bewährt und wird weiter ausgebaut. Die Zusammenarbeit bietet beiden Mitgliedergruppen eine optimale Gesamtschau an neuen Produkten, Angeboten und Dienst-leistungen an, die über die bisherige Branchengrenze weit hinausgeht und den Informa-tionswert und die Bedeutung der Warenbörsen erheblich erhöht.  

Die meist regionalen Großhändler der AFMO eG haben - wie auch in der Vergangenheit - ihre Chancen am Markt nutzen können und diese auch effektiv gestaltet. Der lokale, regionale Bezug, Vorteile im direkten Service sowie die Faktoren Kernkompetenz, Flexibilität und Verlässlichkeit spielen dabei weiterhin eine zentrale Rolle. Wichtigster Punkt ist allerdings, auch die Kostenführerschaft zu halten und weiter auszubauen. Gerade hierzu steuert die AFMO-Zentrale - mit ihren unterstützenden Systemen wie LMIV-Portal, Webshop, Archivierung, Delkredere u.a. den geringen Zentralkonditionen einen elementaren Beitrag in der Leistungs-, Preis- und Service-Gestaltung bei, die einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil für die AFMO-Mitglieder ausmacht.

Kollegialer Austausch: „Nationale Tagung“ und „Junge AFMO“

Zur Optimierung des AFMO-Verbundes gehörten auch 2018 eine Reihe von Veranstaltungen und Aktionen: Die „Nationale Tagung“ der Gruppe fand im Juli in einem neuen Format und unter dem Motto „Generationswechsel“ statt. „AFMO – der Talk unter uns“ ist ein innovatives Forum, das vielfältige Themen der Branche behandelt und den kollegialen Austausch fördert.

2019 wird dieses Format fortgesetzt. Von besonderer Bedeutung sind auch weiterhin die Veranstaltungen des Netzwerkes „Junge AFMO“.

Dem AFMO-Aufsichtsrat gehören Claus Münch, Wolfgang Eifel, Christian Keil, Jürgen Eberle und Wolfgang Fischer an. Den AFMO-Vorstand bilden Klaus Bittel (geschäftsführender Vorstand) und Henning Ludewig.
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