Donnerstag, 18. Januar 2018


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adidas AG: Ergebnisse des ersten Halbjahres 2012

Konzernumsatz nimmt währungsbereinigt um 11% zu / Auf Anteilseigner entfallender Gewinn steigt um 30% auf 455 Mio. € / adidas Konzern erwartet Rekordumsatz und -gewinn für 2012

London, (lifePR) - .
- Umsatz von adidas wächst währungsbereinigt um 14%
- Umsatz von TaylorMade-adidas Golf steigt währungsbereinigt um 29%
- Operative Marge verbessert sich trotz Rückgang der Bruttomarge um 0,7 Prozentpunkte
- Nettofinanzverbindlichkeiten zum Quartalsende um 63% auf 318 Mio. € reduziert
- Wachstum der Vorräte verlangsamt sich währungsbereinigt auf 8%

Währungsbereinigter Konzernumsatz steigt im zweiten Quartal 2012 um 7%

Im zweiten Quartal 2012 legte der Konzernumsatz vor allem aufgrund zweistelliger Zuwächse im Einzelhandelssegment sowie in den Anderen Geschäftssegmenten währungsbereinigt um 7% zu. In Westeuropa stieg der Umsatz, gestützt durch die anhaltende Dynamik bei adidas sowie durch zweistelliges Wachstum bei TaylorMade-adidas Golf, auf währungsbereinigter Basis um 5%. In den Europäischen Schwellenländern legte der Umsatz aufgrund starker Zuwächse sowohl bei adidas als auch bei Reebok währungsbereinigt um 18% zu. In Nordamerika erhöhte sich der Konzernumsatz auf währungsbereinigter Basis um 10%. Diese Entwicklung wurde durch deutlich zweistellige Zuwächse bei TaylorMade-adidas Golf und zweistelliges Wachstum bei adidas unterstützt. In China stieg der Konzernumsatz infolge zweistelliger Umsatzsteigerungen bei adidas sowie aufgrund von Wachstum bei Reebok auf währungsbereinigter Basis um 13%. In den Anderen Asiatischen Märkten erhöhte sich der währungsbereinigte Umsatz um 2%; zweistellige Zuwächse sowohl bei adidas als auch bei TaylorMade-adidas Golf wurden durch einen deutlichen Umsatzrückgang bei Reebok zum Teil aufgehoben. In Lateinamerika ging der Konzernumsatz auf währungsbereinigter Basis um 2% zurück. Zuwächse bei adidas wurden durch Rückgänge bei Reebok mehr als aufgehoben. Aus Markenperspektive wuchs der währungsbereinigte Umsatz von adidas im zweiten Quartal um 11%, der währungsbereinigte Umsatz von TaylorMade-adidas Golf stieg in diesem Zeitraum um 25%. Der Umsatz von Reebok ging hauptsächlich aufgrund negativer Effekte im Zusammenhang mit Reebok India Company und dem Wegfall von Lizenzumsätzen des Vorjahres auf währungsbereinigter Basis um 26% zurück. Währungseffekte wirkten sich positiv auf die Umsatzerlöse in Euro aus. Der Konzernumsatz lag im zweiten Quartal 2012 mit 3,517 Mrd. € um 15% über dem Vorjahresniveau (2011: 3,064 Mrd. €).

Bruttomarge verringert sich im zweiten Quartal um 90 Basispunkte

Die Bruttomarge des Konzerns ging im zweiten Quartal 2012 um 0,9 Prozentpunkte auf 48,2% zurück (2011: 49,2%). Preissteigerungen, ein besserer Produktmix und eine günstigere regionale Umsatzverteilung sowie ein größerer Anteil von Einzelhandelsumsätzen, die höhere Margen erzielen, konnten den wesentlichen Anstieg der Beschaffungskosten nur zum Teil kompensieren. Das Bruttoergebnis des Konzerns stieg um 13% auf 1,697 Mrd. € (2011: 1,506 Mrd. €). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz verringerten sich - trotz eines Anstiegs der Marketingaufwendungen in Höhe von 13% - um 1,0 Prozentpunkte auf 42,4% (2011: 43,3%). Aufgrund der niedrigeren sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz, die den Rückgang der Bruttomarge mehr als ausglichen, verbesserte sich die operative Marge auf 7,3% (2011: 7,1%). Das Betriebsergebnis stieg um 17% auf 256 Mio. € (2011: 219 Mio. €). Der auf Anteilseigner entfallende Konzerngewinn erhöhte sich um 18% auf 165 Mio. € (2011: 140 Mio. €). Das verwässerte Ergebnis je Aktie stieg im zweiten Quartal um 18% auf 0,79 € (2011: 0,67 €).

"Wir haben im ersten Halbjahr 2012 erneut glänzende Geschäftsergebnisse erzielt", sagte Herbert Hainer, Vorstandsvorsitzender des adidas Konzerns. "Wir haben den Fußball-Sommer dominiert, unsere operative Marge verbessert und unsere Vorräte erstklassig gemanagt. Diese herausragenden Leistungen zeigen, dass wir das richtige Rezept haben, um die sehr positive Entwicklung von Gewinn und Cashflow nachhaltig aufrechtzuerhalten."

Währungsbereinigter Konzernumsatz steigt im ersten Halbjahr 2012 um 11%

Im ersten Halbjahr 2012 legte der Konzernumsatz währungsbereinigt um 11% zu. Währungseffekte wirkten sich positiv auf die Umsatzerlöse in Euro aus. Der Konzernumsatz lag im ersten Halbjahr 2012 mit 7,341 Mrd. € um 16% über dem Vorjahresniveau (2011: 6,337 Mrd. €).

Konzernumsatz wächst im ersten Halbjahr 2012 hauptsächlich aufgrund zweistelliger Zuwächse im Einzelhandelssegment und in den Anderen Geschäftssegmenten

Das Umsatzwachstum des Konzerns in den ersten sechs Monaten 2012 war primär auf zweistellige Zuwächse im Einzelhandelssegment und in den Anderen Geschäftssegmenten zurückzuführen. Im Großhandelssegment stieg der Umsatz in diesem Zeitraum vor allem aufgrund zweistelliger Zuwächse bei adidas auf währungsbereinigter Basis um 6%. Der währungsbereinigte Umsatz im Einzelhandelssegment nahm vor allem in Folge zweistelliger Zuwächse bei adidas und Reebok um 16% zu. Auf vergleichbarer Basis erhöhte sich der Umsatz währungsbereinigt um 9%. Die Anderen Geschäftssegmente verzeichneten auf währungsbereinigter Basis, insbesondere aufgrund zweistelliger Zuwächse bei TaylorMade-adidas Golf und bei Reebok-CCM Hockey, ein Umsatzplus in Höhe von 27%. Bei Rockport lag der Umsatz ebenfalls über dem Vorjahresniveau. Währungseffekte wirkten sich positiv auf die Segmentumsatzerlöse in Euro aus.

Währungsbereinigter Konzernumsatz nimmt in allen Regionen zu

Der währungsbereinigte Konzernumsatz lag im ersten Halbjahr 2012 in allen Regionen über dem Vorjahresniveau. Die Umsätze in Westeuropa stiegen währungsbereinigt um 6%, primär aufgrund zweistelliger Zuwächse in Großbritannien und Polen. In den Europäischen Schwellenländern nahm der Umsatz infolge einer zweistelligen Steigerung in den meisten Ländern der Region währungsbereinigt um 16% zu. Der Konzernumsatz in Nordamerika stieg aufgrund von Zuwächsen sowohl in den USA als auch in Kanada währungsbereinigt um 11%. In China erhöhten sich die Umsatzerlöse währungsbereinigt um 19%. Die Anderen Asiatischen Märkte verzeichneten einen Umsatzanstieg in Höhe von 13%. Dies war in erster Linie auf deutlich zweistellige Umsatzsteigerungen in Japan und Südkorea zurückzuführen. In Lateinamerika legte der Umsatz währungsbereinigt mit zweistelligen Zuwächsen in den meisten wichtigen Märkten der Region um 6% zu. Währungseffekte wirkten sich in den meisten Regionen positiv auf die Umsatzerlöse in Euro aus.

Bruttomarge des Konzerns geht um 0,8 Prozentpunkte zurück

Die Bruttomarge des Konzerns lag im ersten Halbjahr 2012 mit 48,0% um 0,8 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert (2011: 48,8%). Höhere Beschaffungskosten hoben positive Effekte resultierend aus Preissteigerungen, einem besseren Produktmix und einer günstigeren regionalen Umsatzverteilung sowie dem größeren Anteil von Einzelhandelsumsätzen, die höhere Margen erzielen, mehr als auf. Das Bruttoergebnis des Konzerns verbesserte sich im ersten Halbjahr 2012 um 14% auf 3,522 Mrd. € (2011: 3,093 Mrd. €).

Operative Marge 0,7 Prozentpunkte über dem Vorjahr

Das Betriebsergebnis des Konzerns verbesserte sich im ersten Halbjahr 2012 um 25% auf 665 Mio. € (2011: 532 Mio. €). Die operative Marge des Konzerns stieg im Verhältnis zum Umsatz um 0,7 Prozentpunkte auf 9,1% (2011: 8,4%). Dies resultierte in erster Linie aus dem positiven Effekt niedrigerer sonstiger betrieblicher Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz, der den Rückgang der Bruttomarge mehr als ausglich. Höhere Lizenz- und Provisionserträge sowie höhere sonstige betriebliche Erträge trugen ebenfalls zu dieser Entwicklung bei. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz gingen um 1,3 Prozentpunkte auf 40,3% zurück (2011: 41,6%). In Euro stiegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 12% auf 2,956 Mrd. € (2011: 2,637 Mrd. €). Verantwortlich hierfür waren der Ausbau der eigenen Einzelhandelsaktivitäten des Konzerns sowie höhere Marketingaufwendungen. Die Aufwendungen des Sales- und Marketing-Working-Budgets beliefen sich auf 894 Mio. €. Dies entspricht einer Erhöhung um 7% gegenüber dem Vorjahreswert (2011: 832 Mio. €).

Finanzerträge steigen um 29%

Die Finanzerträge nahmen im ersten Halbjahr 2012 um 29% auf 17 Mio. € zu (2011: 13 Mio. €). Verantwortlich hierfür waren in erster Linie höhere Zinserträge.

Finanzaufwendungen gehen um 10% zurück

Die Finanzaufwendungen verringerten sich im ersten Halbjahr 2012 um 10% auf 57 Mio. € (2011: 63 Mio. €). Zu diesem Rückgang trugen geringere negative Währungseffekte bei.

Gewinn vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz steigt um 0,9 Prozentpunkte

Der Konzerngewinn vor Steuern erhöhte sich um 30% auf 625 Mio. € (2011: 482 Mio. €). Im Verhältnis zum Umsatz stieg der Gewinn vor Steuern im ersten Halbjahr 2012 um 0,9 Prozentpunkte auf 8,5% (2011: 7,6%). Diese Entwicklung war auf die Verbesserung der operativen Marge sowie auf den Rückgang der Nettofinanzaufwendungen zurückzuführen.

Steigerung des auf Anteilseigner entfallenden Konzerngewinns um 30%

Der auf Anteilseigner entfallende Konzerngewinn stieg im ersten Halbjahr 2012 auf 455 Mio. € (2011: 349 Mio. €). Dies bedeutet einen Anstieg in Höhe von 30% gegenüber dem Vorjahreswert. Hauptgrund für diese Entwicklung war der höhere Gewinn vor Steuern. Die Steuerquote des Konzerns verringerte sich im ersten Halbjahr 2012 primär aufgrund einer günstigeren Gewinnverteilung um 0,1 Prozentpunkte auf 27,4% (2011: 27,5%).

Unverwässertes und verwässertes Ergebnis je Aktie erreicht 2,17 €

Im ersten Halbjahr 2012 betrug das unverwässerte und verwässerte Ergebnis je Aktie 2,17 € (2011: 1,67 €). Dies entspricht einem Anstieg in Höhe von 30%. Die gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien für die Berechnung des unverwässerten und verwässerten Ergebnisses je Aktie belief sich auf 209.216.186 (Durchschnitt im Jahr 2011: 209.216.186), da im ersten Halbjahr keine potenziellen verwässernden Aktien existierten.

Vorräte des Konzerns nehmen währungsbereinigt um 8% zu

Die Vorräte des Konzerns lagen zum 30. Juni 2012 mit 2,702 Mrd. € um 14% über dem Vorjahresniveau (2011: 2,376 Mrd. €). Auf währungsbereinigter Basis nahmen die Vorräte um 8% zu. Dies spiegelt die höheren Beschaffungskosten sowie die Erwartung des Konzerns hinsichtlich eines sich fortsetzenden Wachstums für die kommenden Quartale wider.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen steigen währungsbereinigt um 5%

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen des Konzerns erhöhten sich zum 30. Juni 2012 infolge des Umsatzwachstums um 11% auf 2,245 Mrd. € (2011: 2,023 Mrd. €). Währungsbereinigt stiegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 5%. Diese Entwicklung liegt lediglich geringfügig über dem währungsbereinigten Umsatzwachstum aus der Großhandelstätigkeit in Höhe von 4% im zweiten Quartal 2012.

Nettofinanzverbindlichkeiten sinken um 546 Mio. €

Zum 30. Juni 2012 beliefen sich die Nettofinanzverbindlichkeiten auf 318 Mio. € (2011: 863 Mio. €). Das entspricht einem Rückgang in Höhe von 546 Mio. € bzw. 63%. Hauptgrund für diese Reduzierung war die starke Cashflowgenerierung aus der betrieblichen Tätigkeit in den letzten zwölf Monaten. Währungseffekte in Höhe von 107 Mio. € wirkten sich hier positiv aus. Das Verhältnis von Nettofinanzverbindlichkeiten zum rollierenden Zwölf-Monats-EBITDA verringerte sich zum Ende des ersten Halbjahres 2012 auf 0,2 (2011: 0,7).

adidas Konzern passt Prognose für das Gesamtjahr 2012 an

Die gute Performance des adidas Konzerns im ersten Halbjahr 2012 ist eine solide Grundlage für ein weiteres Jahr mit Rekord-Geschäftsergebnissen. Das Management hat beschlossen, die bisherige Umsatzprognose für den adidas Konzern für das Gesamtjahr 2012 anzupassen. Das Management erwartet nach wie vor, dass der Konzernumsatz im Jahr 2012 währungsbereinigt um annähernd 10% wachsen wird. Trotz der hohen Unsicherheit bezüglich der Entwicklung der Weltwirtschaft und der Konsumausgaben werden die starke Präsenz des adidas Konzerns in schnell wachsenden Schwellenländern sowie der weitere Ausbau des Einzelhandelssegments die Umsatzentwicklung des Konzerns fördern. Die großen Sportereignisse des Jahres 2012 werden sich ebenfalls positiv auswirken. Im Großhandelssegment rechnet der Konzern nun im Vergleich zum Vorjahr mit einem währungsbereinigten Umsatzanstieg im mittleren einstelligen Bereich (bisherige Prognose: Anstieg im mittleren bis hohen einstelligen Bereich). Die Erwartung eines niedrigeren Wachstums spiegelt den negativen Effekt resultierend aus den Unregelmäßigkeiten, die bei Reebok India Company entdeckt wurden, wider. Der Konzern erwartet für das Einzelhandelssegment im Jahr 2012 einen Umsatzzuwachs auf währungsbereinigter Basis im niedrigen Zehnprozentbereich. Eine höhere Anzahl eigener Einzelhandelsgeschäfte sowie Umsatzsteigerungen auf vergleichbarer Basis dürften in ähnlichem Ausmaß hierzu beitragen. Für die Anderen Geschäftssegmente wird nun ein währungsbereinigter Umsatzanstieg im hohen Zehnprozentbereich erwartet (bisherige Prognose: Anstieg im niedrigen Zehnprozentbereich).

Die Bruttomarge des adidas Konzerns wird im Jahr 2012 voraussichtlich bei etwa 47,5% liegen (2011: 47,5%). Den Prognosen des Konzerns zufolge wird die Bruttomarge im Einzelhandelssegment sowie in den Anderen Geschäftssegmenten ansteigen, wohingegen sie im Großhandelssegment voraussichtlich zurückgehen wird. Wie auch im Vorjahr werden steigende Beschaffungs- und Lohnkosten die Entwicklung der Bruttomarge, insbesondere in der ersten Jahreshälfte, negativ beeinflussen. Diese negativen Effekte werden jedoch weitestgehend durch positive Effekte aus der regionalen Umsatzverteilung kompensiert werden, da die Wachstumsraten in den Schwellenländern, in denen hohe Margen erzielt werden, über den Wachstumsraten in den reiferen Märkten liegen dürften.

Der Konzern geht davon aus, dass die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz moderat zurückgehen werden (2011: 41,4%). Aufwendungen des Sales- und des Marketing-Working-Budgets im Verhältnis zum Umsatz dürften in etwa auf dem Vorjahresniveau liegen. Marketinginvestitionen werden sich auf große Sportereignisse wie die UEFA EURO 2012(TM) und die Olympischen Spiele 2012 in London konzentrieren, um die hervorragende Präsenz der Marke adidas während dieser Veranstaltungen zu nutzen. Darüber hinaus wird der Konzern auch weiterhin Reeboks Wachstumsstrategie in den Kategorien Men's und Women's Fitness unterstützen und in weiteres Wachstum in den wichtigen Fokusmärkten - Nordamerika, China und Russland/GUS - investieren. Es wird erwartet, dass die Betriebsgemeinkosten im Verhältnis zum Umsatz im Jahr 2012 unter dem Vorjahresniveau liegen werden. Den höheren Verwaltungs- und Personalaufwendungen im Einzelhandelssegment aufgrund der geplanten Eröffnung weiterer Einzelhandelsgeschäfte stehen Verbesserungen bei den nicht zugeordneten Kosten in Zentralbereichen gegenüber.

Die operative Marge des Konzerns wird im Jahr 2012 einen Wert von voraussichtlich annähernd 8% erreichen (2011: 7,6%), ungeachtet des prognostizierten negativen Effekts in Höhe von bis zu 70 Mio. € auf das Betriebsergebnis des Konzerns im Zusammenhang mit der Reorganisation und den Änderungen der Geschäftsaktivitäten bei Reebok India Company. Der Konzern geht davon aus, dass primär niedrigere sonstige betriebliche Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz für die Verbesserung der operativen Marge verantwortlich sein werden.

Infolgedessen erwartet das Management nun, dass der auf Anteilseigner entfallende Gewinn um 15% bis 17% auf ein Niveau zwischen 770 Mio. € und 785 Mio. € steigen wird (bisherige Prognose: Anstieg um 12% bis 17% auf ein Niveau zwischen 750 Mio. € und 785 Mio. €). Damit wird das unverwässerte Ergebnis je Aktie zwischen 3,68 € und 3,75 € liegen (bisherige Prognose: zwischen 3,58 € und 3,75 €). Umsatzzuwächse und eine höhere operative Marge werden maßgeblich zu dieser positiven Entwicklung beitragen. Zudem rechnet der Konzern im Jahr 2012 infolge niedrigerer durchschnittlicher Bruttofinanzverbindlichkeiten mit niedrigeren Zinsaufwendungen. Die Steuerquote des Konzerns dürfte verglichen mit dem Vorjahr etwas ungünstiger ausfallen und auf einen Wert von etwa 28,5% ansteigen (2011: 27,7%).

Herbert Hainer: "Aktuell konzentrieren wir uns auf unser Engagement bei den Olympischen Spielen in London. Die olympische Idee basiert auf denselben Werten wie der adidas Konzern: Leistung, Leidenschaft, Integrität und Vielfalt. Ich bin mir sicher, dass die Spiele von London eine ganze Generation inspirieren und für den Sport begeistern werden. Außerdem verstärken sie den weltweiten Mega-Trend hin zu einem sportlichen und gesunden Lebensstil. Diese Impulse werden wir für all unsere Marken nutzen, um die Ziele unseres strategischen Geschäftsplans Route 2015 nachhaltig zu erreichen."

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