Samstag, 23. Juni 2018


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Deutschland weiter spitze im Fahrradtourismus

ADFC vermisst aber politisches Engagement

Bremen, (lifePR) - Deutschland nimmt beim Fahrradtourismus weltweit eine Spitzenstellung ein: 84,4 Prozent der deutschen Radurlauber fuhren 2011 auf deutschen Routen. Bei Urlaubern aus dem Ausland liegt Radfahren bei den sportlichen Aktivitäten mit 19 Prozent an der Spitze - vor Baden und Wandern. Zu diesen Ergebnissen kommt die ADFC-Radreiseanalyse 2012, die der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) heute auf der Internationalen Tourismus-Börse in Berlin (ITB) präsentierte.

Der stellvertretende ADFC-Bundesvorsitzende Bertram Giebeler sagte: "Es gibt nicht viele touristische Bereiche, in denen Deutschland weltweit führend ist. Die Politik sollte daher den Fahrradtourismus gezielt und bundesweit stärken." Andere Länder setzen bereits zur Aufholjagd an: Frankreich beispielsweise möchte Fahrradreiseziel Nummer Eins werden und hat das Budget für nationale Radrouten um 50 Prozent aufgestockt. Giebeler: "So viel politisches und finanzielles Engagement wünschen wir uns auch von der Bundesregierung."

Landesweite Premium-Routennetze wie in der Schweiz oder den Niederlanden locken vor allem Radtouristen aus dem Ausland an. Projekte wie das "Radnetz Deutschland" mit zwölf seit 1999 geplanten Premium-Radrouten gehen aber nur langsam voran. Allein die D-Route 3 ist jetzt im Rahmen eines Pilotprojektes verwirklicht worden. Bertram Giebeler: "Wenn das in diesem Tempo weitergeht, wird Deutschland seinen Spitzenplatz verlieren."

Bei der Qualität und Wegweisung von Radfernwegen sollten bundesweit einheitliche Standards gelten - die ADFC-Klassifizierungskriterien sind hierfür schon weitestgehend anerkannt. So wird die D-Route 3 im Rahmen der ITB mit drei Sternen ausgezeichnet. Damit gibt es jetzt 29 ADFC-Qualitätsradrouten in Deutschland und Österreich, bei denen sich Radurlauber dank der strengen ADFC-Bewertungskriterien auf die Qualität verlassen können.

Zum beliebtesten deutschen Radfernweg kürten die Fahrradurlauber zum achten Mal in Folge den Elberadweg. Platz zwei und drei belegen der Main-Radweg und der Donauradweg. Bei den Regionen hat Bayern Vorjahressieger Mecklenburg-Vorpommern auf Platz zwei verdrängt. Den dritten Platz nimmt erstmals Brandenburg ein.

Im Ausland führen die österreichische Radfernwege - allen voran Donauradweg, Via Claudia Augusta und Etsch-Radweg. Bei den Radreiseregionen und -ländern liegen Österreich, die Niederlande sowie Südtirol an der Spitze.

Auf der ITB 2012 informiert der ADFC das touristische Fachpublikum bereits zum 20. Mal über Trends und Entwicklungen im Fahrradtourismus. Die komplette ADFC-Radreiseanalyse 2012 kann auf www.adfc.de/radreiseanalyse eingesehen werden.

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