Dienstag, 17. Oktober 2017


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ADAC Forum "Automatisiertes und vernetztes Fahren"

Grenzenlose Technik versus Datenschutz und Rechtssicherheit / Podiumsdiskussion mit Verkehrsminister Olaf Lies

Laatzen, (lifePR) - Vor kurzer Zeit noch Science Fiction, heute schon für viele Autofahrer vorstellbar: Bereits für ein Drittel der ADAC-Mitglieder ist es denkbar, in Zukunft die Hände vom Steuer zu nehmen und sich autonom chauffieren zu lassen, mehr als 60 Prozent rechnen demnächst mit der Zulassung autonomer Fahrzeuge in Deutschland, das ergab eine repräsentative Umfrage des ADAC.

Automatisiertes Fahren ist in aller Munde, es wird geforscht, entwickelt und getestet, sogar direkt vor unserer Haustür im Testfeld Niedersachsen. Gedacht wird in neuen Dimensionen, die Möglichkeiten sind vielfältig – auch in Sachen Sicherheit. Dank selbstfahrender Autos könnte die Verkehrssicherheit erhöht und die Unfallzahlen gesenkt und der Verkehr flüssiger werden. In der Umfrage stellen fast 60 Prozent der ADAC-Mitglieder zudem die Aussicht heraus, auch solchen Menschen Mobilität zu ermöglichen, die sich ansonsten nicht selbst hinter das Steuer setzen können oder wollen. Doch bei all den positiven Erwartungen gibt es auch Bedenken. Was passiert bei technischem Versagen und welche Rechte und Pflichten haben Hersteller, Betreiber und Nutzer? Datenschutz, Haftungs- und Schuldfragen müssen geklärt sein, damit die Akzeptanz weiter steigt. Und nicht zuletzt stellt sich vielerorts die Frage, was sich eigentlich für Städte verändert und wie eine künftige Infrastruktur aussieht.

Beim Forum „Automatisiertes und vernetztes Fahren“ hat der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt Fragen, Ideen und Bedenken von einer Expertenrunde durchleuchten lassen. In der Podiumsdiskussion mit Verkehrsminister Olaf Lies ging es um Strategien, Konzepte, Chancen und Risiken. Die Partner des Testfelds Niedersachsen, Prof. Dr. Karsten Lemmer (DLR, Institut für Verkehrssystemtechnik), Manfred Fuhg (Leiter Siemens Mobility Deutschland) und Dr. Stephan Hoffmann (Technische Universität Braunschweig) berichten von ihren praktischen Erfahrungen und künftigen Projekten. Für den ADAC forderten Bernward Franzky (Vorstandsmitglied für Verkehr im ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt) und Klaus Heimgärtner (Experte für Datenschutz in der Juristischen Zentrale des ADAC) im Sinne der Verbraucher Rechtssicherheit und Nutzerfreundlichkeit.

Nach Vorstellung und Diskussion folgte der praktische Teil auf dem Gelände des ADAC Fahrsicherheits-Zentrums Hannover-Laatzen mit Demonstrationen und Testmöglichkeiten: In einem Fahrsimulator des DLR wurde den Gästen Szenarien des autonomen Fahrens vorgestellt. Zu sehen gab es außerdem Softwaretechnologien von Nordsys, die es Fahrzeugen ermöglichen, mit Daten anderer Fahrzeuge und der Infrastruktur zu kommunizieren sowie ein auf dem Testgelände autonom fahrenden Fahrzeug von Conti, ein Audi A7 Testfahrzeug von VW, dass der Erprobung des hochautomatisierten Fahrens dient und die Simulation einer Verkehrsmanagementzentrale durch die Firma Oecon Product&Services, in der Fahrzeug-Informationen gesammelt und an andere Fahrzeuge weitergegeben werden. Wer wollte, konnte schließlich Einpark- und Notbremsassistenten persönlich testen.

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