Montag, 16. Juli 2018


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Frostige Temperaturen - Fahren bei Schnee und Eis

Augsburg, (lifePR) - Das Wichtigste: Die Windschutzscheibe muss schnee- und eisfrei sein, nur ein kleines Guckloch frei zu kratzen, reicht auf gar keinen Fall. Das kostet wenigstens ein Bußgeld, wenn man erwischt wird. Noch schlimmer ist es allerdings, wenn ein Autofahrer wegen fehlender Sicht einen Unfall verursacht. Deshalb muss auch der Schnee auf dem Autodach abgekehrt werden: beim Bremsen kann sonst nämlich die Dachlast nach vorne auf die Windschutzscheibe rutschen und man ist im Blindflug unterwegs.

Festgefrorene Scheibenwischer darf man nicht mit Gewalt los reissen, da sonst die Gummilippe beschädigt wird. Bei festgefrorenen Scheibenwischern hilft etwas Enteiserspray am schnellsten.

Winterliche Wetter- und Straßenverhältnisse führen auf den Zufahrtsstraßen in die Ballungsgebiete oder größeren Städte immer wieder zu Staus, die eine Menge Zeit kosten. Wer jetzt zu spät dran ist und sich selbst unter Zeitdruck setzt, der erhöht sein Unfallrisiko um ein Vielfaches. Deswegen: rechtzeitig losfahren und ein ausreichendes Zeitpolster einplanen.

Auch der dicke Wintermantel oder Anorak hat hinter dem Steuer nichts verloren:

Der Gurt kann nämlich nicht richtig am Körper aufliegen und seine volle Wirkung entfalten. Die Folge: das Risiko für Verletzungen steigt schon bei relativ geringen Geschwindigkeiten deutlich. Wenn der warme Wintermantel wegen der niedrigen Temperaturen im Auto unbedingt gebraucht wird, dann muss man vor Fahrtantritt den Gurt unbedingt festziehen, so dass der Gurtstraffer im Notfall richtig eingreifen kann.

Räum- und Streufahrzeuge sollte man nach Möglichkeit auch auf der Autobahn nicht überholen, weil es vor diesen Fahrzeugen oft gefährlich glatt ist. Nachdem Schneepflüge Platz brauchen und eine bestimmte Grundgeschwindigkeit, um den Schnee von der Fahrbahn zu räumen, ist Rücksichtnahme gefragt und man muss gerade auf Autobahnen die Rettungsgasse freihalten.

Weitere praktische Tipps zum Fahren im Winter erfahren Sie am besten selbst bei einem ADAC -Fahrsicherheitstraining. Mehr Informationen gibt es unter www.sicherheitstraining.net oder gebührenfrei unter der Telefonnummer 0800 89 800 88.

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