Zehntausende gleichzeitig auf dem Weg in die Sommerfrische

ACE-Verkehrslagebericht - für das Wochenende 29.06. - 01.07.2012

(lifePR) ( Stuttgart, )
In Deutschland starten an diesem Wochenende mit Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland drei weitere Bundesländer in die Sommerferien. Von da an befinden sich insgesamt sechs Bundesländer und nahezu ein Drittel aller Bundesbürger mit schulpflichtigen Kindern ferienmäßig auf Achse. "Je mächtiger die Urlaubsreisewelle, desto langsamer geht es voran",prognostiziert der ACE Auto Club Europa und rät, sich auf Staus einzustellen. "Geduld im Gepäck ist ein guter Reisebegleiter". Und noch ein Tipp: "Wer dem Staurisiko entgehen will, der sollte sich dem Zug der Lemminge entziehen und besser erst dann starten, wenn die anderen schon weg sind". In der Regel gilt: Freitags stockt es am meisten, montags rollt es am besten, so der ACE.

Für massiv erhöhtes Verkehrsaufkommen rund um das Wochenende sorgen auch Deutschlands Nachbarn, wo ebenfalls die Schulferien beginnen. Das betrifft die Mitte Hollands sowie Belgien, Dänemark, Polen und Tschechien, die jeweils komplett in den Urlaub starten. In mehreren Bundesländern Österreichs und in einigen Kantonen der Schweiz geht es ebenfalls ab in die Sommerfrische. Nur der große Nachbar Frankreich lässt sich noch eine weitere Woche Zeit, bevor auch dort die Reisewelle vorwiegend in Richtung Atlantik und Mittelmeer rollen wird.

Auf Europas großen Ferienrouten dürfte es vergleichsweise eng werden, sagen die ACE-Touristikexperten voraus. Doch angesichts von Arbeitslosigkeit und wirtschaftlichen Probleme in zahlreichen EU-Ländern, könnte die Reiselust in diesem Jahr einen Dämpfer abbekommen.

Mit stärkeren Beeinträchtigungen des Verkehrs rechnet der ACE besonders im Bereich von Autobahnbaustellen mit verengten Fahrstreifen. "Dort herrscht auch erhöhtes Unfallrisiko; die Leute sollten in diesen Passagen deshalb besser versetzt fahren, und die Überholverbote und Tempolimits beachten".

Am Abend des 1. Juli (Sonntag) werden vermutlich viele Straßen bis zum Abpfiff des Endspiels der Fußball-Europameisterschaft ziemlich leer sein. Unmittelbar im Anschluss daran kann es - abhängig von den jeweiligen Finalteilnehmern und dem Spielergebnis - in den Metropolen zu größeren Autoumzügen und Hupkonzerten kommen. Der ACE rechnet für diesen Fall damit, "dass die Verkehrspolizei im Rahmen des Möglichen ihre verkehrsrechtliche Toleranzgröße erweitern wird".

Autos werden schnell zu lebensbedrohlichen Backöfen

Sonne ist das Merkmal des Feriensommers schlechthin. Doch die Kraft der Sonne kann aus dem Fahrgastraum eines abgestellten Autos innerhalb weniger Minuten einen Backofen mit Temperaturen von bis zu 70 Grad Celsius machen. Ein solch unerträgliches Klima kann für Menschen und Tiere lebensbedrohlich werden.

Deshalb der eindringliche Appell des ACE: Niemals Kinder und Tiere unbeaufsichtigt im geparkten Auto zurücklassen, auch wenn der Wagen zunächst im Schatten steht. Merke: Die Sonne wandert und dann knallen die Hitzestrahlen erbarmungslos auf die Karosserie.

Gluthitze ist auch Gift für elektronische Geräte. Auch Kosmetika, Feuerzeuge und Spraydosen dürfen keinen hohen Temperaturen ausgesetzt werden.

Ferner rät der ACE dazu, bei Urlaubsfahrten für einen ausreichend großen Vorrat an möglichst gekühlten ungesüßten Getränken zu sorgen. Denn wer im Stau steht, kann schnell Durst bekommen und die nächste Raststätte ist dann oft noch unerreichbar weit entfernt. Kinder kollabieren schnell, wenn sie unter Flüssigkeitsmangel leiden, warnt der ACE.

Lkw-Fahrverbot in der Ferienreisezeit

Zur Erleichterung des Ferienreiseverkehrs ist in der Zeit vom 1. Juli bis zum 31. August 2012 der schwere Lkw-Verkehr in der Bundesrepublik Deutschland an allen Samstagen von 7:00 bis 20:00 Uhr beschränkt. Unter das Verbot fallen Lastkraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 7,5 sowie Lkw mit Anhänger.
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