Verkehrswacht sieht Biker in Gefahr

(lifePR) ( Stuttgart, )
Bei gutem Wetter kracht es häufiger: Bereits im Vorgriff auf die von März an beginnende Motorradsaison hat jetzt der Präsident der Deutschen Verkehrswacht, Kurt Bodewig, vor Sorglosigkeit im Umgang mit motorisierten Zweirädern gewarnt.

In einem Beitrag für die vom ACE Auto Club Europa herausgegebene Clubzeitschrift ACE LENKRAD (1/12) erinnerte Bodewig an die Unfallbilanz des vergangenen Jahres (2011). Danach kamen alleine in den Monaten Januar bis Juni insgesamt 327 Motorradfahrer ums Leben, 18,8 Prozent mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres. Diese Zahlen dürften nicht ignoriert werden, mahnte Bodewig.

Zugleich forderte der Verkehrswachtpräsident, bis spätestens 2015 müsste ein Motorrad-ABS für alle neuen Fahrzeuge ab 125ccm rechtsverbindlich eingeführt werden. Bei solchen Antiblockiersystemen handele es gleich nach dem Helm um das effektivste Sicherheitssystem für Motorräder.

Bodewig machte darauf aufmerksam, dass bei gutem Wetter die Zahl der Motorradunfällen erfahrungsgemäß steigt und fügte dem hinzu: "Die Politik darf nicht länger sorglos auf schlechtes Wetter vertrauen".

Bodewigs Gastbeitrag im Wortlaut "Sorglosigkeit"

Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr soll das nationale Verkehrssicherheitsprogramm 2011 sorgen. Ziel ist es, die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland (2010: 3.648) bis zum Ende der Dekade um 40 Prozent zu reduzieren. Auch die Vereinten Nationen (UNO) haben die Jahre 2011 bis 2020 zur Dekade der Verkehrssicherheit ausgerufen. Weltweit sterben jedes Jahr rund 1,3 Millionen Menschen im Straßenverkehr.

Die Brüsseler EU-Kommission will die Zahl der Verkehrstoten in den EU-Mitgliedsländern (rund 39.000 jährlich) bis 2020 um die Hälfte reduzieren.

Video ACE-Fahrsicherheitstraining für Motorradfahrer
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