Freitag, 24. November 2017


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ACE rät Verbrauchern: Mit Umtausch älterer Diesel bis September abwarten. Neukauf ist derzeit nicht zu empfehlen

Berlin, (lifePR) -  Nach dem Nationalen Forum Diesel stand fest: Auch wenn die Autohersteller ein Software-Update von Dieselfahrzeugen der Abgasnorm Euro 5 und 6 übernehmen, bleiben Fahrverbote weiter im Raum stehen. Denn eine Garantie dafür, dass die NOx-Emissionen dadurch soweit sinken, dass die Dieselfahrzeuge die Grenzwerte auf der Straße einhalten gibt es nicht. Für die Verbraucher fatal, denn sie bekommen weiterhin keine Garantie in Städten langfristig mobil sein zu können. Nun das Angebot der Umtauschprämie, seitens der deutschen Autohersteller für ältere Diesel der Abgasnorm Euro 1 bis 4.

Der ACE, Deutschlands zweitgrößter Autoclub, warnt vor einem überschnellten Handeln der Verbraucher. Der Kauf eines neuen Dieselfahrzeuges ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht uneingeschränkt zu empfehlen. Besitzer eines Diesel-Pkw sollten jetzt nicht in Panik verfallen und vorschnell auf Marketingmaßnahmen der Autohersteller aufspringen, sondern erst einmal das angebotene Software-Update vornehmen lassen.

Stefan Heimlich, ACE-Vorsitzender: „Wer sich aber leisten kann und seinen älteren Diesel umtauschen möchte, der sollte unbedingt bis September 2017 abwarten und zwar bis Fahrzeuge mit der neuen Abgasnorm Euro 6d auf den Markt kommen. Darüber hinaus dürfen die Autofahrerinnen und Autofahrer nicht vergessen, wenn Gerichte ein generelles Dieselfahrverbot für Innenstädte aussprechen, dann hilft auch kein neuer Diesel. Besser jetzt die Alternativen prüfen.“

Irritiert ist der ACE zudem über die Formulierung „Umweltprämie“. So Stefan Heimlich: „Erst bauen die Autohersteller keine sauberen Autos, dann erklären sie, dass mit einem Software-Update plötzlich aus dreckigen Autos saubere Autos werden und ein paar Tage später, folgt eine Kaufoffensive für angeblich sauberere Fahrzeuge. Das passt nicht zusammen.“

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