ACE kritisiert Blitzatlas von "Mobil in Deutschland"

Verkehrssicherheit

(lifePR) ( Stuttgart, )
Schlussfolgerungen sind Unfug und verharmlosen zu schnelles Fahren. Geschwindigkeit ist Unfallursache Nr. 1 und muss geahndet werden.

Der heute veröffentlichte Blitzatlas 2017 von „Mobil in Deutschland“ verharmlost eine der größten Gefahren im Straßenverkehr – die überhöhte Geschwindigkeit. Der ACE kritisiert Herangehensweise und Aussagen zur Untersuchung.

Zum einen besteht bei Wissenschaft und Polizei längst Konsens darüber, dass für die Durchsetzung von Tempolimits regelmäßige und auch unerwartete Kontrollen notwendig sind. Zum anderen hat Geschwindigkeit innerorts nicht zwangsläufig etwas mit Unfallschwerpunkten zu tun. Daraus zu schließen, dass genau an diesen Punkten Radarkontrollen notwendig seien und woanders nicht, ist schlichtweg falsch.

Stefan Heimlich, Vorsitzender des ACE, des zweitgrößten Autoclubs Deutschlands:„Geschwindigkeitskontrollen in Frage zu stellen schadet der Verkehrssicherheit. Wir sind längst nicht mehr in der Zeit von „Freie Fahrt für freie Bürger und der Rest der Verkehrsteilnehmer ist uns egal“. Tempolimits gelten überall und für alle. Mit dem Blitzeratlas schadet "Mobil in Deutschland" einem rücksichtsvollen Miteinander. Umso schlimmer ist es, dass fachlich falsche Schlüsse gezogen werden. Innerorts besteht eine hohe Unfallgefahr an Kreuzungen. Hier spielt weniger die Geschwindigkeit eine Rolle.“

Untersuchungen der Unfallforschung der vergangenen Jahre haben zudem deutlich gezeigt, dass innerorts sehr oft – vor allem bei niedrigen Tempolimits – zu schnell gefahren wird. Deshalb bedarf es regelmäßiger sowie unangekündigter Kontrollen.
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