ACE gibt Tipps zum Autofahren an den tollen Tagen

Freie Fahrt für Pappnasen

(lifePR) ( Stuttgart, )
Maskerade erlaubt, freie Fahrt für Pappnasen. Das ist der Kern einer Botschaft, die der ACE Auto Club Europa jetzt an Narren und Jecken hinterm Steuer adressiert hat. Kraftfahrzeug fahrende Karnevalisten müssen sich zwar ohne Wenn und Aber an die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung (StVO) halten, andererseits dürfen sie aber ihren faschingsmäßigen Neigungen durchaus freien Lauf lassen.

Wer etwa als Clown verkleidet und mit fetter Schminke im Gesicht im Auto unterwegs ist, begeht keine Ordnungswidrigkeit. Das Grundgesetz sieht für sich betrachtet – etwa mit dem Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und der Freiheit der Kunst- die Möglichkeit der Kostümierung vor. Allerdings darf durch die Inanspruchnahme derartiger Rechte die Freiheit anderer nicht beeinträchtigt werden. Soweit dies beachtet wird, ist unter anderem auch das Tragen von Masken, Hüten und anderen Verkleidungen grundsätzlich erlaubt. Dabei ist es wichtig, dass weder das Sichtfeld, noch die Hörfähigkeit des Autofahrers durch die Verkleidung eingeschränkt sind.

Alleine Masken, die leicht verrutschen können, etwa Hexengesichter, Fellköpfe oder „Schwellköppe“, sollten während der Fahrt besser im Kofferraum verstaut werden, raten die ACE-Verkehrsrechtsexperten. Andernfalls besteht nach einem Unfall haftungsrechtlich die Gefahr, den Schutz der Kaskoversicherung zu verlieren. Assekuranzen gehen in diesem Fall von grober Fahrlässigkeit aus. Die Polizei ahndet das Fahren mit Sichtbehinderung mit einem Ordnungsgeld in Höhe von 10 Euro.

In der Karnevalssaison sollten Fahrzeuglenker laut ACE ohnehin damit rechnen, bei einer Verkehrskontrolle die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich zu ziehen. Für den Fall, dass man herausgewinkt wird empfiehlt der ACE, Ruhe zu bewahren und den Anweisungen der Polizei Folge zu leisten.

Interview mit der ACE-Verkehrsjuristin Yasmin Domé
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