Tabuthema Schweiß: So bekommen Sie es in den Griff

(lifePR) ( Königstein, )
Endlich Sommer, endlich Hitze ... und Schweiß? Schwitzen ist gesund, denn Schweiß verhindert eine Überhitzung und hält die Körpertemperatur im Gleichgewicht. Gesellschaftlich gilt das Schwitzen allerdings als "unfein" und sorgt bei manch einem Betroffenen für Stress.

Man unterscheidet verschiedene Formen des Schwitzens - entsprechend sollte auch die Behandlung angepasst sein:

Das thermoregulatorische Schwitzen entsteht als Reaktion auf Wärme. Es betrifft die gesamte Körperoberfläche, vor allem Kopf, Rumpf und Achseln. Atmungsaktive Kleidung und angepasste körperliche Aktivität gleichen ein Übermaß an Flüssigkeitsverlusten aus. Reichliches Trinken ist unerlässlich. Vorsicht bei eisgekühlten Getränken: Diese belasten die Ausgleichsmechanismen zusätzlich!

Das emotionale Schwitzen bezeichnet eine Reaktion des Nervensystems auf seelische Erregung, z. B. Angst, Stress oder Freude. Schweiß tritt vor allem in den Achselhöhlen, an den Handflächen, auf der Stirn und an den Fußsohlen auf. Als erste Hilfe können bei einem Schweißausbruch ein paar tiefe, entspannte Atemzüge das Problem entschärfen. Langfristig dient das Schüßler-Salz Nr. 5, Kalium phosphoricum D6, (vor dem Mittagessen 5 Tabletten in 1/2 Glas Wasser) zur wohligen Entspannung.

Beim Essen und Trinken kann das gustatorische Schwitzen auftreten. Schweißperlen zeigen sich auf der Stirn nach dem Genuss von heißen Getränken, großen Alkoholmengen, üppigen Portionen und scharf gewürzten Speisen. Das Beachten individueller Unverträglichkeiten und vor allem Maßhalten helfen hier weiter.

Für Frauen in den Wechseljahren steht bis heute noch kein allgemein zuverlässiges Mittel gegen die Hitzewallungen und das lästige Schwitzen zur Verfügung. Sport und Sauna weisen beim klimakterischen Schwitzen die besten Erfolge auf, weil dabei ein ganzes Bündel an positiven Reaktionen zur Wirkung kommt: intensive Thermoregulation als Lerneffekt, Bildung von Glückshormonen, Kreislaufstabilisierung, Kalorienverbrauch, gestärktes Körpergefühl, Selbstbewusstsein und Fitness.

Aktivierend und regulierend bei nahezu allen Formen der gestörten Transpiration wirken Kneippsche Wechselanwendungen (warm-kalt) als Duschen oder Bäder, z. B. Arm- oder Fußbad. Auch die Sauna hat sich bewährt. Bei allen Formen übermäßigen Schwitzens wird außerdem Salbeitee empfohlen. Um eine wirksame Konzentration zu erreichen, benötigt man circa 3 Teelöffel Salbeikraut auf 1/4 Liter Wasser. Durch den hohen Gehalt an Gerbstoff können bei der üblichen Teebereitung mit kochendem Wasser Übelkeit und Erbrechen als Nebenwirkung auftreten. Daher ist für empfindliche Menschen ein Kaltaufguss (ca. 10 Stunden mit kaltem Wasser ansetzen) verträglicher. Auch ein Salbeibad hilft bei starkem Schwitzen. Es kann als Teil- (bei Hand- oder Fußschweiß) oder als Vollbad angewendet werden.

Quelle: Naturarzt - Ihr Gesundheitsratgeber, 7/2013

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