Risiko Datenschutz beim Arzneimittelkauf im Internet

Brandjacking Index: Mehr Betrüger mit aggressiveren Methoden

(lifePR) ( Berlin, )
Die Gefahr für Verbraucher steigt, im Internet gefälschte oder minderwertige Arzneimittel zu erwerben. Dabei nutzen immer mehr Betrüger die geringe Kontrolle dieses Mediums, um sich mit immer aggressiveren Methoden zu bereichern.

Das ist das Ergebnis des "Brandjacking Index" des auf Markenschutz spezialisierten Unternehmens MarkMonitor. "Gesundheit und Leben von Menschen sind vielen Internetbetrügern offenbar total egal", konstatiert Heinz-Günter Wolf, Präsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, und fordert zugleich die Politik zum Handeln auf: "Wir brauchen schärfere Kontrollen und mehr Sicherheit für den Verbraucher.

Frei erfundene Qualitätssiegel sind nicht mehr als Feigenblätter. Der Versandhandel mit Arzneimitteln muss in Deutschland auf das europarechtlich zulässige Maß zurückgeführt werden; der Banalisierung der Medikamentenversorgung durch Drogerien und Einzelhandelsketten muss ein Riegel vorgeschoben werden."

Laut "Brandjacking Index" haben sich u.a. die Zugriffszahlen auf fragwürdige Internetseiten seit 2007 verdreifacht. Knapp zwei Drittel (64 Prozent) der rund 3.000 untersuchten Internet-Apotheken schützen die Daten ihrer Kunden nicht und gefährden so deren Identitätsinformationen.

Rund 60 Prozent der im Jahr 2007 untersuchten - meist zweifelhaften - Online-Apotheken sind immer noch aktiv. Der Großhandel mit losen Einzelpillen sowie geschützten Wirkstoffen ist demnach weiter auf dem Vormarsch.

Basis dieser Daten zum Missbrauch ist die Analyse der Angebote sechs führender Medikamente.

Weitere Informationen dazu stehen unter www.markmonitor.com
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