Dienstag, 19. Juni 2018


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ABB präsentiert neue Technologie für die Schnellladung von Elektrobussen in 15 Sekunden

Verzicht auf Oberleitungen und ultraschnelle Ladestationen an Haltestellen ermöglicht einen geräuscharmen, flexiblen und emissionsfreien städtischen Personennahverkehr

Zurich, (lifePR) - ABB hat eine neue Technologie für die ultraschnelle Aufladung des weltweit ersten Elektrobussystems für den öffentlichen Nahverkehr entwickelt.

Auf dem in Genf stattfindenden 60. Weltkongress der International Association of Public Transport (UITP) gab ABB bekannt, mit den Genfer Verkehrsbetrieben (TPG), der Standortförderung (OPI) und dem Genfer Energieversorger (SIG) am Pilotprojekt TOSA zu arbeiten, das den Aufbau eines Elektrobussystems mit Schnellladestationen vorsieht.

Die neue Schnellladetechnologie wird zum ersten Mal in einem elektrisch betriebenen Grossraumbus eingesetzt, der 135 Passagiere transportieren kann. Das Fahrzeug lädt sich bei seinen Stopps an den Haltestellen in nur 15 Sekunden auf, während die Fahrgäste unbehelligt einund aussteigen. Ermöglicht wird dies durch eine neuartige vollautomatische und ultraschnelle Ladetechnologie. Im Rahmen des Pilotprojekts wird die Strecke zwischen dem Genfer Flughafen und dem internationalen Messezentrum Palexpo bedient.

"Dank der ultraschnellen Aufladung kann eine neue Generation von Elektrobussen für den städtischen Nahverkehr eingeführt werden, die ohne Oberleitung auskommt", sagte Claes Rytoft, amtierender Chief Technology Officer von ABB. "Dieses Projekt ebnet den Weg für die Umstellung auf ein öffentliches Verkehrswesen, das nicht nur flexibler und kostengünstiger ist, sondern gleichzeitig die Umwelt- und Lärmbelastung senkt."

Die TOSA-Lösung (Trolleybus Optimisation Systeme Alimentation) kommt ohne CO2-Emissionen aus, da der benötigte Strom vollständig aus Wasserkraftwerken stammt. Die Ladezeit ist so kurz, dass ein normaler Fahrplan betrieben werden kann. Da keine Oberleitungen erforderlich sind, wird das Stadtbild nicht beeinträchtigt und eine flexible Routenführung ermöglicht. Um die Busse an den Haltestellen aufzuladen, nutzt das System keinen herkömmlichen, mit der Oberleitung verbundenen Stromabnehmer, sondern einen beweglichen Arm. Dieser ist auf dem Dach des Busses angebracht und verbindet sich mit einem in der Haltestelle integrierten Kontakt.

Die für dieses Projekt verwendete Traktionsausrüstung und die ultraschnelle Ladetechnologie wurden von ABB entwickelt und für stark frequentierte Buslinien optimiert, die zentrale Stadtgebiete bedienen und in Spitzenzeiten eine hohe Anzahl an Passagieren befördern. Die Batterien der Busse können an den Haltestellen entlang der Strecke in nur 15 Sekunden mit 400kW nachgeladen werden. An den Endhaltestellen erfolgt eine vollständige Aufladung in drei bis vier Minuten. Dank eines innovativen elektrischen Antriebssystems kann die Energie des auf dem Dach montierten Ladegeräts in kompakten Batterien gespeichert werden. Zusammen mit der Bremsenergie des Fahrzeugs können damit sowohl die Busse als auch die jeweiligen Hilfssysteme (z.B. die Innenbeleuchtung) betrieben werden.

Weitere Informationen über die Aufladung von Elektrofahrzeugen finden Sie hier.

ABB Asea Brown Boveri Ltd

ABB (www.abb.com) ist führend in der Energie- und Automationstechnik. Das Unternehmen ermöglicht seinen Kunden in der Energieversorgung und der Industrie, ihre Leistung zu verbessern und gleichzeitig die Umweltbelastung zu reduzieren. Die Unternehmen der ABB-Gruppe sind in rund 100 Ländern tätig und beschäftigen weltweit etwa 145.000 Mitarbeiter.

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