Montag, 25. Juni 2018


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Vorstand des Altlastensanierungsverbandes NRW (AAV) im Amt bestätigt

Hattingen, (lifePR) - Die Delegiertenversammlung des Altlastensanierungsverbandes NRW hat in ihrer Sitzung am gestrigen Donners-tag den Vorstand des Verbandes in seinem Amt bestätigt. Mitglieder im AAV-Vorstand sind:

- Dr. Jochen Rudolph, Verbandsvorsitzender, für Evonik Degussa GmbH, Essen
- Dr. Arnim Brux, stv. Verbandsvorsitzender, Ennepe-Ruhr-Kreis, Schwelm
- Thomas Buch, Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW, Düsseldorf
- Annelie Franzen, Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW, Düsseldorf
- Prof. Dr. Wilhelm König, Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW, Düsseldorf
- Dr. Walter Leidinger, CURRENTA GmbH & Co. OHG, Dormagen
- Dr. Christian Schmidt, Stadt Hagen
- Dr. Bernhard Schulze Langenhorst, REMONDIS Industrie Service GmbH & Co. KG, Lünen
- Andreas Theuer, ThyssenKrupp Steel AG, Duisburg
- Dr. Thorsten Zisowski, AGR Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet mbH, Herten

In seiner Rede vor den Delegierten sagte der Verbandsvorsitzende Dr. Jochen Rudolph, dass Dank der neuen Kooperationsvereinbarung vom 24. April 2008 der AAV seine Arbeit zunächst bis zum Jahr 2011 fortsetzen könne. Der Verband erhält für seine Aufgaben von seinen Mitgliedern rückwirkend ab dem Jahr 2007 bis 2011 insgesamt rund 37,5 Mio. Euro. Besonders begrüßte er, dass eine Reihe Reihe neuer Mitgliedsunternehmen aus der Wirtschaft - insbesondere aus der Energieversorgung, der Entsorgungswirtschaft, aber auch aus dem Bereich der Nichteisenmetall-Industrie - der Kooperationsvereinbarung beigetreten sind.

Sieben neue Projekte im AAV-Maßnahmenplan

Die Delegiertenversammlung beschloss in ihrer Sitzung außerdem, sieben neue Projekte in den sogeannten Maßnahmenplan des AAV aufzunehmen. Insgesamt wird der AAV in diesem Jahr Sanierungsprojekte mit einer Gesamtfläche von etwa ca. 340.000 m2 abschließen. Ein Drittel dieser Flächen wird für eine höherwertige Nutzung zu Wohnbauzwecken oder als Gewerbeflächen aufbereitet und entsprechend ausgewiesen. Derzeit bearbeitet der AAV 33 Projekte, zwei weitere befinden sich in Vorbereitung, drei Projekte sind wegen noch zu klärender juristischer Fragen zurück-gestellt.

AAV - Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung

Der Altlastensanierungs- und Altlastenaufbereitungsverband NRW (AAV) unterstützt in Nordrhein-Westfalen Kreise, Städte und Gemeinden: Er saniert auf Antrag der Kommunen Altlastenflächen oder Grundstücke mit schädlichen Bodenveränderungen, wenn z. B. kein Verantwortlicher mehr gefunden werden kann oder wenn dieser finanziell dazu nicht in der Lage ist. Der AAV bringt dabei bis zu 80 % der finanziellen Mittel auf und übernimmt außerdem in der Regel auch das Projektmanagement. Der Vorteil ist, dass er dabei seine vielfältigen Erfahrungen in die Sanierungsmaßnahmen einbringt, die er in den Jahren seit seiner Gründung im Jahr 1988 gesammelt hat.

Hinter dem AAV stehen im Rahmen einer freiwilligen Kooperationsvereinbarung das Land Nordrhein-Westfalen, die Kommunen des Landes sowie Teile der nordrhein-westfälischen Wirtschaft. Zurzeit wendet der Verband ca. zehn Millionen Euro pro Jahr für Sanierungsmaßnahmen auf.

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