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Pressemitteilung BoxID: 216884 (AachenMünchener Lebensversicherung AG)
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Neue Vorschriften für Öfen

Luftreinhaltungsgesetz

(lifePR) (Aachen, ) Steigen die Temperaturen, verschwindet der Qualmgeruch aus Wohngebieten, in denen mit Holz und Kohle geheizt wird. Die rund 14 Millionen Öfen und Kamine in Deutschland stoßen jährlich etwa 24.000 Tonnen Feinstaub aus, der nicht weniger gefährlich ist als die Partikel aus Verkehrsabgasen. Dieser Luftverschmutzung will das Bundesumweltministerium jetzt Einhalt gebieten mit der Kleinfeuerungsanlagenverordnung. Derzufolge gelten für den Feinstaubausstoß von Kaminen und Öfen Höchstwerte. Diese sollen bis zum Jahr 2025 zur Halbierung der Feinstaubemission durch sogenannte Kleinfeuerungsanlagen führen. Für Öfen und Kamine, die ab 2015 eingebaut werden, gilt die Obergrenze von 40 Milligramm Feinstaub pro Kubikmeter, vor 2010 erstellte Anlagen dürfen 150 Milligramm Feinstaub in die Luft pusten. Öfen, die diesen Grenzwert überschreiten und vor 1975 errichtet wurden, brauchen ab 2015 einen Filter. Für später eingebaute Öfen und Kamine gelten längere Übergangsfristen. Nach Schätzung der Planungsgesellschaft Gertec muss pro Anlage mit Gesamtkosten von 3.700 Euro gerechnet werden: Ein Elektrofilter, der die Partikel elektrisch auflädt, so dass sie an der Rohrinnenwand kleben bleiben, kostet etwa 2.400 Euro zuzüglich Umsatzsteuer, hinzu kommen Montage und Elektroanschluss. In vielen Fällen ist die Anschaffung eines neuen Ofens, der die geltenden Grenzwerte einhält, eine Überlegung wert. Auch Falschbeheizung kann zu erhöhter Feinstaubemission führen. Der Schornsteinfeger misst die Feinstaubmenge. Er informiert auch über die richtige Beheizung. Informationen gibt es unter www.bmu.de/luftreinhaltung