US-Nationalspielerin "Ally" Krieger wurde in ihrer Heimat erfolgreich am vorderen Kreuzband des rechten Knies operiert

(lifePR) ( Frankfurt am Main, )
Vize-Weltmeisterin Alexandra Krieger, die sich im Olympia-Qualifikationsspiel der USA gegen die Dominikanische Republik einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zuzog, wurde am gestrigen Donnerstag in Washington D. C. vom Chirurgen des US-Teams, Dr. Christopher Annunziata, erfolgreich operiert. Ein früherer Eingriff war aufgrund einer Schwellung rund um das ebenfalls eingerissene Innenband nicht möglich. Die Verletzung zog sich die 27-jährige Defensivspielerin des 1. FFC Frankfurt vor rund zwei Wochen zu, als sie nach einem Fernschuss überhart von ihrer Gegenspielerin attackiert wurde. Bei normalem Genesungsverlauf muss man mit einer Ausfallzeit von etwa einem halben Jahr rechnen, sodass "Ally" dem FFC in der verbleibenden Rückrunde nicht mehr zur Verfügung stehen wird.

Das komplette FFC-Team, das momentan im Trainingslager in der Türkei weilt, hat spontan nach der erfreulichen Meldung von der gut verlaufenen Operation sowohl per Video als auch mit einem Mannschaftsfoto eine Grußbotschaft aufgezeichnet. "Als wir die Nachricht von Allys schwerer Verletzung bekamen, waren wir zunächst geschockt. Aber sie ist schon einmal nach langer Verletzungspause zurückgekommen und wir freuen uns darauf, sie wieder bei uns zu haben. Wir alle wünschen Ally eine schnelle und gute Heilung", sagte FFCMannschaftskapitänin Nadine Angerer.

Die USA haben unterdessen die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2012 in London geschafft. Alexandra Krieger wird jedoch im Sommer aller Voraussicht nach noch nicht zu den Aktiven gehören können. "Ally wird immer ein Teil dieser Mannschaft sein, ob sie nun dabei ist oder nicht. Wir wünschen ihr eine schnelle Genesung, aber dieses Team besteht nicht aus Individualisten, sondern wird weiter erfolgreich sein und Spiele gewinnen - mit und notfalls auch ohne Ally", sagte US-Stürmerin Abby Wambach. Und Carly Lloyd, die beim darauffolgenden Spiel (4:0 gegen Mexiko) drei Tore erzielte, widmete ihrer verletzten Kollegin den Sieg: "Es ist traurig, dass sie nicht hier bei uns sein kann."

In der ersten Partie nach der Verletzung führte das US-Team zudem eine aufmunternde Aktion für "Ally" durch, um dies auch öffentlich zu untermauern: Sämtliche Spielerinnen hatten den Schriftzug "Liebe" auf den Unterarm geschrieben - ein Tattoo, mit dem die seit viereinhalb Jahren in Deutschland lebende US-Amerikanerin in ihrem Heimatland für Aufsehen sorgte. "Wir wollten Ally damit deutlich machen, dass wir an sie denken", erklärte Abby Wambach, die im Sommer 2009 bei Washington Freedom gemeinsam mit Alexandra Krieger gespielt hatte.
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