Donnerstag, 21. September 2017


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Mit erfahrenen Leistungsträgerinnen und jungen Talenten auf Kurs Richtung Zukunft: Der 1. FFC Frankfurt will den Weg der Neuorientierung in der Saison 2017/18 fortsetzen

Frankfurt am Main, (lifePR) - Der 1. FFC Frankfurt blickt auf eine durchaus erfolgreiche erste Saison nach dem eingeleiteten personellen Umbruch zurück: Die angestrebte Platzierung in der oberen Tabellenhälfte der Allianz Frauen-Bundesliga wurde realisiert, einige Ausrufezeichen in den Begegnungen mit den Spitzenmannschaften gesetzt - und in Janina Hechler sowie Tanja Pawollek konnten sich zwei 18-Jährige im Bundesliga-Team des viermaligen Champions-League-Siegers etablieren. Nun gilt es, diesen Weg fortzusetzen und die sportlichen Herausforderungen in der Saison 2017/18 anzunehmen. So warten einmal mehr spannende Aufgaben in zwei Wettbewerben auf den in einigen Teilen neu formierten FFC-Kader, auf die sich die FFC-Fans freuen können.

Die „stärkste Frauenfußball-Liga der Welt“ geht bereits in ihre vierte Spielzeit, seit die Allianz 2014 die Namensrechte an der Frauen-Bundesliga übernommen hat - bis heute ein Novum im deutschen Profifußball. Auch die Saison 2017/18 verspricht wieder hochklassigen und engen Wettbewerb in allen Tabellenregionen. So will Double-Gewinner VfL Wolfsburg, bei dem nun Stephan Lerch als verantwortlicher Trainer an der Seitenlinie steht, weitere Titel sammeln und nach dem rein französischen Champions-League-Finale 2017 auch wieder auf internationalem Parkett erfolgreich sein. Der FC Bayern München geht nach einer größeren Kaderveränderung ebenso ambitioniert ins Rennen um die Champions-League-Plätze, doch auch der SC Freiburg sowie der 1. FFC Turbine Potsdam, der nach einer starken Saison nur knapp die Qualifikation für die europäische Königsklasse verpasst hat, wollen im oberen Liga-Drittel mitmischen. Dahinter wird ein spannendes Verfolgerrennen erwartet, in dem es der 1. FFC Frankfurt wohl u. a. wieder mit der ambitionierten SGS Essen zu tun bekommen dürfte.

Weiterentwicklung von Talenten als eine der Zielsetzungen
Für das Team von Cheftrainer Matt Ross geht es aber nicht allein darum, sich gegen die stärker werdende Mittelfeld-Konkurrenz zu behaupten. Darüber hinaus sollen auch wieder eigene Talente Stück für Stück weiterentwickelt und an das Bundesliga-Niveau herangeführt werden. Janina Hechler und Tanja Pawollek haben den Weg vorgezeichnet, der beim 1. FFC Frankfurt gegangen werden kann - und weitere FFC-Talente bringen Potenzial mit, es ihnen gleichzutun. So geht der 1. FFC Frankfurt die Saison 2017/18 mit einem noch einmal verjüngten Kader an: Celine Brandt, Lisa Ebert, Alexandra Emmerling Valentina Limani, Selina Ostermeier und Bibiane Schulze Solano ergänzen als Nachwuchsspielerinnen den nun 26-köpfigen FFC-Kader.

In Saskia Bartusiak hat Ende der abgelaufenen Saison - ein Jahr nach Kerstin Garefrekes - eine weitere wichtige Führungsspielerin ihre eindrucksvolle Karriere beendet und auch die zweimalige Bundesliga-Torschützenkönigin Mandy Islacker, die zum FC Bayern München wechselte, zählt nicht mehr zum aktuellen FFC-Team. Nun stehen andere bisherige Leistungsträgerinnen wie die neue Kapitänin Marith Prießen, Olympiasiegerin Kathrin Hendrich, Europameisterin Jackie Groenen, die kanadische Nationalspielerin Sophie Schmidt oder die mittlerweile dienstältesten FFC-Akteurinnen Ana-Maria Crnogorcevic und Desirée Schumann vor der Herausforderung, als Leader voranzugehen.

Neue Spielerinnen mit internationaler Erfahrung
Auf der Suche nach externen Verstärkungen sind die FFC-Verantwortlichen nicht zum ersten Mal auf dem japanischen Markt fündig geworden: In der 24-jährigen Offensivspielerin Kumi Yokoyama stößt eine Akteurin zum FFC, die mit starken Leistungen in der japanischen Profiliga sowie in der Nationalmannschaft des Weltmeisters von 2011 das Interesse europäischer Top-Klubs auf sich gezogen hatte. Internationale Erfahrungen bringen auch die weiteren neuen Gesichter im FFC-Kader mit: Cecilie Sandvej stand mit der dänischen Nationalmannschaft im EM-Finale und die US-amerikanische Torhüterin Bryane Heaberlin gewann mit der Auswahl ihres Landes 2012 die U20-WM. Zwei Jahre danach holte sich die deutsche Mannschaft diesen Titel - mit Margarita Gidion, die von der SGS Essen zum 1. FFC Frankfurt stieß. Zum ersten Mal zählt auch eine englische Spielerin zum FFC-Kader: Lily Agg kam von Bristol City an den Main.

Mehr denn je im medialen Blickpunkt
Als erfolgreichste Frauen-Mannschaftssportart in Deutschland kann der Frauenfußball auf eine positive Entwicklung in Bezug auf die TV-Präsenz zurückblicken. Nachdem Sport1 zu Beginn der Saison 2016/17 bereits die nicht-exklusiven plattformneutralen Rechte erworben und eine Partie pro Spieltag im Free-TV übertragen hat, steigt nun auch die Deutsche Telekom mit ihrer Online-Plattform www.telekomsport.de in den attraktiver werdenden Frauenfußball-Markt ein. Jedes auf Sport1 übertragene Spiel wird auch auf www.telekomsport.de zu sehen sein. Mit dieser Online-Präsenz stellt sich die Allianz Frauen-Bundesliga crossmedial noch breiter auf und schafft beste Voraussetzungen für eine weitere kontinuierliche Steigerung der relevanten Werbeträgerkontakte - in der Saison 2016/17 wurde ein Plus von acht Prozent erreicht.

Eine repräsentative Umfrage hat festgestellt, dass sich ein Viertel aller Sportinteressierten in Deutschland für die Allianz Frauen-Bundesliga interessiert. Damit befindet sich die Liga auf dem Niveau der Handball-Bundesliga (Männer) und vor der Basketball-Bundesliga (Männer). Auch der 1. FFC Frankfurt erfreut sich deutschlandweit nach wie vor großer Beliebtheit - diese These wird von den Mediadaten der Saison 2016/17 untermauert. Nicht weniger als sieben Mal war der viermalige Champions-League-Sieger an einem live übertragenen Bundesliga-Spiel beteiligt, damit nimmt der FFC im Liga-Ranking der TV-Präsenz Platz zwei hinter dem FC Bayern München ein. Und das Aufeinandertreffen zwischen den Bayerinnen und dem FFC verzeichnete mit einer Einschaltquote von durchschnittlich 390.000 den Saison-Rekordwert. Auch im Internet zählt der 1. FFC Frankfurt zu den „Top 3“ der Liga, in der klassischen Print-Berichterstattung ist der Traditionsverein Vierter.

Internationale Spitze im Frauenfußball wird breiter
Blickt man über den Tellerrand der Allianz Frauen-Bundesliga hinaus, so lässt sich in vielen Ländern eine ähnliche Entwicklung wie in Deutschland feststellen: Lizenzvereine investieren immer stärker und auch nachhaltiger in ihre Frauen-Abteilungen - eine Entwicklung, die für eine breitere Spitze in Europa sorgen wird. Aktuell ist Olympique Lyon, das mit dem vierten Champions-League-Titel zum Rekordsieger 1. FFC Frankfurt aufgeschlossen hat, das Maß aller Dinge im europäischen Vereinsfrauenfußball. Doch die englischen Top-Klubs aus Manchester, London und Liverpool wollen mittelfristig am Thron der Französinnen rütteln. In Spanien sowie im Land des Überraschungs-Europameisters Niederlande erfährt der Frauenfußball momentan ebenfalls einen Aufschwung.

Auch der 1. FFC Frankfurt verfolgt weiter internationale Aktivitäten: Nach der Einladung zu einem Testspiel gegen eine Auswahl der südkoreanischen Profiliga im August 2016 absolvierte der bisher letzte deutsche Champions-League-Sieger in diesem Jahr zwei Testspiele gegen den englischen Top-Klub Manchester City W.F.C., die beide gewonnen werden konnten.

Auch der DFB-Pokal steht wieder im Fokus
Neun Mal gewann der 1. FFC Frankfurt den DFB-Pokal - der Status des Rekordsiegers ist damit auf Jahre zementiert. In der Saison 2016/17 musste sich das Team von Cheftrainer Matt Ross im Viertelfinale mit 0:2 beim SC Freiburg geschlagen geben, nun geht das Rennen um das attraktive Final-Event im Kölner RheinEnergieStadion in eine neue Runde: Nach einem Freilos zu Beginn gastiert der FFC in der 2. Runde bei Bundesliga-Absteiger Bayer 04 Leverkusen. Eine anspruchsvolle Auftakthürde für den 13-maligen Finalisten, der vor gut drei Jahren schon einmal auf Pokal-Ebene bei der Werkself antrat und die damalige Achtelfinal-Partie mit 3:0 gewann. Die Neuauflage steigt am 7./8. Oktober 2017, die Anstoßzeit wird noch festgelegt.

Nicht nur auf dem Platz schwitzen die Spielerinnen des 1. FFC Frankfurt in diesen Tagen für den Saisonstart in der Allianz Frauen-Bundesliga mit dem Heimspiel-Auftakt am kommenden Sonntag, dem 3. September 2017, 11.00 Uhr, gegen den 1. FC Köln. Auch auf anderen Ebenen befinden sich die FFC-Verantwortlichen derzeit in den Vorbereitungen auf die neue Spielzeit. So wird das FFC-Bundesligateam in neuen Trikots seines Ausstatters PUMA auflaufen. Die Traditionsmarke aus Herzogenaurach war im letzten Jahr auf den langjährigen FFC-Ausstatter adidas gefolgt. Die Partnerschaft mit PUMA wird auch weiterhin mit Outfitter, einem der renommiertesten Sportfachhändler Deutschlands, der seinen Sitz in Neu-Isenburg hat, gelebt.

Engagierte Partner garantieren Planungssicherheit
Trikotpartner des 1. FFC Frankfurt ist auch in der Saison 2017/18 die LOTTO Hessen GmbH: Das Logo des in Wiesbaden ansässigen Unternehmens ziert die Spielkleidung des viermaligen Champions-League-Siegers seit 2016 - und das zum zweiten Mal in der FFC-Vereinsgeschichte. Der langjährige Trikotsponsor Commerzbank setzt sein umfangreiches Engagement für den 1. FFC Frankfurt auch in der Saison 2017/18 als Top-Partner fort. Dr. Heinz-Georg Sundermann, Geschäftsführer LOTTO Hessen: „Wir sind stolz auf unsere hessischen Erstliga-Frauen des 1. FFC Frankfurt und freuen uns mit ihnen auf viele schöne Fußballmomente in der neuen Saison. In ‚unseren’ Trikots spielen mit Olympiasiegerin Kathrin Hendrich und mit der frischgebackenen Europameisterin Jackie Groenen auch wieder zwei sehr erfolgreiche Nationalspielerinnen, die zu den Leistungsträgerinnen des in Teilen neuformierten FFC-Teams zählen. Besonders erfreulich ist auch die weitere Integration von jungen Talenten im Zuge der im letzten Jahr begonnenen Neuausrichtung. Ich wünsche der Mannschaft im immer stärker werdenden Wettbewerb der Frauen-Bundesliga eine gute sportliche Entwicklung und das Erreichen der angestrebten Ziele.“

Weitere wesentliche Bausteine für die sportliche und wirtschaftliche Planungssicherheit sind zudem die Engagements vom Versicherungspartner Allianz sowie von den Premium-Partnern Fraport, der VerkehrsGesellschaft Frankfurt am Main (VGF), die auch der größte Förderer der FFC-Mädchenfußballschule ist, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), der Druckerei E. Sauerland, die sich auch als offizieller Druckprodukte-Partner engagiert, sowie vom Pkw-Partner Matthes Automobile (BMW).

Regionaler TV-Medienpartner ist das hr-fernsehen, das regelmäßig in seinen Sportsendungen und in der Hessenschau über den 1. FFC Frankfurt berichtet. Printmedien-Partner ist MiX am Mittwoch, die Wochenzeitung für Frankfurt und den Taunus.

Wichtige Kooperationspartner sind auch weiterhin das relexa hotel Frankfurt (offizielles Hotel) und Rita’s Reisedienst, der das FFC-Team auch in der Saison 2017/18 wieder sicher und bequem im attraktiv gebrandeten FFC-Mannschaftsbus zu allen Auswärtsspielen bringen wird.

Ebenfalls wichtiger Bestandteil im großen FFC-Sponsorenpool sind die Kooperationen mit der Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH, Bierpartner Licher, dem offiziellen Sicherheitspartner Securitas, der offiziellen Allianz-Versicherungsagentur Solz & Zimmermann sowie dem offiziellen Foto-Partner dpa picture alliance. Als Co-Sponsoren engagieren sich darüber hinaus die Spielbank Wiesbaden, B. Schmitt mobile sowie die Titus Thermen. Neu als Co-Sponsoren und Nachwuchsförderpartner sind XRX Hessen und PUK Facility Management.

FFC-Manager Siegfried Dietrich: „Nach einer konzentrierten Vorbereitungsphase freuen wir uns nun darauf, dass es ab dem nächsten Wochenende endlich wieder um Punkte in der Allianz Frauen-Bundesliga geht! Auch in der Saison 2017/18 wird der Wettbewerb wieder von den zwei Welten der führenden Lizenzvereine und der klassischen Frauenfußballclubs geprägt sein. Dass diese Konstellation einem spannenden Liga-Betrieb nicht entgegensteht, haben wir erst in der letzten Spielzeit erlebt, als der 1. FFC Turbine Potsdam lange weit oben mitgemischt hat und im Rennen um die Champions-League-Qualifikation erst auf der Zielgeraden dem FC Bayern München den Vortritt lassen musste. Dies hat gezeigt: Mit einem starken Teamgeist sowie der richtigen Mischung aus erfahrenen und talentierten Spielerinnen lassen sich die vorhandenen finanziellen und infrastrukturellen Wettbewerbsnachteile - zumindest teilweise kompensieren. Unter diesem Gesichtspunkt, aber auch immer mit dem Blick auf die realistischen Möglichkeiten gerichtet, wollen wir den Wettbewerb in der Allianz Frauen-Bundesliga annehmen und den im letzten Jahr eingeschlagenen Weg des Umbruchs konsequent fortsetzen. Wenn wir als Team an einem Strang ziehen, können wir durchaus auch wieder für die eine oder andere Überraschung sorgen und die Kaderveränderungen positiv bewältigen. Auch vor Beginn der Saison 2017/18 gilt einmal mehr ein großer Dank unseren zahlreichen engagierten Sponsoren, allen voran unserem Trikotsponsor LOTTO Hessen, unserem Versicherungspartner Allianz sowie unserem Top-Partner Commerzbank.“

FFC-Cheftrainer Matt Ross: „Wir werden den zweiten Teil unseres sportlichen Neuaufbaus, der mit dem Saisonauftakt am kommenden Sonntag startet, mit großem Ehrgeiz und ebenso großer Leidenschaft angehen! Für mich als Trainer, ebenso wie für mein Trainerteam, ist es eine anspruchsvolle Herausforderung, junge Spielerinnen zu entwickeln und sie ,step by step’ an das Bundesliga-Niveau heranzuführen. Dies ist uns in der letzten Spielzeit mit Tanja Pawollek und Janina Hechler gelungen und nun gilt es dafür zu sorgen, dass weitere FFC-Talente in ihre Fußstapfen treten.

Für unsere bisherigen Leistungsträgerinnen sind die Kaderveränderungen, allen voran der Abschied unserer Kapitänin Saskia Bartusiak, eine gute Gelegenheit, Leader-Aufgaben zu übernehmen und in Führungsrollen hineinzuwachsen. Insgesamt verfügen wir, nicht zuletzt auch dank unserer externen Neuzugänge, über einen homogenen Kader, der sein Potenzial während der sechswöchigen Vorbereitungsphase schon mehr als angedeutet hat. Besonders zufrieden bin ich damit, wie wir in dieser Zeit als Team zusammengewachsen sind. Unser sportliches Ziel ist es, unsere Ausbeute von 37 Punkten aus der Saison 2016/17 zu übertreffen. Auf welchem Platz wir damit landen werden, hängt natürlich von der gesamten Liga-Konstellation ab, wobei ich davon ausgehe, dass es in allen Tabellenregionen wieder sehr eng zugehen wird. Wenn es uns gelingt, 22-mal in der Liga und gerne auch so oft wie möglich im DFB-Pokal als echte Einheit aufzutreten, unser Team-Potenzial auszuschöpfen und auch Rückschläge wegzustecken, dann bin ich mir sicher, dass wir - erst recht mit unseren tollen Fans im Rücken - am Beginn einer erfolgreichen Saison 2017/18 stehen!“

 

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