Freitag, 15. Dezember 2017


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Trotz großen Kampfs: Union unterliegt in Leverkusen

Berlin, (lifePR) - Der 1. FC Union Berlin unterliegt Bundesligist Bayer Leverkusen in der zweiten Runde des DFB-Pokals mit 1:4.

Wie vor der Partie angekündigt, warf Union-Coach Jens Keller die Rotationsmaschine an und schickte im Vergleich zum Sieg gegen Greuther Fürth neun neue Spieler auf den Rasen. Lediglich Christopher Trimmel und Simon Heldund blieben in der Startelf.

Mesenhöler – Trimmel, Torrejon, Parensen, Pedersen (42. Kurzweg) – Daube (61. Hartel), Fürstner, Kreilach - Skrzybski, Hosiner (71. Polter), Hedlund

Leno – Henrichs, Tah, S. Bender (46. Retsos), Wendell – Kohr, Aránguiz – Bellarabi (69. L. Bender), Brandt, Mehmedi – Alario (81. Havertz)
Zuschauer: 24 328

Tore: 1:0 Brandt (36.), 1:1 Daube (46.), 2:1 Alario (58.), 3:1 Wendell (89.), 4:1 Aránguiz(90+2)

Aufgrund der Verkehrssituation rund um die BayArena pfiff Schiedsrichter Frank Willenborg die Partie fünf Minuten verspätet um 18:35 Uhr an. Angeführt von Steven Skrzybski, der in Abwesenheit von Felix Kroos die Kapitänsbinde übernommen hatte, betraten die Eisernen den Rasen. Union präsentierte sich von Beginn an hellwach und setzte die Werkself früh unter Druck. Auch Bayer lief hoch an, trotzdem schafften es die Eisernen, sich immer wieder spielerisch zu befreien. Mit zunehmender Spielzeit erarbeiteten sich die Hausherren gute Möglichkeiten, die erste Vergab Mehmedi mit einem Schuss aus halblinker Position. In der 22. Spielminute durfte sich Union-Keeper Mesenhöler das erste Mal auszeichnen, der 22-Jährige parierte stark gegen Mehmedi. Nur zwei Minuten später verzeichnete der 1. FC Union Berlin seine erste und einzige Chance der ersten Halbzeit. Michael Parensen hatte den Ball an der Mittellinie erobert und weiter zu Dennis Daube gespielt. Der Mittelfeldregisseur leitete die Kugel schnell in den Lauf von Steven Skrzybski, dessen Schuss nur knapp am langen Pfosten vorbeirauschte. Bayer setzte die Köpenicker nun deutlich unter Druck und Mesenhöler musste sein Können immer wieder unter Beweis stellen. In der 36. Minute musste sich dann aber auch der gut aufgelegte Keeper der Eisernen geschlagen geben. Mit einem schnellen Antritt hatte sich Nationalspieler Julian Brandt gegen die Abwehrreihe der Eisernen durchgesetzt und ließ Mesenhöler beim Abschluss mit dem Außenrist keine Abwehrchance. Bis zur Pause dominierten weiter die Hausherren, mit tollen Paraden wusste Mesenhöler jedoch einen höheren Pausenrückstand zu verhindern.

Im zweiten Abschnitt erwischte Union einen Traumstart. Nach einer Hereingabe von der rechten Angriffsseite legte Kreilach den Ball mit viel Übersicht in den Rückraum wo Dennis Daube den umjubelten 1:1-Ausgleich besorgte. Durch den Treffer zeigte sich Union im Aufwind, die Zuschauer bekamen von nun an ein mitreißendes Spiel mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten zu sehen. Der Treffer gelang dabei allerdings abermals den Hausherren. Einen missglückten Befreiungsschlag von Trimmel im eigenen Strafraum verwertete 19-Millionen-Mann Alario per Kopf zur erneuten Führung der Werkself (58.). Trotz des Rückschlags spielten die Eisernen weiter mutig nach vorne. Angetrieben von mehr als 3000 mitgereisten Berlinern, die ihr Team lautstark nach vorne peitschten, erspielte sich die Elf von Jens Keller Chancen zum Ausgleich. Damir Kreilach scheiterte mit einem Freistoßkracher an der Querlatte, Torhüter Leno wäre Chancenlos gewesen (66.). In einem packenden Pokalspiel, in dem Union das Geschehen dominierte und die Hausherren sich überwiegend aufs Kontern verlegten, scheiterte der eingewechselte Hartel mit einem Schuss nur knapp. Sebastian Polter versuchte wenig später sein Glück aus spitzem Winkel, Leno lenkte den Abschluss gerade noch um den Pfosten. Ein vermeintliches Foul von Christopher Trimmel an Admir Mehmedi beendete schließlich die eisernen Pokalträume. Schiedsrichter Willenborg entschied auf Strafstoß, Wendell ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte trocken zum vorentscheidenden 3:1. In der Nachspielzeit musste Stephan Fürstner den Rasen nach einer Gelb-Roten Karte verlassen, den fälligen Freistoß setzte Aranguiz sehenswert über die Mauer hinweg ins Netz (90+2). Anschließend beendete Schiedsrichter Willenborg die Partie.

„Glückwunsch an Bayer Leverkusen zum Einzug in die nächste Runde. Das hätten wir selbst gerne mitgenommen und aufgrund der zweiten Halbzeit wäre es auch nicht unverdient gewesen. Am Anfang sind wir nicht gut gestanden und haben zu viel zugelassen. In der zweiten Halbzeit haben wir dominiert. Die Meinung zum Elfmeter hatte der Schiedsrichter exklusiv, nach dem 3:1 war dann aber alles klar. Trotzdem bin ich mit der Leistung sehr zufrieden. Wir haben heute viel durchgewechselt, die Spieler die reingekommen sind, hatten es verdient“, so Keller auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Die Profis des 1. FC Union Berlin reisen am morgigen Mittwoch zurück nach Berlin, am Sonntag, dem 29.10.2017, steht für die Eisernen dann das nächste Pflichtspiel auf dem Programm. In der Schauinsland-Reisen-Arena sind die Köpenicker um 13:30 Uhr beim Aufsteiger MSV Duisburg zu Gast.

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