Dienstag, 30. Mai 2017


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Pokal-Frust in Köln: Union unterliegt Viktoria 1:2 und scheidet aus

(lifePR) (Berlin, ) Der 1. FC Union Berlin unterliegt Viktoria Köln mit 1:2 (1:0) und scheidet in der ersten Runde aus dem DFB-Pokal aus. Den einzigen Treffer gegen den Regionalligisten markierte Collin Quaner in der ersten Halbzeit.

Trainer Norbert Düwel veränderte seine Elf im Vergleich zum Spiel in Sandhausen und entschied sich für ein 3 - 4 - 1 - 2-System. Mit Collin Quaner, Steven Skrzybski und Michael Parensen tauschte Unions Cheftrainer die Mannschaft zudem auf drei neuen Positionen:

Haas - Trimmel, Kessel, Parensen - Skrzybski, Kreilach, Fürstner, Thiel (57. Redondo) - Brandy - Wood (76. Korte), Quaner

Der Gastgeber zeigte sich von Spielbeginn an sehr ambitioniert. Die Elf um Ex-Zweitligaprofi Mike Wunderlich vermittelte keine Spur von Zurückhalten. Vor allem physisch war es in der Anfangsphase ein Duell auf Augenhöhe. Robust und laufstark ließen sich beide Mannschaften kaum zur Entfaltung kommen. Eine Halbchance verbuchte Viktoria durch Jules Schwadorf, der aus zentraler Position aus 16 Metern über das Gehäuse schoss (10.). Dann gönnte sich die Partie etwas Leerlauf, bis die Ruhe durch ein lautes Krachen unterbrochen wurde. Der Distanzschuss wieder von Schwadorf wurde von Daniel Haas im letzten Moment an die Querlatte gelenkt (20.). Union schaffte es bis zu diesem Zeitpunkt kaum auf sich aufmerksam zu machen. Aber die Kölner hatten in den ersten 30 Minuten viel Tempo gemacht und ließen es nun etwas ruhiger angehen. Genau in diese Phase hinein flankte Sören Brandy von der rechten Außenbahn ins Zentrum. Bobby Wood verlängerte mit der Fußspitze und am langen Pfosten schob Collin Quaner mit seinem ersten Pflichtspieltreffer für Union zum 1:0 ein (41.). Mit der knappen Führung im Gepäck traten die Union-Profis den Kabinengang an.

Der zweite Durchgang war kaum angepfiffen, da sah es aus Sicht der Köpenicker ganz und gar nach einem gelungenen Pokalnachmittag aus. Bobby Wood wurde im gegnerischen Strafraum von Tobias Haitz rüde zu Fall gebracht (47.). Kapitän Damir Kreilach trat selbstbewusst zum Strafstoß an, doch der Ball ging knapp neben den rechten Pfosten. Die große Chance zum 2:0 blieb ungenutzt. Was im ersten Moment ärgerlich aber nicht tragisch wirkte, sollte zum Knackpunkt der Partie werden. Kenny Prince Redondo hatte mit einer abgerutschten Flanke nach etwa einer Stunde eine Halbchance. Schlimmer war aber, dass Bobby Wood nach mustergültiger Vorarbeit von Steven Skrzybski aus 2 Metern das Tor nicht machte (63.). Ab diesem Zeitpunkt waren es die Platzherren, die das Heft des Handelns mehr und mehr an sich rissen. Und das Aufbäumen des Regionalligisten wurde belohnt. Mike Wunderlich glich nach einem Pfostenabpraller mit einem platzierten Schuss aus (68.). Köln legte nach und drehte die Begegnung durch Jules Reimerink (74.). Der Ex-Cottbuser vollendete die Vorarbeit durch Jules Schwadorf, der im Strafraum gleich zwei Gegenspieler auszutanzen vermochte. In der Schlussviertelstunde versuchte Union sich dem drohenden Schicksal entgegenzuwerfen. Doch abgekochte Gastgeber warfen sich im Schlussspurt über die Ziellinie und bezwangen den Zweitligisten letztlich vielleicht etwas glücklich, aber alles in allem nicht unverdient.

"Es ist eine sehr große Enttäuschung. Nach einem schwierigen Start gegen eine gut organisierte Mannschaft haben wir geführt und hatten sehr viele große Chancen. Dass wir es verpasst haben, die Führung auszubauen, hat uns nicht gut getan. Im Anschluss sind wir sehr konfus aufgetreten und haben den Gegner zurück ins Spiel geholt. Damit haben wir ein sicher geglaubtes Spiel aus den Händen gegeben. Wir haben verdient verloren. Respekt für den Gegner und Hochachtung was die Jungs von Viktoria auf den Rasen gebracht haben", so die lobenden Worte für den Gegner von einem enttäuschten Union-Trainer Norbert Düwel.

Als nächstes steht für die Union-Profis wieder der Liga-Alltag ins Haus. Am Sonntag, dem 16.08.2015 begrüßt die Düwel-Elf den 1. FC Kaiserslautern im Stadion An der Alten Försterei. Der Anpfiff erfolgt um 13:30 Uhr.

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