Michael Schmidt – Retrospektive. Fotografien 1965–2014

Michael Schmidt (1945–2014) bezieht in der deutschen Gegenwartsfotografie eine einzigartige Position. In Berlin geboren, fand er Mitte der 1960er-Jahre als Autodidakt zur Fotografie als künstlerischem Ausdrucksmittel. Die Retrospektive im Hamburger Bahnhof stellt erstmals das gesamte Lebenswerk chronologisch vor und ist die erste Übersichtsausstellung des Berliner Fotografen in seiner Heimatstadt nach 25 Jahren.

Für jede seiner Werkgruppen hat Schmidt eine individuelle fotografische Methode des Zugangs zur Wirklichkeit entwickelt. Sie umfassen Porträts, Selbstporträts, Stadtlandschaften, Landschaften und Stillleben. Neben den Werkgruppen „Waffenruhe“ (1987), „Ein-heit“ (1996), „Lebensmittel“ (2012) und weiteren Originalfotografien stellt die Ausstellung anhand von unveröffentlichten Arbeitsabzügen, Buchentwürfen und Archivmaterialien die Entwicklung von Schmidts künstlerischer Arbeit vor, die für eine jüngere Generation Fotografierender durch ihre ständige Erforschung und Innovation Vorbildcharakter hat.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Verlag Koenig Books mit einem Umfang von 400 Seiten. Die Katalogbeiträge haben Ute Eskildsen, Janos Frecot, Peter Galassi, Heinz Liesbrock und Thomas Weski verfasst, die alle mit dem Künstler in verschiedenen Projekten zusammengearbeitet haben.

Im Anschluss an die Ausstellung im Hamburger Bahnhof wird die Retrospektive in der Galerie Nationale du Jeu de Paume, Paris (11.5. – 29.8.2021), dem Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía, Madrid (28.9.2021 – 28.2.2022) und dem Albertina Museum, Wien (24.3. –12.6.2022) gezeigt.

Die Ausstellung wird großzügig gefördert durch die Sparkassen-Finanzgruppe, vertreten durch die Berlin Hyp, Berliner Sparkasse, Deka Bank Deutsche Girozentrale, Deutsche Leasing, Feuersozietät Berlin Brandenburg, NORD/LB Kulturstiftung, den Sparkassen-Kulturfonds des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes und den Sparkassenverband Westfalen Lippe, Hauptförderer der Staatlichen Museen zu Berlin, und ermöglicht durch den Hauptstadtkulturfonds.

Weiterführendes Informationsmaterial sowie hochauflösende Pressebilder stehen im Pressebereich der Webseite der Staatlichen Museen zu Berlin zur Verfügung: www.smb.museum/presse.
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