Samstag, 03. Dezember 2016


Workshop in Casablanca

MBA-Studierende des Fernstudienganges Unternehmensführung besuchen mit Vertretern der Hochschule Ludwigshafen Partnerhochschule in Marokko

(lifePR) (Ludwigshafen / Koblenz, ) Der Ausbau einer Hochschulkooperation mit der Ecole Nationale de Commerce et de Gestion de Casablanca (ENCG) war das Ziel einer Reise nach Marokko: Drei MBA-Fernstudierende machten sich gemeinsam mit Prof. Dr. Rainer Busch, Studiengangskoodinatorin Eva Nefen und Dr. Alexander Unger auf den Weg, um Gespräche an der ENCG/ Université Hassan II de Casablanca zu führen.

Bereits im Jahre 2010 nahmen die beiden Professoren der Hochschule Ludwigshafen, Rainer Busch und Andreas Gissel, eine Hochschulpartnerschaft mit Casablanca auf und diese 2011 durch einen "Moroccan-German Workshop on MBA Entrepreneurship" in Ludwigshafen vertieft. Als Ergebnis dieser Kooperation halten sich mittlerweile Studierende der ENCG an der HS Ludwigshafen auf und es laufen derzeit mehrere gemeinsame Forschungsprojekte.

Thema des diesjährigen Workshops war "Teaching, Research, Transfer at HSLU / ENCG". Am ersten Tag erörterte das Team aus Deutschland mit dem Direktor der ENCG, Dr. Mohamed Nabil Benchekroun und mit Prof. Karim Gassemi den Stand der derzeitigen Forschungsprojekte: Führungsstile, Netzwerkfähigkeit und Institutionelle Sensitivität. In einem weiteren Schritt diskutierten die Workshop-Teilnehmer das neue Kooperationsprojekt "International Entrepreneurship" mit seinen Dimensionen "Research-Based Teaching as a Trigger of Entrepreneurial Higher Education" and "Modelling Entrepreneurship Transfer / Case Studies".

Für den zweiten Tag waren ehemalige bzw. aktuelle MBA-Studierende zu Kooperationsgesprächen eingeladen mit dem Ziel, die Netzwerkpartner an der Partnerhochschule in Casablanca kennenzulernen. Zu diesem Zweck luden die marokkanischen Kollegen ihrerseits Unternehmensvertreter aus den Bereichen Gesundheitswesen und Medizin, Beratung und Standortverlagerung ein. Dies ermöglichte einen Dialog über konkrete Kooperationsansatzpunkte zwischen Deutschland und Marokko. Ein Besuch des fischverarbeitenden Unternehmens Silver Food Maroc rundete die Gespräche ab.

Die MBA-Studierenden fassten ihre Eindrücke äußerst positiv zusammen:

"Marokko: Der Schwerpunkt der Fachstudienfahrt lag in der Darstellung des Entrepreneurship und der interkulturellen Kommunikationskompetenz. Der Besuch in Casablanca mit den Präsentationen verschiedener Unternehmen war durchweg erfolgreich. Einen bleibenden Eindruck hinterließen die Bereiche des Offshoring, Medical-/Pharmaindustrie, sowie die Food- und Beverageindustrie - die Firmenbesichtigungen gewährten uns einen eindrucksvollen Einblick. Netzwerkbildung war der Schlüssel der Veranstaltung, was eine weitere künftige Zusammenarbeit ermöglichen und deutlich erleichtern kann. Fazit: Ein in allen Punkten gelungener Workshop, der unbedingt wiederholt werden sollte, der die Kooperation der ENCG Casablanca/ HS LU vertieft und uns Studenten außergewöhnliche Möglichkeiten im Wissenstransfer bietet."

"Sehr gute Organisation des Transfers und des eigentlichen Events. Durch die einen Tag frühere Anreise konnte man zumindest einen kleinen Einblick in Kultur, Land und Bevölkerung bekommen. Das Event selbst war mit interessanten Vorträgen und guten Netzwerkpartnern bestückt. Den Ausklang bildete eine sehr interessante Firmenbesichtigung bei Silver Food. Die Gastfreundschaft sucht Ihresgleichen."

"Im Sinne des fachübergreifenden Studiums "MBA Unternehmensführung" hat dieser Workshop dazu beigetragen, einen wertvollen Mehrwert für mich als teilnehmenden Studenten zu leisten. Jedes der Unternehmen und besonders die Menschen, haben einzigartige Impressionen hinterlassen. Zum einen konnten gute erste Eindrücke über den Aufbau geschäftlicher Netzwerke in Marokko gewonnen werden. Zum anderen bot sich eine hervorragende Gelegenheit mit Unternehmensvertretern ins Gespräch zu kommen. Basierend auf diesen Gesprächen wurden bereits wertvolle Geschäftskontakte geschlossen, welche durch zukünftige Kooperationen weiter forciert werden.
Ich kann jedem Studierenden die Teilnahme an solchen Veranstaltungen sehr empfehlen."

Die Hochschule Ludwighafen führt den Fernstudiengang MBA Unternehmensführung seit vielen Jahren erfolgreich in Kooperation mit der Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) durch. Er richtet sich an Nicht- Wirtschaftswissenschaftler: Techniker, Mediziner, Juristen oder auch Geisteswissenschaftler, die nach einigen Jahren Berufserfahrung eine Führungsposition anstreben oder ein Unternehmen führen möchten, liegen mit diesem Studienangebot richtig.
Diese Pressemitteilung posten:

Website Promotion

Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen

Die ZFH - Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung des Landes Rheinland-Pfalz mit Sitz in Koblenz. Auf der Grundlage eines Staatsvertrages der Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland kooperiert sie seit 1998 mit den 13 Fach-/Hochschulen der drei Länder und bildet mit ihnen gemeinsam den ZFH-Fernstudienverbund. Darüber hinaus kooperiert die ZFH mit weiteren Fach-/Hochschulen aus Bayern, Berlin, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen. Das erfahrene Team der ZFH fördert und unterstützt die Hochschulen bei der Entwicklung und Durchführung ihrer Fernstudienangebote. Mit einem Repertoire von über 60 berufsbegleitenden Fernstudienangeboten in betriebswirtschaftlichen, technischen und sozialwissenschaftlichen Fachrichtungen ist der ZFH-Fernstudienverbund bundesweit größter Anbieter von Fernstudiengängen an Fach-/Hochschulen mit akkreditiertem Abschluss. Alle ZFH-Fernstudiengänge mit dem akademischen Ziel des Bachelor- oder Masterabschlusses sind von den Akkreditierungsagenturen AQAS, ZEvA, ACQUIN, AHPGS bzw. FIBAA zertifiziert und somit international anerkannt. Neben den Bachelor- und Masterstudiengängen besteht auch ein umfangreiches Angebot an Weiterbildungsmodulen mit Hochschulzertifikat. Derzeit sind über 5400 Fernstudierende an den Fach-/Hochschulen des ZFH-Verbunds eingeschrieben.


Weitere Pressemitteilungen dieses Herausgebers

Disclaimer