Dienstag, 06. Dezember 2016


Berufsbegleitendes Studium Elektro- und Informationstechnik (B.Eng) erfolgreich akkreditiert

Techniker, Meister und Facharbeiter biilden sich zum Bachelor of Engineering - Bewerbung noch bis zum 15. August möglich

(lifePR) (Aschaffenburg/Darmstadt/Koblenz, ) Die Akkreditierungsagentur ZEvA hat den berufsbegleitenden Studiengang Elektro- und Informationstechnik mit dem Abschluss Bachelor of Engineering bis 2020 ohne Auflagen akkreditiert. Der Studiengang richtet sich gezielt an qualifizierte Berufstätige, Facharbeiter mit Berufserfahrung, Meister, Techniker und Personen mit Hochschulreife. Eine einjährige, einschlägige Berufserfahrung oder eine abgeschlossene Berufsausbildung sind Voraussetzung.

Das berufsbegleitende Studienangebot haben die Hochschulen Aschaffenburg und Darmstadt gemeinsam im Rahmen des Projektes "Open e-University" konzipiert und damit erfolgreich am BMBF Wettbewerb "Aufstieg durch Bildung: Offene Hochschulen" teilgenommen. Im BMBF Wettbewerb wurden Ideen gefördert, die es bereits teilqualifizierten Berufstätigen und Personen mit Familienpflichten ermöglichen, eine akademische Qualifizierung zu erlangen. "Inzwischen ist die Projektphase abgeschlossen und wir freuen uns über die durchweg guten und sehr guten Ergebnisse unserer berufsbegleitend Studierenden", so Studiengangskoordinatorin Cornelia Böhmer an der Hochschule Aschaffenburg. "Das Angebot wird oft von Menschen genutzt, die aus unterschiedlichen Gründen schon mal ein Studium begonnen hatten - da freut es uns, dass wir dieser Interessentengruppe nun eine Chance auf einen erfolgreichen Studienabschluss bieten können."

"Bei der Konzeption des Studiengangs haben wir uns besonders Gedanken gemacht über die Motivation und Bedürfnisse der potentiellen Studierendengruppe, die sich neben ihrem Berufsalltag weiter qualifizieren möchte. Eine Umfrage unter jungen Facharbeiterinnen und Facharbeitern hat ergeben, dass zum einen ein wirkliches Interesse an dem Studienfach vorhanden ist. Zum anderen sind der Wille zur Übernahme neuer Aufgabenbereiche und die damit verbundene persönliche Weiterentwicklung Gründe für die Aufnahme eines Studiums. Das legt der Wettbewerbstitel "Aufstieg durch Bildung nahe", so die Studiengangsleiterin und Vizepräsidentin der Hochschule Aschaffenburg, Prof. Dr. Eva-Maria Beck-Meuth.

Die Studierenden äußern sich sehr positiv über den Ablauf ihres Studiums: "Das e-Learning Konzept hat den großen Vorteil, dass man sich beispielsweise Videos herunte­r­laden und sich diese beliebig oft anschauen kann - die Videos sind wirklich gut gemacht", so einer der Fernstudierenden. Das blended-learning Konzept ist auf Nachhaltigkeit, Praxistauglichkeit und Studierbarkeit ausgerichtet, d.h. im Dialog mit den Unternehmen wurden die Präsenzzeiten abgestimmt. Für die Studierenden ist eine engmaschige Betreuung durch das Projektteam wichtig: "Man bekommt sehr schnell individuelle Hilfe - eine kurze Mail und schon läuft es", so der 30-jährige Student und vierfache Familienvater Michael S.

Das berufsbegleitende Fernstudium ist kostenpflichtig - doch es gibt Fördermöglichkeiten:

"In vielen Fällen unterstützen die Arbeitgeber unsere Fernstudierenden - darüber hinaus gibt es beispielsweise die Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung - Gemeinnützige Gesellschaft mbH (SBB). Die Stiftung betreut im Auftrag und mit Mitteln des BMBF zwei Stipendienprogramme: das Weiterbildungsstipendium und das Aufstiegsstipendium.

Der berufsbegleitende Studiengang ist als Verbundprojekt der Hochschulen Aschaffenburg und Darmstadt konzipiert. Die Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) unterstützt die Hochschulen bei der Durchführung des Fernstudiengangs.

Weitere Informationen: www.zfh.de und www.fernbachelor-elektrotechnik.de
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Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen

Die ZFH - Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung des Landes Rheinland-Pfalz mit Sitz in Koblenz. Auf der Grundlage eines Staatsvertrages der Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland kooperiert sie seit 1998 mit den 13 Fach-/Hochschulen der drei Länder und bildet mit ihnen gemeinsam den ZFH-Fernstudienverbund. Darüber hinaus kooperiert die ZFH mit weiteren Fach-/Hochschulen aus Bayern, Berlin, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen. Das erfahrene Team der ZFH fördert und unterstützt die Hochschulen bei der Entwicklung und Durchführung ihrer Fernstudienangebote. Mit einem Repertoire von über 60 berufsbegleitenden Fernstudienangeboten in betriebswirtschaftlichen, technischen und sozialwissenschaftlichen Fachrichtungen ist der ZFH-Fernstudienverbund bundesweit größter Anbieter von Fernstudiengängen an Fach-/Hochschulen mit akkreditiertem Abschluss. Alle ZFH-Fernstudiengänge mit dem akademischen Ziel des Bachelor- oder Masterabschlusses sind von den Akkreditierungsagenturen AQAS, ZEvA, ACQUIN, AHPGS bzw. FIBAA zertifiziert und somit international anerkannt. Neben den Bachelor- und Masterstudiengängen besteht auch ein umfangreiches Angebot an Weiterbildungsmodulen mit Hochschulzertifikat. Derzeit sind über 5400 Fernstudierende an den Fach-/Hochschulen des ZFH-Verbunds eingeschrieben.

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