Dienstag, 06. Dezember 2016


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Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche: Vier von fünf Deutschen fordern Abschaffung des Zölibats

(lifePR) (Köln, ) In der aktuellen Debatte um die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle wird immer wieder die Forderung laut, die katholische Kirche solle ihre Sexualmoral überdenken und die Abschaffung des Zölibats in Erwägung ziehen. Eine solche Maßnahme würde die deutliche Mehrheit der Deutschen befürworten: Vier von fünf Befragten halten die Forderung für angemessen. Jeder Zehnte steht dem Vorschlag aktuell ablehnend gegenüber.

Dies sind Ergebnisse der täglichen Befragung “YouGov 12nach12” des Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov. Insgesamt wurden über 1000 wahlberechtigte Deutsche im April 2010 repräsentativ befragt.

Die Forderung nach der Abschaffung des Zölibats findet bei den befragten Frauen mit 85 Prozent etwas mehr Zustimmung als bei den Männern, von denen 79 Prozent hinter dem Vorschlag stehen. Unterschiede lassen sich auch in den verschiedenen Altersgruppen feststellen. So unterstützen die über 50-Jährigen mit 86 Prozent das Ansinnen besonders nachdrücklich. Bei den 41- bis 50-Jährigen befürworten 82 Prozent und bei den 31- bis 40-Jährigen 83 Prozent die Forderung. Dagegen stimmen weniger als drei Viertel (72 Prozent) der 21- bis 30-Jährigen für die Abschaffung – hier ist allerdings der Anteil der Unschlüssigen mit 15 Prozent höher als in den anderen Altersgruppen.
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YouGov Deutschland AG

YouGov ist ein im Jahr 2000 gegründetes, börsennotiertes Marktforschungsinstitut und einer der Pioniere im Einsatz von Online-Erhebungen zur Bereitstellung hochwertiger Daten in den Feldern Markt- und Sozialforschung. Neben dem Hauptsitz in London umfasst die weltweite YouGov-Gruppe aktuell Standorte in den USA, Skandinavien, Deutschland, Österreich und dem Nahen Osten. Darüber hinaus betreibt YouGov weitere Meinungs-Communities in Russland, Polen, Kanada und im Baltikum. In Deutschland wird YouGov durch das Marktforschungsinstitut YouGovPsychonomics vertreten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.yougov.com und www.12nach12.de.

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