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Klimawandel bedroht Nomaden der Lüfte

WWF warnt vor weltweitem Vogelsterben

(lifePR) (Frankfurt, )
Der weltweite Klimawandel gefährdet zahlreiche Zugvögel. Darauf weist der WWF zum UN-Tag der wandernden Vogelarten hin. Der Temperaturanstieg verändert nicht nur das Zugverhalten der Tiere, sondern bedroht auch ihre Lebensräume. Weil immer mehr Zugvögel erst viel später als gewöhnlich oder gar nicht mehr wandern, verstärkt sich außerdem die Konkurrenz um Futter und Lebensraum mit den sesshaften Vogelarten. "Mittelfristig kann der Klimawandel zu einem erheblichen Rückgang von Zugvögeln und auch zum Aussterben von Arten führen", warnt WWF-Vogelexperte Hans-Ulrich Rösner.

Zugvögel reagieren sensibel auf Umweltveränderungen und spüren die Auswirkungen des Klimawandels bereits heute. Steigende Temperaturen, sich wandelnde Vegetation und extremes Wetter greifen gravierend in die gewohnten Lebensräume der Tiere ein. Nach Angaben des WWF werden viele Überwinterungs-, Rast- und Brutgebiete aufgrund des Klimawandels noch stärker als bisher unter Druck geraten oder verschwinden, etwa durch wachsende Wüsten wie in der Sahelzone oder die kleiner werdenden Tundragebiete in der Arktis.

Auch in Deutschland nehmen die Gefahren für die Nomaden der Lüfte zu. WWF-Experte Rösner: "Das Wattenmeer an der Nordseeküste ist eines der weltweit wichtigsten Rastgebiete für Wat- und Wasservögel. Auf längere Sicht könnte dort durch den Anstieg des Meeresspiegels ein großer Teil der Wattflächen verschwinden."

Neben der durchgreifenden Bekämpfung des Klimawandels wird es aus WWF-Sicht unausweichlich sein, mit einer Anpassung des Deichbaus dafür zu sorgen, dass die Natur des Wattenmeers ebenso wie die Sicherheit der Menschen erhalten bleiben. Notwendig ist auch ein Verzicht auf Ölförderungen, die ausgerechnet im Nationalpark Wattenmeer neu geplant werden. Für den WWF wäre nicht nur der Schaden für den Nationalpark unverantwortbar: "Es geht nicht an, dass unter dem Nationalpark der Kohlenstoff gefördert wird, der später als Kohlendioxid den Klimawandel anheizt und so für seine Zerstörung sorgt", sagt Rösner und fordert. "Lasst das Wattenmeer-Öl im Boden".
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