Mittwoch, 07. Dezember 2016


Nur Modernisierungskosten sind auf Mieten umzulegen

(lifePR) (Stuttgart, ) Modernisiert ein Vermieter seine Immobilie, kann er die jährliche Miete um elf Prozent der aufgewendeten Kosten erhöhen. Dabei muss er jedoch die Kosten abziehen, die für ohnehin fällige Reparaturen angefallen wären, und dies im Mieterhöhungsschreiben nachvollziehbar offenlegen. Die Wüstenrot Bausparkasse, ein Unternehmen des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische, weist auf ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofes (VIII ZR 88/13) hin.

Ein Vermieter hatte seinen Altbau umfassend modernisiert. Überwiegend handelte es sich dabei um Energiesparmaßnahmen, zum Beispiel die Dämmung des Dachs und der Fassade sowie neue Fenster und eine neue Heizung. Der Vermieter wies in einem ersten Schreiben an die Bewohner, mit dem er die Miete erhöhen wollte, darauf hin, dass die erfolgten Arbeiten auch notwendige Reparaturen am Haus betrafen. Er versicherte, dass er diese Kosten abgezogen habe, ohne jedoch deren genaue Höhe zu benennen. Dies genüge nicht, führte der Bundesgerichtshof (BGH) aus. Vielmehr müssten die Mieter nachvollziehen können, ob die umgelegten Kosten plausibel sind.

Allerdings dürfen die Anforderungen an das Schreiben laut BGH nicht überspannt werden. Der Vermieter müsse keine umfassende Vergleichsrechnung anstellen, welche Kosten angefallen wären, wenn er die Mietwohnung lediglich instandgesetzt hätte. Vielmehr genüge es, den Anteil an den Gesamtkosten nachvollziehbar zu schätzen.
Diese Pressemitteilung posten:

Website Promotion

Wüstenrot & Württembergische AG

Wüstenrot & Württembergische - Der Vorsorge-Spezialist

Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe ist "Der Vorsorge-Spezialist" für die vier Bausteine moderner Vorsorge: Absicherung, Wohneigentum, Risikoschutz und Vermögensbildung. Im Jahr 1999 aus dem Zusammenschluss der Traditionsunternehmen Wüstenrot und Württembergische entstanden, verbindet der börsennotierte Konzern mit Sitz in Stuttgart die Geschäftsfelder BausparBank und Versicherung als gleichstarke Säulen und bietet auf diese Weise jedem Kunden die Vorsorgelösung, die zu ihm passt. Die rund sechs Millionen Kunden der W&W-Gruppe schätzen die Service-Qualität, die Kompetenz und die Kundennähe von rund 7.600 Innendienst-Mitarbeitern und 6.000 Außendienst-Partnern in Deutschland. Dank eines weiten Netzes aus Kooperations- und Partnervertrieben sowie Makler- und Direkt-Aktivitäten kann die W&W-Gruppe mehr als 40 Millionen Menschen in Deutschland erreichen. Die W&W-Gruppe setzt auch künftig auf Wachstum und hat sich bereits heute als größter unabhängiger und kundenstärkster Finanzdienstleister Baden-Württembergs etabliert.

Weitere Pressemitteilungen dieses Herausgebers

Disclaimer