Sonntag, 19. Mai 2013


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Überraschende Vielfalt im Glas- und Keramikmuseum Großalmerode

(lifePR) (Eschwege, ) Einen Blick in die Vergangenheit und Gegenwart zugleich bietet das Glas- und Keramikmuseum, das eindrucksvoll Produkte und Herstellungsverfahren zeigt. Das Material dieser Erzeugnisse entstammt den Bodenschätzen der Region um Großalmerode inmitten des Naturparks Meissner. Dem ungewöhnlichen Museum ist eine Galerie des Heimatmalers Heinrich Pforr angeschlossen, der in Bildern das Leben seiner Zeit und die Landschaft um den Hohen Meißner festhielt.

Das Glas- und Keramikmuseum vermittelt dem interessierten Besucher auf drei Etagen vielfältige Einblicke in die Geschichte der Glasbläserei und in die mannigfaltigen Ton verarbeitenden Gewerbe, die dem Ort seit rund 800 Jahren sein ganz eigenes Gepräge verliehen haben. Das Spektrum der gezeigten Keramiken erstreckt sich von bunten, bleilasierten Geschirren bis zu Spezialerzeugnissen wie Schmelztiegel, Wasserleitungsröhren, Salbenkruken, Dachziegeln, Knicker, Tonpfeifen und vieles mehr.

Als Zentrum der Glasherstellung war Großalmerode bereits im 16. Jahrhundert weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Auf Grund seiner Produkte von außerordentlich hoher Qualität genießt der Ort in der keramischen Feuerfestindustrie bis heute Weltruf.

Am Sonntag, 17. Mai 2009 findet von 11 bis 18 Uhr der internationale Museumstag im Glas- und Keramikmuseum statt. Die familienfreundliche Veranstaltung bietet unter anderem einen Töpfermarkt und viele Mitmachaktionen. Um 20 Uhr beginnt das Konzert mit Edgar Knechts "Valsanova Company".

Geöffnet ist das Museum von April bis Oktober sonntags von 14 bis 17 Uhr, Führungen ab zehn Personen sind ganzjährig möglich. Museumsstandort: Kleiner Kirchrain 3, 37247 Großalmerode, Tel. 05604 7555. Eintrittspreise: Erwachsene 2 ¤, Kinder bis 12 Jahre 1 ¤, Jugendliche und Studenten 1,50 ¤.
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