Samstag, 25. Oktober 2014


Walfleisch duty-free -Internationaler Flughafen in Island wirbt mit illegalen Souvenirs

Illegaler Handel mit Walfleisch an internationalem Flughafen in Island aufgedeckt

(lifePR) (München/Washington D.C, ) Entgegen des internationalen Handelsverbots für Wal-Produkte wird im Abflugbereich des internationalen isländischen Keflavik Flughafen abgepacktes Walfleisch an Touristen verkauft. Bei der Ankunft im Heimatland riskieren die Käufer für den Import einer international geschützten Art hohe Strafen.

Vertreter der internationalen Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS und dem Animal Welfare Institute AWI konnten kürzlich Zwergwal-Steaks im "Inspired by Iceland"-Geschäft in der Abflughalle des internationalen isländischen Flughafens in Keflavik kaufen.

Dabei gaben die Mitarbeiter des Geschäftes falsche Informationen an die Käufer weiter.

Den Testkäufern aus den USA wurde fälschlicherweise mitgeteilt, ein Import der Walfleisch-Produkte in die USA sei legal. Tatsächlich würde den Käufern wegen illegalem Handel mit Wildtieren eine Gefängnisstrafe und Strafverfolgung durch verschiedene US-Gesetze drohen. Reisende, die Walfleisch in die Europäische Union oder auch viele andere Nationen, die das internationale Handelsverbot mit Walprodukten anerkennen, einführen, müssten mit ähnlichen Strafen rechnen.


Die WDCS und das AWI sind überzeugt, dass dieser neue, unverfroren illegale Handel mit Walprodukten das US-amerikanische Innenministerium den US-Präsidenten dazu zwingen muss, schärfere Maßnahmen gegen Islands Walfangaktivitäten zu ergreifen.

Mit seinem Walfang ignoriert Island geltende Gesetze, darunter das internationale Handelsverbot mit Walprodukten. Die Organisationen fordern deshalb von den USA, Handelssanktionen gegen Island zu verhängen.

"Island macht sich über internationale Gesetze lustig - es ist an der Zeit für Obama, endlich Taten zu setzen und den Import isländischer Produkte in die USA zu blockieren, solange es seine kommerziellen Walfangaktivitäten nicht für immer beendet", so Chris Butler-Stroud, Geschäftsführer der WDCS.
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