Dienstag, 06. Dezember 2016


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Der Medienkonsument in zehn Jahren: kreativer Input für Strategien

IFRAs aktueller "Where NEWS?"-Report beschreibt den Einsatz der Szenarioentwicklung als wirksames Geschäftsinstrument

(lifePR) (Darmstadt, ) Der Einsatz der Technik der Szenarioentwicklung in einem Unternehmen bietet Verlagen die Möglichkeit, sich auf die Zukunft vorzubereiten und relevante Geschäftsstrategien festzulegen. Zu diesem Ergebnis kommt der Report "Szenarien der Mediennutzung in Europa und Nordamerika 2017", der achte Bericht, der im Rahmen von IFRAs auf drei Jahre angelegten Forschungsinitiative "Where NEWS?" publiziert wird, welche die Zukunft der Mediennutzung beleuchtet (www.wherenews.info). Er bildet einen Meilenstein im Publishing der Medienforschung, da er nicht nur eine Reihe von möglichen Zukunftsszenarien der Mediennutzung beschreibt, sondern den Verlagen vor allem auch eine vollständige Reihe von Tools zur Durchführung ihrer eigenen Szenarioentwicklungs-Workshops bereitstellt.

"Wir glauben, die Szenarioentwicklung ist ein sehr leistungs-fähiges und interessantes Instrument für Verlage, der Zukunft vorzugreifen und sich auf sie vorzubereiten", sagt "Where NEWS?"-Projektmanager Jochen Dieckow. "Die Zielsetzung besteht nicht darin, ein absolut korrektes Bild von der Zukunft zu prognostizieren - die Szenarien können sich bewahrheiten oder auch nicht -, sondern darin, ein tiefer gehendes Verständnis für die treibenden Faktoren zu vermitteln, die höchst wahrscheinlich die Zukunft prägen werden, sowie im Management eine Diskussion über die möglichen Folgen der 'besten' und 'schlimmsten' Fälle anzustoßen."

Der neue Bericht beschreibt den Szenarioentwicklungsprozess sowie acht mögliche Zukunftsszenarien, die von den Mitgliedern des Projektlenkungs-Ausschusses sowie Vertretern der Industrie, darunter Verlage, Zulieferer und Medienagenturen, während eines zweitägigen Workshops Ende des Jahres 2007 in Berlin erarbeitet wurden. Die Experten hatten die Aufgabe, eine Antwort auf die Frage zu finden, wie Medien im Jahr 2017 genutzt werden. Auf der Basis von wichtigen Faktoren mit hohem Einfluss, die jedoch als ungewiss beurteilt (und bei vorangegangenen Untersuchungen im Rahmen des "Where NEWS?"-Projekts ermittelt) wurden, entwickelten sie acht verschiedene mögliche Szenarien von den Mediennutzern, dem Mediennutzungsverhalten und den Medienmärkten in zehn Jahren. Der Bericht beinhaltet auch einen Abschnitt zur Methodik, die Verlage nutzen können, um ihre eigenen Szenarioentwicklungs-Workshops zu veranstalten.

J. Dieckow erklärt: "Wir betrachten die Szenarioentwicklung als den richtigen Ansatz, um sich auf die Zukunft vorzubereiten, insbesondere in dynamischen Märkten mit disruptiven Entwicklungen. Medienunternehmen agieren in zunehmend segmentierten Märkten und werden die unterschiedlichen Facetten der Mediennutzung und der Mediennutzer in verschiedensten Szenarien simulieren müssen. Wir hoffen, unser neuer Report gibt Verlagen die Inspiration und das Know-how zum Start ihrer eigenen Szenarioentwicklungsprojekte sowie zur Entwicklung entsprechender Strategien für die Zukunft."

Weitere Informationen auf der Website www.wherenews.info bzw. von Jochen Dieckow, "Where NEWS?"-Projektmanager, per E-Mail an dieckow@ifra.com oder telefonisch unter +49.6151.733-736.

In direkter Verbindung zu IFRAs "Where NEWS?"-Initiative findet am 9. und 10. Oktober in Rom die Konferenz für Führungskräfte "The Future of News Publishing: Business Models - Strategies - Tactics" statt. Auf dem Tagungsprogramm steht die Erörterung der Forschungsergebnisse, die als Quelle der Inspiration für das Publikum von Top-Managern dienen soll, welche ein starkes Interesse an der Diskussion und Darlegung innovativer Konzepte für eine erfolgreiche Zukunft haben:
- Der strategische Weg in die Zukunft,
- Innovative Beispiele für Business Development und
- Taktiken zur Sicherung der eigenen Relevanz beim Kunden der Zukunft.
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