Montag, 05. Dezember 2016


Thüringer Städte barrierefrei erleben

(lifePR) (Weimar, ) Thüringen bietet eine große Vielfalt an Angeboten für Naturliebhaber, Städtereisende, Kulturinteressierte und Wellnesssuchende – und viele davon sind barrierefrei gestaltet.

Erfurt, als Modellstadt für barrierefreien Tourismus und Preisträger des Deutschen Tourismuspreises 2013, führt das Feld an. Ausgezeichnet wurden der Videoguide in Deutscher Gebärdensprache und die Stadtführungen von gehörlosen Menschen für gehörlose Gäste. Mit weiteren zahlreichen Stadtführungsangeboten für hör-, seh, geh- und lernbehinderte Gäste, barrierefreiem ÖPNV und sensibilisierten Leistungsträgern in der Hotel- und Gastronomiebranche können die Gäste ihren Urlaub in Erfurt genießen. Auch eine Vielzahl von Museen und Sehenswürdigkeiten sind barrierefrei zugänglich und/oder mit Hilfen für behinderte Menschen ausgestattet. So findet man im egapark einen Duft- und Tastgarten oder im Theater Erfurt neben extra ausgewiesenen Rollstuhlplätzen auch Hörschleifen und am Fischmarkt ein bronzenes Stadtmodell mit Brailleschrift vor. Diese und viele weitere Informationen sind übersichtlich im 68-Seiten starken, barrierefreien Reiseplaner aufgeführt.

Ähnlich dem Erfurter Bronzemodell wird Ende des Jahres auch Gotha im Miniaturformat auf dem Unteren Hauptmarkt, vor dem historischen Rathaus, aufgestellt. Insbesondere für Menschen mit Behinderung werden von der Tourist-Information Gotha in Zusammenarbeit mit der Diakonie Bodelschwingh-Hof Mechterstädt e.V. schon heute angepasste Stadtführungen organisiert.

Nicht weit entfernt lädt Arnstadt zur Stadterkundung ein. Mit Rollfietsen können Menschen mit Handicap Ausflüge unternehmen – inklusive Chauffeur. Der heißt in Arnstadt Detlef Brückner und ist seit vielen Jahren Gästeführer und Reiseassistent für Menschen mit und ohne Handicap. Auch größere Touren, zum Beispiel auf dem Gera-Radweg, sind mit ihm kein Problem.
Wissenschaftszentrum, Hightechstandort, Kulturhochburg, Studentenparadies... all dies ist die Stadt Jena. Ein individueller, barrierefreier Rundgang führt über die Paradiesbrücke und die Oberaue vorbei am Ernst-Abbe Sportfeld. Nach dem Flächennaturdenkmal „Sachsenstrümpfe“ gelangt man über die Rasenmühleninsel zum Zentrum zurück.

Neben dem Erholungspark „Possen“, dem Erlebnisbauernhof Kleinberndten sowie dem Ferienpark „Feuerkuppe“ auf dem Straußberg ist besonders das Residenzschloss mit Marstall und Achteckhaus für Gäste mit Behinderung zu besichtigen. Auch barrierefreie Stadtführungen durch Sondershausen sind möglich.

Im benachbarten Nordhausen werden Führungen in deutscher Gebärdensprache und Kirchenführungen für Gehörlose organisiert. In dem barrierefrei zugänglichen Museum Flohburg werden Themen zu Stadtgeschichte, Archäologie, Geologie und Naturkunde präsentiert.
Im aktuellen Angebotskatalog für Weimar-Reisende sind erstmals alle barrierefreien Angebote zusammengefasst. Dazu gehören Arrangements, barrierefreie Stadtführungen, Informationen zu Barrierefreiheit in den Weimarer Museen und ein Rundgang in Deutscher Gebärdensprache.

In Zusammenarbeit mit der Thüringen Tourismus GmbH entstand in Mühlhausen die Broschüre „Stadt(ver)führung barrierefrei“. Sie enthält neben den Informationen zu Behindertenparkplätzen und barrierefreie Sehenswürdigkeiten und Führungen auch Angaben zu Beförderungs- und Fahrdiensten. Die Broschüre kann bei der Tourist-Information Mühlhausen kostenlos angefordert werden.

Die Mitarbeiter der Tourist-Informationen sind als Ansprechpartner vor Ort besonders sensibilisiert und kompetent in der Beratung der Gäste nach ihren individuellen Wünschen und Vorstellungen.
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