Mittwoch, 07. Dezember 2016


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Treis-Kardener Erstklässler lernen mit fest integriertem ergotherapeutischem Ansatz

(lifePR) (Treis-Karden, ) Mit allen Sinnen lernen, in Bewegung bleiben - und auf diese Weise vor allem die vorhandenen Ressourcen aktivieren: Dieser Dreiklang ist der Ansatz, auf dessen Basis seit dem laufenden Schuljahr die Erstklässler der Konrad-Adenauer-Schule Treis-Karden pädagogisch betreut werden. Zwei Jahre lang kann diese Maßnahme durch Bewilligung von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier angeboten werden.

Primarstufenleiterin und Klassenlehrerin Beate Liesenfeld wird dabei von der pädagogischen Fachkraft Elke Meyer unterstützt. Im Gegensatz zu Schwerpunkt-Grundschulen mit integriertem Ansatz, bei denen entsprechende Kräfte stundenweise zur Unterstützung der Schüler eingesetzt werden, arbeitet Elke Meyer den gesamten Unterricht über mit Beate Liesenfeld zusammen. Genau darin besteht das Plus für die Treis-Kardener Grundschule, wenn es darum geht, ganzheitliches Lernen zu leben.

Das "Lernen mit allen Sinnen" wird schon seit Jahren an der Bildungseinrichtung praktiziert. Buchstaben werden durch Schmecken, Riechen oder Tasten näher kennengelernt und verinnerlicht. Die Kinder erfahren logische Zusammenhänge durch Stationen-Spiele. Neu ist, dass eine gelernte Ergotherapeutin jederzeit aktivierend in den Unterricht eingreifen kann. "Bei vielen Kindern kann man durch Bewegung und spielerische Elemente ihre Ressourcen und Stärken viel besser freilegen. Gleichzeitig lassen sich so auch Schwächen, die offensichtlich sind, besser erkennen", erklärt Elke Meyer. Für Beate Liesenfeld ist die ständige Mitarbeit der pädagogischen Fachkraft viel mehr als eine Unterstützung: "Wir können mit zwei Personen den Unterricht beobachten und entsprechend eingreifen. Darüber hinaus wird die individuelle Unterstützung der Kinder wesentlich besser möglich."
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