Samstag, 02. August 2014


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Pressekonferenz: Internationaler Osteopathie-Kongress 29.09.2011, 11.30 Uhr, Potsdam

Seminaris Seehotel / Interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Osteopathen / Wissenschaft und Osteopathie / „Thorax – Bewegung, Atmung, Leben“

(lifePR) (Potsdam, ) Die Osteopathie beschäftigt sich mit dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen. Osteopathen sehen nicht primär die Erkrankung des Patienten, sondern den Patienten in seiner Gesamtheit. Sie untersuchen und behandeln den Körper des Patienten ausschließlich mit ihren Händen, lösen Bewegungseinschränkungen und fördern die selbstregulierenden Kräfte. Dazu benötigen sie umfangreiche Kenntnisse in Physiologie und Anatomie. Osteopathie hat sich unter anderem bei Beschwerden am Bewegungsapparat, im internistischen, urogenitalen und Hals-Nasen-Ohren-Bereich und der Kinderheilkunde bewährt. Einen "Überblick über die sanfte Medizin Osteopathie" gibt Marina Fuhrmann M.Sc.(USA) D.O., Osteopathin und 1. Vorsitzende des Verbandes der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. bei der Vorab-Pressekonferenz zum Internationalen Kongress der Osteopathen, der vom 29. September bis 02. Oktober 2011 im Seminaris Seehotel in Potsdam mit rund 500 Teilnehmern aus dem In- und Ausland stattfinden wird.

Veranstalter sind - erstmals gemeinsam - Osteopathen und Osteopathische Ärzte. Der Begriff der "Interdisziplinären Osteopathie" zeigt die Wechselbeziehungen zwischen klassischer Medizin und Osteopathie auf. Darüber spricht Dr. med. Armin Geilgens D.O.M., Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Osteopathische Medizin (DGOM) e.V., auf der Pressekonferenz. Am Beispiel der Schmerzsyndrome im Thorax und der kardialen Erkrankungen soll während des Kongresses aufgezeigt werden, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Osteopathie und klassischer Medizin bestehen, wie man in der Praxis Gefahren erkennen und eine notwendige Behandlung einleiten kann.

Dritter Referent der Pressekonferenz ist Prof. Dr. med. Karl-Ludwig Resch. Der Geschäftsführende Gesellschafter des Deutschen Instituts für Gesundheitsforschung Bad Elster, Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin spricht über "Osteopathie und Wissenschaft - aktuelle Studien der Osteopathie". Denn es ist bemerkenswert, wie sehr die Osteopathie-Forschung in Deutschland zugenommen hat - und das ohne externe Forschungsförderung: Bei der Akademie für Osteopathie (AFO) sind inzwischen annähernd 150 wissenschaftliche Studien, in der internationalen Datenbank Medline drei deutsche Studien verzeichnet. Vor allem neuere, methodisch hochwertige Studien unterstreichen die therapeutische Wirksamkeit des osteopathischen Ansatzes über den Bereich klassischer Manipulationen von Gelenken hinaus, beispielsweise in der Inneren Medizin, der Neurologie, der Gynäkologie und der HNO.

Vorab-Pressekonferenz:

Termin: Donnerstag, den 29. September 2011 von 11.30 bis 12.30 Uhr Ort: Raum "Spree" im Erdgeschoss des Seminaris Seehotels in Potsdam, An der Pirschheide 40, 14471 Potsdam.

Themen und Referenten:

"Osteopathie - ein Überblick über die sanfte Medizin"

Referentin: Marina Fuhrmann M.Sc.(USA) D.O., Osteopathin und 1. Vorsitzende des Verbandes der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. aus Wiesbaden

"Interdisziplinäre Osteopathie"

Referent: Dr. med. Armin Geilgens D.O.M., Osteopathischer Arzt und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Osteopathische Medizin (DGOM) e.V. aus Boppard

"Osteopathie und Wissenschaft -

aktuelle Studien der Osteopathie"

Referent: Prof. Dr. med. Karl-Ludwig Resch, Geschäftsführender Gesellschafter des Deutschen Instituts für Gesundheitsforschung Bad Elster, Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin

Kongressanmeldung und Information:

Verband der Osteopathen Deutschland e.V.
Untere Albrechtstraße 15
65185 Wiesbaden
Telefon: 0 611 / 9 10 36 61
info@osteopathie.de
http://osteopathie-kongress2011.de

Deutsche Gesellschaft für Osteopathische Medizin e.V.
Obere Rheingasse 3
56154 Boppard
Telefon: 06742 8001-30
kontakt@dgom.info

Die DGOM

Die Deutsche Gesellschaft für osteopathische Medizin (DGOM) e.V. wurde 1996 von einer Gruppe von Manualmedizinern gegründet, die es sich zur Aufgabe gemacht hatten, die Osteopathie auch in Deutschland zu etablieren. Neben der Osteopathieausbildung möchte die DGOM die Osteopathie im deutschen Gesundheitssystem integrieren. Ziel ihres nationalen und internationalen Dialogs ist die Schaffung eines transparenten, einheitlichen Ausbildungs- und Berufsausübungsstandards auf hohem Niveau.
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Über Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD e.V.)

1994 wurde der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) in Wiesbaden gegründet. Eines seiner Ziele ist die Anerkennung des Osteopathen als ei-genständiger Beruf. Denn in Deutschland sind weder der Beruf des Osteo-pathen noch dessen Ausbildung staatlich geregelt. Zudem gilt die Osteopathie als Medizin und darf daher nur von Ärzten oder Heilpraktikern ausgeübt werden. Wer weder Arzt noch Heilpraktiker ist, darf nur im so genannten Delegationsverfahren, also auf Anweisung eines Arztes oder Heilpraktikers, osteopathisch arbeiten.

Da eine staatliche Regelung fehlt, betreibt der VOD Qualitätssicherung im Interesse der Patienten. Dazu führt der Verband unter anderem eine Therapeutenliste. Sie enthält ausschließlich Mitglieder, die als langjährig ausgebildete Osteopathen zertifizierte Fortbildungskurse besuchen.

Zudem hat sich der VOD den Titel D.O. als Marke schützen lassen. Diese Marke erhalten nur Mitglieder, die nach ihrer Ausbildung eine wissenschaftliche Thesenarbeit erstellen. Für Patienten bildet die Marke das höchste Qualitätsmerkmal bei der Suche nach einem qualifiziert ausgebildeten Osteopathen.

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