Donnerstag, 18. September 2014


Süddeutsche Lohnunternehmer haben große Schlagkraft bewiesen

Kurz vor Abschluss der Erntearbeiten zieht der VdAW Bilanz

(lifePR) (Stuttgart, ) In der vergangenen Erntesaison haben die Lohnunternehmer in Süddeutschland wieder ihre hohe Schlagkraft aufgrund ihres modernen Maschinenfuhrparks bewiesen. Der VdAW teilt aufgrund einer Umfrage bei denen im Verband organisierten Lohnunternehmern mit, dass die Lohnunternehmer die abgelaufene Erntesaison überwiegend positiv beurteilen. Insbesondere die Maisernte sei aufgrund der günstigen Witterungsverhältnisse sehr positiv abgelaufen. Weniger gut ist die Einschätzung dabei, was den Ablauf der Getreideernte betrifft. Hier hätten aufgrund der sehr wechselhaften Witterungen häufig nur wenige Feldarbeitstage zur Verfügung gestanden, die aber von den Lohnunternehmern mit ihrer hohen Schlagkraft optimal genutzt wurden. Circa die Hälfte der Getreideernte wurde zurückliegende Saison von Lohnunternehmern geerntet, ca. 70 % der Hackfrüchte und als Spitzenreiter 90 % der Maisernte. Die Mechanisierungskosten in der Landwirtschaft können deutlich gesenkt werden, wenn die Arbeiten im Außenbereich nicht einzelbetrieblich, sondern durch Lohnunternehmer erledigt werden.

Neben den Tätigkeiten im klassischen Bereich für die Landwirtschaft spielt für die Dienstleister der Energiesektor eine immer wichtigere Rolle. So hat sich der Einsatzumfang für die Ernte und Transport von Rohware für Biogasanlagen in den letzten Jahren drastisch ausgeweitet. Die Transportoptimierung über moderne EDV-Programme gewinnt dabei stark an Bedeutung.

Ebenso stellt der VdAW vor der diesjährig größten Landtechnikausstellung, der Agritechnica Mitte November in Hannover, die wichtige Bedeutung der Lohnunternehmer für die Landtechnikhersteller und Händler heraus: im Schnitt wird mittlerweile jeder zweite Euro von Lohnunternehmern in Erntemaschinen investiert, bei Schleppern ist es immerhin noch jeder fünfte Euro.

Zudem weist der VdAW weiter daraufhin, dass aufgrund der teilweise ungünstigen Witterungsverhältnisse, der immer höheren Investitionen in moderne Technik sowie der Preisexplosion bei insbesondere Dieselkraftstoff, Preiserhöhungen nicht zu vermeiden sind. Diese würden allein daraus begründet, dass die Kostensteigerungen der Lohnunternehmer zumindest ausgeglichen werden könnten. Die allein in Baden-Württemberg knapp 300 professionelle Lohnunternehmer haben einen Umsatz von über 110 Mio. Euro erzielt. Inklusive Aushilfskräften werden dabei in Spitzenzeiten rund 1.000 Mitarbeiter eingesetzt.
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