Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Branchengipfel in Offenbach: Zukunft der Honorar-Beratung für Banker und Finanzberater

VDH fordert Provisionsverbot in der Altersversorgung

(lifePR) (Amberg, ) Mit dem 3.Symposium zur Honorarberatung am 25.11.2008 in Frankfurt / Offenbach greift der Verbund Deutscher Honorarberater (VDH) brandaktuelle Themen auf. Unter dem Motto "Lösungen und Wege zum Honorar Banker und Honorar Berater" präsentieren renommierte Wissenschaftler, Marktforschungsinstitute, Banken, Research Unternehmen, Juristen, ITUnternehmen und Kapitalanlagegesellschaften Lösungen und Entscheidungsgrundlagen für die honorarbasierte Finanzberatung.

Finanzmarktkrise, Bankpleiten, Personalabbau, Erfolgsdruck, Mi-FID und VVG Reform - die heile Welt der Finanzbranche ist deutlich aus den Fugen geraten. Mit verantwortlich für diese Zustände ist nach Meinung des VDH die Intransparenz der Vergütungssysteme der Finanzindustrie, welche durch Provisionsanreize einen unermesslichen volkswirtschaftlichen Schaden verursachen. Dies zeigt zurzeit eindrucksvoll die Zertifikate Branche. Viele Banker und Berater ziehen Konsequenzen und beschreiten ihren neuen Weg als Honorar Berater. Ein unaufhaltsamer Trend, denn eine kürzlich erschiene Studie bescheinigt der Honorarberatung bis zum Jahr 2015 den vollständigen Durchbruch. Der Verbund Deutscher Honorarberater fordert die Politik bereits heute auf, Provisionen im Zusammenhang mit der Altersvorsorge Beratung gänzlich zu verbieten.

Neben den hochaktuellen Studien Ergebnissen zur Honorarberatung des Marktforschungsinstituts psychonomics, erhalten die Teilnehmer u.a. durch Prof. Dr. Jens Kleine (Steinbeis Hochschule und Kienbaum Consulting) wissenschaftlich basierte Grundlagen zu den Möglichkeiten der Einführung von alternativen Vergütungsmodellen.

Ergänzt werden diese Informationen durch Praxiserfahrungen von zwei erfolgreichen Honorar Bankern und Mitgliedern des Verbunds Deutscher Honorarberater.

Ein weiteres Highlight der Veranstaltung wird Buchautor Gerd Kommer ("Souverän Investieren mit Indexfonds, Indexzertifikaten und ETFs") beisteuern. In seinem Vortrag tritt er den Beweis an mit passivem Management langfristig die besseren Ergebnisse zu erzielen. Unterstützt wird seine These im Beitrag der Deutschen Bank db x trackers. Eine kontroverse Diskussion erwartet die Besucher bei der anschließenden Podiumsdiskussion "Synergie oder Gegensatz - Passives oder aktives Management" mit den Vertretern der führenden internationalen ETF Anbieter und ausgewählten erfolgeichen Asset Managern, sowie den Usern aus beiden Welten.

Die weiteren Themen reichen von Recht, Research über Technologie bis hin zu den Produktlösungen für Honorar Banker und Berater.
Begleitend zum Symposium präsentieren sich mehr als zwanzig Aussteller, darunter die Deutsche Bank, Credit Suisse, quirin bank , Finanzen Advisor Services oder Barclays Global Investors.

Weitere Informationen sind auf der Internetseite http://symposium.honorarberater.eu erhältlich.
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VDH GmbH Verbund Dt. Honorarberater

Der im Jahr 2000 gegründete VDH ist führender Service- und Solutionsprovider für die Honorarberatung in Deutschland. Er hat in den letzten Jahren maßgeblich das Berufsbild des Honorarberaters geformt und weiter entwickelt. Zu seinen angeschlossenen Partnerunternehmen zählen Privatbanken, Vermögensverwalter, Certified Financial Planner und freie Berater. Der VDH etablierte in den letzten Jahren durch den Aufbau der gesamten Infrastruktur die Honorarberatung in Deutschland. Hierzu zählen die gesamte MiFID- und VVG-konforme Beratungstechnologie, Abrechnungssysteme inkl. der automatisierten Erstattung von Kickbacks, Vertragsmuster und Honorarmodelle, sowie der gesamten Honorar-Produktwelt mit mehr als 250 Produktgebern. Derzeit betreuen die VDH angeschlossenen Beratungsunternehmen ca. 700 Mio. Euro Wertpapiervermögen, sowie mehr als 600 Mio. Euro Versicherungs-Beitragssumme. Die Entwicklung des Berufsbildes "Honorarberater" zum Standesberuf gehört zu den erklärten Zielen des VDH.

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