Montag, 05. Dezember 2016


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Millionen-Baustreit in Leipzig beigelegt: Bauausschuss genehmigt überarbeiteten Unister-Neubau im Zentrum der Stadt

(lifePR) (Leipzig, ) Der Bauausschuss der Stadt Leipzig machte gestern Abend endlich den Weg für den Bau der Firmenzentrale von Unister in der Leipziger Innenstadt schräg gegenüber der Oper frei und stimmte einem überarbeiteten Bau-Entwurf zu.

Der Bau-Kompromiss basiert auf den Ergebnissen mehrerer Gespräche in den vergangenen Wochen zwischen dem Unister-Gründer Thomas Wagner, 31, dem Oberbürgermeister Burkhard Jung, dem Baubürgermeister Martin zur Nedden sowie dem Vorsitzenden des Ausschusses für Stadtentwicklung und Bau, Roland Quester. Der erzielte Kompromiss sieht eine Reduzierung der Baumasse in den Dachbereichen von Ritterstraße und Brühl sowie eine stärkere Betonung der Traufkante des Objektes insgesamt durch Zurücknahme der Dachgeschosszone bei einer nur maßvollen Erhöhung des Gebäudes im Eckbereich Goethestraße/Brühl auf insgesamt 12 Geschosse zuzüglich eines zurückgesetzten Staffelgeschosses vor. Der Bauausschuss sieht darin definitiv die Gewährleistung des "Einfügens" in das Architekturensemble rund um den Bauplatz gewährleistet - auch im Sinne des § 34 BauGB. Die Firma Unister hatte immer öffentlich gesagt, dass sie gegen § 34 des Baugesetzbuches nicht verstoße - auch mit dem Ursprungsentwurf nicht.

Unister-Gründer Thomas Wagner sagte: "Ich freue mich außerordentlich, das wir nach langem Ringen einen Bau-Entwurf gefunden haben, der den Anforderungen der Stadt und denen von Unister gerecht wird. Es ist sehr schön, dass damit ein Weg gefunden ist, die Geschichte von Unister in Leipzig weiter fortzuschreiben und der Schaffung weiterer Arbeitsplätze nichts mehr im Wege steht. Bedanken möchte ich mich bei allen Leipzigern, auch in der Politik, die uns bei diesem Vorhaben in den letzten Wochen unterstützt haben." Weiter sagte Wagner: "Es muss nun alles getan werden, damit wir schnellstmöglich endlich mit dem Bau beginnen können. Es ist schon viel zu viel wertvolle Zeit verloren gegangenen."

Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung sagte: "Es freut mich, dass es dem Architekturbüro Luka Kalkof nach unseren Gesprächen und im Ergebnis eines nicht immer einfachen Prozesses gelungen ist, den Entwurf so zu überarbeiten, dass er den Ansprüchen des Unternehmens gerecht wird und sich gleichzeitig in die Umgebungsbebauung einfügt. Ich persönlich meine sogar, dass der neue Entwurf gegenüber der letzten Fassung an Ausdruckskraft gewonnen hat." Ähnlich äußerte sich Leipzigs Baubürgermeister Martin zur Nedden: "Mit dem Votum des Fachausschusses steht nach Vorliegen der überarbeiteten Bauantragsunterlagen der Bearbeitung der zügigen Baugenehmigung von städtischer Seite nichts mehr im Wege."

Unister betreibt bundesweit bekannte Online-Portale wie www.ab-in-den-urlaub.de, www.preisvergleich.de oder www.geld.de. Der Unister-Neubau entsteht schräg gegenüber der Leipziger Oper im Bereich Goethestraße/Brühl/Ritterstraße.

Hintergrund:

Die Leipziger Volkszeitung berichtete in der Samstag-Ausgabe vom 13. Februar 2010 in einem ganzseitigen Artikel über das millionenschwere Bauvorhaben des Leipziger Internetunternehmens Unister. Darin schilderte der Autor Jens Rometsch ausführlich die Barrieren, die die Stadt Leipzig einem der erfolgreichsten jungen ostdeutschen Unternehmen beim geplanten Bau eines attraktiven Firmensitzes in den Weg stellte (Artikel HIER downloaden). Das war der Beginn einer öffentlichen Debatte, in dessen Verlauf Unister bekannt gab, wichtige Außenstellen für über 200 Mitarbeiter zu schaffen (zum Beispiel in Magdeburg, Dresden, Jena). 1.400 Arbeitsplätze sollten in Leipzig entstehen und standen durch die Auseinandersetzungen mit Vertretern der Stadt Leipzig für Leipzig auf der Kippe. Mit dem jetzt vom Bauausschuss abgesegneten Bau-Kompromiss wird eine Großzahl dieser Mitarbeiter in Leipzig arbeiten können. Über den Baustreit hatten in den vergangenen Monaten zahlreiche lokale, aber auch bundesweite Medien berichtet. So zum Beispiel das ZDF in seiner Sendung "WISO" und "Rundblick Deutschland" (Beitrag HIER downloaden) oder die Wirtschaftszeitung Handelsblatt (Artikel HIER downloaden).
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