Samstag, 03. Dezember 2016


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Der Kampf gegen die Leseschwäche

Wachstum von Gehirnsubstanz durch Förderunterricht

(lifePR) (Leipzig, ) Leseschwäche ist eine bei Kindern häufig diagnostizierte Entwicklungsstörung. Ein Förderunterricht hilft den Betroffenen dabei, ihre Lesefähigkeit zu verbessern. US-Forscher haben im Rahmen einer Studie nun erstmals die Effektivität dieses Unterrichts medizinisch belegen können. Das Versicherungsportal www.private-krankenversicherung.de informiert über die erstaunlichen Ergebnisse dieser Studie.

Der Versuch erfolgte unter Leitung zweier Professoren für Psychologie an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, Pennsylvania. Zwei Gruppen von Kindern zwischen acht und zehn Jahren wurden über einen Zeitraum von sechs Monaten beobachtet. Bei den Probanden, deren Leseschwäche mit intensivem Förderunterricht behandelt wurde, machten die Forscher beeindruckende Entdeckungen. Neben einer deutlichen Steigerung der Lesefähigkeit, wurde in kernspintomographischen Untersuchungen eine höhere Nervenzellenaktivität im Gehirn gemessen. Die weiße Gehirnmasse enthält zahlreiche Verbindungen für den Informationsaustausch zwischen Nervenzellen. In dieser Gehirnsubstanz sind mehrere Regionen bei Kindern mit Leseschwäche nur sehr schwach ausgeprägt. Die Forscher beobachteten bei ihren Untersuchungen eine deutliche Steigerung der Hirnaktivität in diesen Bereichen bei der Gruppe, die dem intensiven sechsmonatigen Training unterzogen wurde.

Im Vergleich (http://www.private-krankenversicherung.de/...) dazu konnten bei der zweiten Versuchsgruppe, die keinen vergleichbaren Förderunterricht erhielt, keinerlei derartige Befunde gemacht werden. Weder verbesserte sich ihre Lesefähigkeit, noch wurde ein ähnliches Wachstum neuer Nervenzellverbindungen festgestellt. Diese neuen Erkenntnisse sind besonders für den Forschungsbereich Autismus von Bedeutung.

Weitere Informationen:

http://news.private-krankenversicherung.de/...
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