Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Bundesverdienstkreuz für Andreas Troge

Ehemaliger UBA-Präsident für Lebenswerk ausgezeichnet

(lifePR) (Dessau-Roßlau, ) Bundespräsident Horst Köhler hat Dr. Andreas Troge, den ehemaligen Präsidenten des Umweltbundesamtes (UBA), mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet. Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen überreichte Troge den Verdienstorden heute in Berlin. "Im Zentrum des Wirkens von Andreas Troge stand immer, unsere natürlichen Lebensgrundlagen, unsere Umwelt zu schützen und zu erhalten. Dabei handelte er stets überparteilich, immer orientiert an den Erfordernissen eines effektiven Umweltschutzes. Das hieß für ihn auch, unbequeme Wahrheiten auszusprechen - womit er des Öfteren aneckte und Debatten auslöste, was der Sache nur dienlich war. Als einer der ersten in der deutschen Umweltpolitik machte er deutlich, dass Ökonomie und Ökologie kein Widerspruch sind. Im Gegenteil. Beides geht heute Hand in Hand und liefert die richtigen Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft. Dafür gebührt ihm unser Dank und unsere Anerkennung", sagte Röttgen.

Der heute 59-jährige, in Berlin geborene Troge leitete das UBA, die größte deutsche Umweltbehörde, fast 14 Jahre. Der promovierte Volkswirt war 1990 zum UBA gekommen - zunächst als Vizepräsident. 1995 übernahm er die Leitung des Amtes, das derzeit etwa 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Erste Kontakte zum UBA knüpfte der Volkswirtschaftler 1981, als er als Gutachter für das Amt tätig war. Bis Mitte der 1980er Jahre war er Umweltreferent im Bundesverband der Deutschen Industrie, später Geschäftsführer des Instituts für gewerbliche Wasserwirtschaft und Luftreinhaltung in Köln.

Neben seiner Tätigkeit im UBA war Troge seit 1993 Lehrbeauftragter im Fach Umweltökonomie an der Universität Bayreuth, an der er 1981 promovierte. 1996 wurde er dort zum Honorarprofessor ernannt. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehörten die theoretische und praktische Umweltökonomie sowie die Theorie und Praxis der Wirtschaftsordnungen. Sein besonderes Anliegen war während seiner Amtszeit die anschauliche Vermittlung der häufig komplexen umweltpolitischen und ökologischen Zusammenhänge für die Bürgerinnen und Bürger.
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