Samstag, 03. Dezember 2016


Stress lass nach!

Stressbewältigung für ein gesünderes Arbeitsleben

(lifePR) (München, ) Mit dem Ende der Ferienzeit wachsen die Aufgabenstapel in den Büros wieder. Im heutigen Berufsleben müssen immer mehr Aufgaben in immer kürzerer Zeit erledigt werden. Termindruck, Überforderung, Leistungsdruck und damit Stress sind die Folge und gehören mittlerweile zum Berufsalltag. Doch während einzelne Stresssituationen Höchstleistungen ermöglichen, sorgt länger anhaltender Druck für gesundheitliche Probleme. Die Experten von TÜV SÜD wissen, wie Stress entsteht, welche Symptome erste Warnsignale sind und welche Anti-Stress-Maßnahmen es gibt.

Stress entsteht durch das Ungleichgewicht zwischen Arbeitsanforderung und persönlicher Leistungsfähigkeit. Übersteigen die Anforderungen ständig die eigenen Möglichkeiten, ergibt sich eine unangenehme und bedrohlich erscheinende Situation. Gefühle wie Hilflosigkeit und Angst, Konzentrationsprobleme, Denkblockaden, Nervosität, Spannungskopfschmerz, Herzrasen und andere Symptome treten immer häufiger auf. Dadurch sind die Arbeitsvorgaben noch schlechter zu erfüllen und es entsteht eine neue Überforderung. Hält der Stress dauerhaft an, verstärken sich die körperlichen und emotionalen Symptome und aus Befindlichkeitsstörungen werden Erkrankungen. Letztlich kann es sogar zum Burn-Out kommen.

Stressfaktoren können ausgeschaltet werden

"Doch ein Burn-Out-Syndrom kommt nicht einfach so, es kündigt sich an", erklärt Diplom-Psychologin Kerstin Reviol, Leiterin der Arbeitspsychologie bei der TÜV SÜD Life Service GmbH. "Daher sollten erste Stress-Symptome unbedingt ernst genommen werden. Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer haben die Möglichkeit, die Stressfaktoren zu bekämpfen. Und das sollten sie auch tun - es kommt beiden zugute." Arbeitgeber sollten sich bemühen, Stressoren am Arbeitsplatz nach Möglichkeit auszuschalten. Denn gestresste Mitarbeiter haben eine deutlich geringere Leistungsfähigkeit, gesundheitliche Beschwerden und sind unzufrieden. Für eine Verbesserung der Situation reichen in der Regel geringfügige und kostengünstige Veränderungen aus. So hilft es oft schon, die Arbeitsbelastung anders zu verteilen, eindeutige und vollständige Arbeitsanweisungen zu geben, klare Zielvorgaben zu kommunizieren, Zuständigkeiten klar zuzuteilen, Rückmeldungen zur Arbeitsqualität zu geben - sowohl negative als auch positive - oder eigenverantwortliches Arbeiten zuzulassen. Daneben sollte aber auch das Betriebsklima gefördert werden. Denn zwischenmenschliche Konflikte können ein enormer Stressfaktor sein.

Wege aus dem Stress

Auch die Arbeitnehmer selbst können etwas gegen den Stress und seine Folgen tun. Ein gutes Zeitmanagement und eine optimierte Organisation der eigenen Arbeit helfen oft schon, den Zeitdruck zu verringern. Regelmäßige Pausen machen den Kopf frei und ermöglichen einen Überblick über bereits erledigte und noch offene Aufgaben. Außerdem sollte man sich nicht selbst zusätzlich unter Druck setzen und lernen, Arbeitsaufträge abzulehnen oder an Kollegen zu delegieren. Auch wer merkt, dass die bereits angenommene Arbeit nicht bewältigt werden kann, sollte sich nicht scheuen, mit den Kollegen zu sprechen und sie um Hilfe zu bitten. Zeigt sich über einen längeren Zeitraum, dass das Arbeitsaufkommen zu hoch oder ungleich verteilt ist, sollte man das Gespräch mit dem Chef suchen und über mögliche Lösungen sprechen.

TÜV SÜD unterstützt Unternehmen in puncto Gesundheitsmanagement

Die TÜV SÜD Life Service GmbH betreut die Mitarbeiter von knapp 10.000 Unternehmen in Deutschland beim Arbeits- und Gesundheitsschutz und entwickelt individuelle Lösungen zum Umgang mit Stress, zur Förderung der Arbeitsmotivation, bei Suchtgefährdung sowie bei Über- oder Unterforderung. Das Ziel ist stets, Bedingungen am Arbeitsplatz zu schaffen, die die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter schützen. "Die Mitarbeiter honorieren dies durch bessere Leistungsfähigkeit. Kosten durch Arbeitsunfälle, einseitige Belastungen und Krankheiten helfen wir zu verringern und auch Leistungseinbrüche durch psychischen Stress oder Überforderung können unsere Experten durch ein durchdachtes Betriebliches Gesundheitsmanagement wirksam abfedern", erläutert Herbert Huß, Geschäftsführer der TÜV SÜD Life Service GmbH.

Weitere Informationen unter www.tuev-sued.de/bgm.
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TÜV SÜD ist ein international führender Dienstleistungskonzern mit den Segmenten INDUSTRY, MOBILITY und CERTIFICATION. Als Prozesspartner mit umfassenden Branchenkenntnissen begleiten die Sachverständigen und Berater die gesamte Wertschöpfungskette ihrer Kunden. Sie fokussieren ihre Dienstleistungen auf die Kernkompetenzen Beraten, Testen, Zertifizieren und Ausbilden. Mehr als 17.000 Mitarbeiter sorgen an über 800 Standorten in Europa, Amerika, Asien und Afrika für die Optimierung von Technik, Systemen und Know-how. Weitere Informationen unter www.tuev-sued.de.

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