Mittwoch, 07. Dezember 2016


Nach dem Urlaub das Auto „abrüsten“ spart Geld

(lifePR) (München, ) Der Urlaub ist vorüber, aber die Anbauten zur Urlaubsfahrt wie Fahrradständer und Dachträger werden im Alltag weiter "spazieren" gefahren. Das kann zu einem erheblichen Mehrverbrauch von deutlich über einen Liter Benzin führen. TÜV SÜD empfiehlt daher, die Anbauten wieder abzunehmen und das Fahrzeug um unnötiges Gewicht zu erleichtern. Aber auch technisch ist nach der Rückkehr von der langen Urlaubsfahrt einiges zu beachten. TÜV SÜD-Experten haben wichtige Tipps für Heimkehrer zusammengestellt.

Last entfernen: Auch bei moderater Geschwindigkeit - eine Dachbox erhöht den Spritverbrauch des Wagens um ca. 0,5 Liter. Noch größeren negativen Einfluss auf den Benzinverbrauch haben Fahrradträger. Für Dachboxen wie für Fahrradständer empfiehlt daher TÜV SÜD: Wer diese nicht mehr braucht, sollte sie unmittelbar nach der Rückkehr demontieren. Das gilt ebenso für alle anderen Urlaubs-Ladegüter. Eine Faustregel sagt: Je 100 Kilo muss man mit einem Mehrverbrauch von 0,5 Litern rechnen. Die Experten raten also, alles Unnötige aus dem Auto zu nehmen.

Schmutz beseitigen: Nach der Rückkehr den Wagen gründlich von außen waschen. Hartnäckige Insektenreste an der Fahrzeugfront lassen sich mit einem speziellen Reiniger leichter ablösen. Bei der Gelegenheit ist auch gleich der Lack auf Kratzer und Steinschlagschäden zu untersuchen; sie gehören sofort ausgebessert, bevor Rost entstehen kann. Innenraum: Essensreste, die sich auf der Fahrt in den Urlaub in kleinen Zwischenräumen versteckt haben, sind Hauptursache für störende Gerüche im Auto. Deshalb ist es wichtig, den Innenraum wirklich gründlich auszusaugen und dabei ebenso die Sitze in unterschiedliche Positionen zu bringen. Da Schmutz fasertief sitzt, sollte anschließend Reinigungsschaum zum Einsatz kommen. Fenster sollten auch innen gründlich gereinigt werden. Abgase und Staub aus der Gebläseluft schlagen sich als Schmutzfilm nieder, der die Sicht beeinträchtigt. Vor allem nachts und bei Gegenlicht kann dann die Fahrt plötzlich zum "Blindflug" werden, warnen die TÜV SÜD-Experten.

Druck ablassen. Ein sorgfältiger Pkw-Besitzer hat vor der Fahrt am beladenen Reisegefährt den Fülldruck auf die Werte für Volllast und Autobahn erhöht. Das kann bei einem großen Kombi schon mal ein Bar mehr bedeuten. Bei einem unbeladenen Fahrzeug und im Alltagsverkehr verursacht ein solcher Volllastdruck erhöhten Verschleiß der Reifen und längere Bremswege. Darauf weisen die Experten von TÜV SÜD hin. Aber Vorsicht beim Ablassen: Die Korrektur des Drucks sollte bei kalten Reifen geschehen. Schon eine Fahrt von weniger als fünf Kilometer erwärmt die Luftfüllung und erhöht ihren Druck um ein paar Zehntel Bar. Nach dem Luft-Ablassen bleibt dann unter Umständen zu wenig im Reifen. Die Angaben zum Fülldruck beziehen sich nämlich stets auf kalten Gummi. Bei Autos, die vor dem Check in der prallen Sonne gestanden haben, ist deshalb ebenfalls Vorsicht nötig.

Flüssigkeiten checken: Kühlflüssigkeit, Ölstand und Wischwasser kann jeder selbst kontrollieren und nachfüllen. Ging die Fahrt in den Süden? Dort wird nämlich das Kühlsystem stärker belastet als daheim. Die TÜV SÜD-Fachleute raten: Kühlwasserstand bei kaltem Motor prüfen, Kühlwasserschläuche auf Undichtigkeit überprüfen und gegebenenfalls fehlende Kühlflüssigkeit nachfüllen.

Leuchtweite regulieren: Nach dem Entladen des Autos nicht vergessen, die Leuchtweitenregulierung wieder auf "Null" zu stellen, sonst blendet man den Gegenverkehr. Zudem kontrollieren, ob die Scheinwerfergläser sauber sind.

Weitere Informationen rund ums Auto unter www.tuev-sued.de
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