Dienstag, 06. Dezember 2016


Gesundheitsrisiko Lärm

Lärmschutz sorgt für Ruhe im Ohr

(lifePR) (München, ) 19 Prozent der deutschen Bevölkerung über 14 Jahre sind hörbeeinträchtigt und laut der Deutschen Tinnitus-Liga e.V. hatte jeder Vierte in Deutschland schon einmal Tinnitus. Bei den meisten ist er nach kurzer Zeit von alleine verschwunden oder konnte mit ärztlicher Hilfe beseitigt werden. Denn in etwa 70 Prozent der Fälle ist das Geräusch im Ohr behandelbar. Ein chronischer Tinnitus kann sich allerdings auch zu einer ernsthaften seelischen Belastung entwickeln und sogar zu Arbeitsunfähigkeit führen. Ein häufiger Auslöser für Tinnitus ist Stress, der unter anderem durch eine störende Geräuschkulisse verursacht wird. Die größten Lärmquellen in Büros sind dabei Geräte und Gespräche anderer Mitarbeiter. Die Experten von TÜV SÜD helfen Unternehmen, ihre Mitarbeiter vor Lärm und dessen Auswirkungen zu schützen.

Bürotätigkeiten erfordern meist große Aufmerksamkeit und Konzentration. Geräusche sind dabei sehr störend, da der Versuch, sie aus dem Bewusstsein zu verdrängen, die Leistungsfähigkeit deutlich senkt. Aus diesem Grund wird in Büros ein maximaler Schallpegel von 55 Dezibel empfohlen. Bei anspruchsvollen Aufgaben wären 35 - 45 Dezibel ideal. Dies ist nicht immer zu gewährleisten, doch es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Lärm zu verringern. Große Wirkung erzielt man beispielsweise mit dem Kauf geräuscharmer Geräte, mit der Raumgestaltung durch schallabsorbierende Materialien und der Isolierung von lauten Druckern oder Kopierern in separaten Räumen.

Die Auswirkungen von Lärm sind vielfältig: Neben Nervosität und Erhöhung der Fehlerhäufigkeit, ist auch Stress eine häufige Folge. Obwohl die Ursachen für Tinnitus nicht vollständig geklärt sind, wird Stress als einer der Auslöser für das Ohrgeräusch vermutet. Hört man ein Pfeifen, Rauschen oder Summen im Ohr, sind oft schon Ruhe und Erholung hilfreich. Spätestens am nächsten Tag oder bei zusätzlichen Beschwerden sollte allerdings ein HNO-Arzt aufgesucht werden. Meist verschwindet das Geräusch nach kurzer Zeit, aber auch bei chronischem Tinnitus gelingt es den meisten Betroffenen, den Umgang damit zu lernen und ein beinahe störungsfreies Leben zu führen.

"Jedes Unternehmen sollte seine Mitarbeiter vor gesundheitsschädlichem oder sehr störendem Lärm schützen - sei es in der Produktion oder an Büroarbeitsplätzen", erklärt Dr. Sonja Bühler, Ärztin für Arbeitsmedizin bei der TÜV SÜD Life Service GmbH. "Hilfreich sind hier die individuellen Beratungsangebote der Ärzte von TÜV SÜD, die für einzelne Personen oder für die ganze Firma möglich sind. In diesem Rahmen können auch die vorgeschriebenen arbeitsmedizinischen Untersuchungen durchgeführt werden."

Studie "Betriebliches Gesundheitsmanagement 2010" und Corporate Health Award Weitere Informationen zum Thema gibt es in der eben veröffentlichten Studie von EuPD Research, TÜV SÜD Life Service und Handelsblatt "Betriebliches Gesundheitsmanagement 2010" http://www.handelsblatt-shop.com/... und im Internet unter www.tuev-sued.de/presse/BGM.

Handelsblatt, TÜV SÜD Life Service und EuPD Research suchen das gesündeste Unternehmen Deutschlands: Informationen und die Bewerbungsunterlagen zum Corporate Health Award 2010 können ab sofort online unter www.corporate-health-award.com angefordert werden.

TÜV SÜD unterstützt Unternehmen in puncto Gesundheitsmanagement

Die TÜV SÜD Life Service GmbH betreut die Mitarbeiter von knapp 10.000 Unternehmen in Deutschland beim Arbeits- und Gesundheitsschutz und entwickelt individuelle Lösungen zum Umgang mit Stress, zur Förderung der Arbeitsmotivation, bei Suchtgefährdung sowie Über- oder Unterforderung. Das Ziel ist stets, Bedingungen am Arbeitsplatz zu schaffen, die die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter schützen. Die Mitarbeiter honorieren dies durch bessere Leistungsfähigkeit. Kosten durch Arbeitsunfälle, einseitige Belastungen und Krankheiten helfen wir zu verringern und auch Leistungseinbrüche durch psychischen Stress oder Überforderung können die TÜV SÜD-Experten durch ein durchdachtes Betriebliches Gesundheitsmanagement wirksam abfedern.
Diese Pressemitteilung posten:

Weitere Pressemitteilungen dieses Herausgebers

Disclaimer